Lucca
May 29, 2025 in Italy ⋅ ⛅ 27 °C
Es gibt heute Morgen wieder mal ein gutes Morgenbuffet im Hotel. Es lohnt sich, bis 7.00 Uhr zu warten. Bald sind wir aus dem Städtchen draussen, und der Weg führt über einen Waldweg zum Pass Montemagno, von da zum Bergdorf Gualdo und wieder hinunter ins Dorf Valpromaro. Im Ostello werden wir von zwei gastfreundlichen Herren bewirtet. Es gibt extra für uns gebrauten Espresso und Mineralwasser. Wir werden ins Pilgerbuch eingetragen. Nach einem kurzen Palavere zieht es uns bald weiter – Lucca ist unser Ziel, und wir wollen für die Stadtbesichtigung noch genügend Zeit haben.
Durch Wälder geht es weiter hinab bis zur Strasse, um dann 5 km auf einer heissen und kaum beschatteten Strecke bis San Macario in Piano zu gehen. Nach einem kurzen Besuch der Kirche ist es dann nur noch 1,5 km bis Ponte San Pietro. Über die Brücke des Fiume Serchio geht es auf eine breite, ellenlange Kiesstrasse entlang des Flusses – fast bis nach Lucca. Dann nochmals Asphalt bis in die Innenstadt. Das alles mit wenig Schatten und viel Sonne, was uns etwas auslaugt.
Nach einem kühlen Getränk haben wir unser Appartement schnell gefunden. Nach dem Füllen der Waschmaschine und der Ankunftserfrischung stehen wir auch schon wieder in den Gassen der Altstadt. Es ist eine sehr touristische Stadt. Auf den Hauptgassen ist es etwas unangenehm mit den vielen Leuten, also ziehen wir lieber durch die Nebengassen.
Es gibt Kirchen über Kirchen. Imposant sind die Kirche San Michele und die Kathedrale San Martino. Mit dem Pilgerpass kommt man überall gratis rein. Man merkt an den Bauwerken, dass früher wohl viel Geld vorhanden war – heute wohl auch noch, mit all den Touristen.
Die Stadtmauer kennen wir noch von einem früheren Besuch, daher war diese für uns nicht von grossem Interesse – auch wegen der knappen Zeit. Das Füssehochlegen durfte heute auch nicht fehlen, denn wir waren sehr lange in den Schuhen.Read more





