• Spot: Akureyri: Yurt

    June 8 in Iceland ⋅ ⛅ 10 °C

    Am Abend erreichten wir Akureyi, die zweitgrößte isländische Stadt, direkt am Fjord. Wir mussten über den Fjord auf die östliche Seite, wo unsere Unterkunft lag: eine Jurte mitten auf einer großen Wiese. Insgesamt standen dort drei Jurten mit jeweils viel Abstand voneinander, rund 100 Meter auseinander. Wir waren allerdings komplett allein.

    Der erste Eindruck war „Oh was ist das?“ Innen gab es Strom, aber kein fließendes Wasser und keine Heizung im klassischen Sinn. Geheizt wurde mit einem Holzofen, den wir selbst befeuern mussten – ein kleines Abenteuer für sich. Warmes Wasser oder Dusche gab es nicht, die Toilette lag etwa 50 Meter hangabwärts. Alternativ hätte man im Ort ein Schwimmbad zum Duschen nutzen können, was wir aber nicht gemacht haben.

    Ein Gasgrill stand bereit, alles funktionierte über Codeschlösser, und wir hatten einen freien Blick über die Landschaft und den Fjord.

    Das eigentliche Highlight war der Sonnenuntergang – und eigentlich der Umstand, dass es kaum wirklich dunkel wurde. Selbst gegen Mitternacht blieb es noch hell, und um 23 Uhr stand die Sonne noch über dem Horizont. Erst gegen etwa 0:30 Uhr wurde es langsam dämmrig.

    Ein sehr besondere Ort – gleichzeitig einer der eindrucksvollsten Spots der Reise.
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