• Viterbo

    12. Juni 2025 in Italien ⋅ ☀️ 32 °C

    Aufstehen um 05:15 Uhr ist bereits Alltag. Das Frühstück bereitstellen und die Sandwiche streichen ebenso.
    Der Etappenstart ist kurz und steil ansteigend, dann geht es ebenso steil wieder bergab – genau das, was wir gestern hinaufgestiegen sind. Auf der ersten Weghälfte gibt es viele schattige Abschnitte in Wäldern. Etwa 2 km verläuft der Weg auf einer sehr alten und relativ gut erhaltenen Strasse. Sie ist mit grossen schwarzen Steinen gepflastert und zeigt stellenweise auch Karrenspuren.
    Die zweite Weghälfte führt durch offene Ebenen mit viel Landwirtschaft. Es gibt keinen Schatten, dafür weht eine leichte Brise, die alles etwas erträglicher macht.
    Mit Ausnahme der Landschaft und des alten Weges gibt es sonst nicht viel Sehenswertes.
    Da die Etappe mit 18 km kurz und einfach ist, haben wir die grössere Stadt Viterbo bereits um 10:30 Uhr erreicht. Im Stadtpark essen wir noch unsere Sandwiche und suchen dann das Touristenbüro auf, um den Pilgerstempel zu holen.
    In einem Restaurant und später in der kühlen Kirche vor Ort warten wir auf einen frühen Appartementbezug, um nicht schon wieder mit den Rucksäcken die Stadt erkunden zu müssen.
    Kurz nach 13 Uhr erhalten wir den Zugangscode.
    Der Stadtrundgang zeigt, dass es hier neben den Kirchen einiges zu sehen gibt. Die Altstadt liegt innerhalb einer Ringmauer und hat acht Tore. Die teilweise verwinkelten Gassen führen immer auf einen kleineren oder grösseren Platz. Die Stadt hat viel Charme, wirkt auf uns nicht sehr touristisch und ist auch nicht speziell herausgeputzt.
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