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Island 2026

Una aventura de 15 días de Matti2501 Leer más
  • Stop: Koluglijufur - Canyon

    8 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 10 °C

    Tag 3 – Kolugljúfur Canyon

    Kolugljúfur war einer dieser Stopps, den wir im Vorfeld eher unterschätzt hatten – und der sich dann als echtes Highlight entpuppte.

    Ganz in der Nähe der Ringstraße liegt diese rund 1 Kilometer lange Schlucht, in die sich der Fluss Víðidalsá über Jahrtausende tief eingeschnitten hat. An manchen Stellen fällt das Gelände dabei bis zu etwa 40–50 Meter in die Tiefe ab. Das Wasser stürzt über mehrere kleine Kaskaden und Wasserfälle in den Canyon und zieht sich dann ruhig weiter in die Ebene hinaus.

    Entlang des Randes kann man die Schlucht gut zu Fuß erkunden und hat immer wieder beeindruckende Blicke in die Tiefe. Noah dann mit waghalsigen Manövern auf der Suche nach dem Big Picture. Besonders spannend ist der Kontrast: oben weite, ruhige Landschaft – unten die geballte Kraft des Wassers.

    Der Ort war überraschend leer, sodass man die Natur fast für sich allein hatte. Perfekt, um einfach stehen zu bleiben und die Dimensionen wirken zu lassen, kommt auf den Fotos nur mittelprächtig rüber.
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  • Stop: Hvitserkur - Drachenfelsen

    8 de junio, Islandia ⋅ 🌧 8 °C

    Unser Ziel auf der Halbinsel Vatnsnes war auch eine Robbenstation. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass der Bereich wegen Brutzeit der Vögel für etwa einen Monat gesperrt war.

    Also ging es weiter zum nächsten Highlight: Hvítserkur, oft auch als „Drachenfelsen“ bezeichnet. Der rund 15 Meter hohe Felsen steht direkt im Meer vor der Küste und wirkt tatsächlich wie ein versteinertes Tier – je nach Blickwinkel wird er als Drache, Dino oder Troll beschrieben. Durch die Erosion des Basalts hat er seine charakteristische, leicht zerklüftete Form bekommen. Bei Ebbe kann man ihn sogar fast umrunden, was ihn noch surrealer wirken lässt.

    Das Wetter war an diesem Tag typisch isländisch rau: windig, grau und wenig fotogen im klassischen Sinne. Dafür waren wir dort fast allein – einer der bekanntesten Orte Islands ohne Touristenmassen.

    Und dann doch noch der Moment: Auf der gegenüberliegenden Seite entdeckten wir Robben und dann direkt vor uns im Wasser. Kein offizielles Robbenzentrum, aber ein echtes Naturerlebnis direkt vor uns. Begeisterung!!
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  • On Road: Suzuki Jimny

    8 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 7 °C

    Wir entschieden uns bewusst gegen den direkten Weg und fuhren einmal um die Halbinsel Vatnsnes im Nordwesten Islands.

    Je weiter wir kamen, desto mehr verschwand der Asphalt. Aus Straße wurde Schotterpiste, aus Verkehr wurde absolute Stille. Nur noch Küste, Wind und Weite.

    Auch ein besonderer Moment auf dieser Strecke: Noah übernahm ein Stück das Steuer.

    Das Fahren hatte dabei eine besondere Nebenbedingung: Versicherungstechnisch durfte eigentlich nur fahren, wer über 20 ist und den Führerschein seit mindestens einem Jahr besitzt. Beides trifft auf Noah noch nicht zu – trotzdem übernahm er für ein Stück die Strecke. Weit und breit kein anderes Auto, keine Ortschaft, nur diese endlose Landschaft. Ein Moment, der sich eher nach Freiheit als nach Regelwerk angefühlt hat.

    Ein weiterer kleiner Un
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  • Stop: Natur

    8 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 7 °C

    Ein kurzer Stopp mitten in der Natur: dramatische Felsformationen, schwarzer Strand und eine raue Küstenlinie, wie sie typisch für Island ist. Wind, Weite und dieses Gefühl, irgendwo zwischen Atlantik und Ende der Welt zu stehen, Nähe nördlicher Polarkreis und circa 300 km von Grönland entfernt.

    Direkt daneben fiel uns eine typische isländische Besonderheit auf: eine sogenannte „Réttir“ – eine Schafsortieranlage. Dabei handelt es sich um kreis- oder sternförmig angelegte Gatter aus Holz, in denen die frei weidenden Schafe im Herbst zusammengetrieben und anschließend sortiert werden.

    Das System ist in Island bis heute wichtig, denn Schafe leben hier den Sommer über weitgehend frei in der Natur. Im ganzen Land gibt es rund 700.000 bis 800.000 Schafe, also fast doppelt so viele Tiere wie Menschen. Dazu kommen jedes Jahr ähnlich viele Lämmer, die im Frühjahr geboren werden und im Herbst wieder eingesammelt werden müssen.

    Bei der „Réttir“ treiben die Bauern die Tiere gemeinsam aus den Hochlanden und Weiden zurück in diese Sammelanlagen. Dort werden sie in einem bis heute überraschend effizienten, aber einfachen System nach Besitzern sortiert und wieder verteilt.
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  • Spot: Hvammstangi: Cottages

    7 de junio, Islandia ⋅ 🌧 7 °C

    Unsere erste Übernachtung auf der Ringstraßen-Tour führte uns nach Hvammstangi an der Nordwestküste Islands. Die letzten Kilometer dorthin hatten es allerdings in sich.

    Je höher wir kamen, desto dichter wurde der Nebel. Oder besser gesagt: die Wolken. Teilweise fuhren wir mitten durch tief hängende Wolkenfelder und die Sicht wurde auf wenige Meter reduziert. Zusammen mit den oft nur dezent sichtbaren Fahrbahnmarkierungen war das durchaus eine Herausforderung.

    Irgendwann tauchte dann Hvammstangi vor uns auf – ein kleiner Fischerort.

    Unsere Unterkunft lag etwas oberhalb des Ortes. Neun kleine Bungalows mit Blick auf die Bucht. Nach einem kurzen Telefonat mit der Vermieterin hatten wir auch den elektronischen Zugangscode.

    Vorher wollten wir eigentlich noch etwas essen gehen. Leider kamen wir erst gegen 21 Uhr an und die Küche im Ort hatte bereits geschlossen. Also gab es zum Tagesabschluss noch einmal die bewährte Notlösung: SKYR mit Granola.

    Der Bungalow wirkte von außen etwas unfertig, innen war aber alles sauber und ordentlich. Die Betten waren überraschend bequem. Das Wasser roch leicht nach Schwefel – in Island völlig normal, da es vielerorts direkt aus geothermischen Quellen stammt. Nur die Dusche hatte offenbar beschlossen, das Wasser lieber zu sammeln als abfließen zu lassen.
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  • Stop: Grabrok - Vulkankrater

    7 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 10 °C

    Direkt an der Ringstraße liegt der Vulkankrater Grábrók.

    Auf Fotos wirkt der Krater erstaunlich unspektakulär. In Wirklichkeit ist er beeindruckend groß. Ein kurzer Aufstieg führt auf den Kraterrand, von dem man einen tollen Blick auf die umliegenden Lavafelder und die weite Landschaft hat. Grábrók entstand vor rund 3.000 Jahren bei einem Vulkanausbruch und ragt heute etwa 170 Meter über die Umgebung hinaus. Besonders faszinierend fanden wir die riesigen Lavafelder, die noch immer erkennen lassen, welche Kräfte hier einst gewirkt haben.

    Fast noch ungewöhnlicher war der Ort direkt nebenan. Dort standen ein Hotel, eine „Universität“ und einige mehrstöckige Wohnblöcke mitten im Nirgendwo. Kinder spielten in T-Shirts bei 10 grad und Regen Fußball! Alles wirkte etwas verlassen und surreal. Es fehlte eigentlich nur noch der Nebel.
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  • Stop: Hraunfossar & Barnafoss - Wasserfälle

    7 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 11 °C

    Für die ersten großen Wasserfälle unserer Reise mussten wir die Ringstraße verlassen. Rund 40 Kilometer hin und später wieder zurück – ein ordentlicher Umweg.

    Besonders der Hraunfossar hat uns beeindruckt. Anders als die meisten Wasserfälle stürzt das Wasser hier nicht aus großer Höhe in die Tiefe. Stattdessen tritt es auf einer Länge von fast einem Kilometer direkt aus einem Lavafeld hervor und fließt in zahllosen kleinen Wasserfällen in den türkisfarbenen Fluss Hvítá. Das Faszinierende: Man sieht das Wasser, aber nicht seinen eigentlichen Weg. Das Schmelzwasser des Gletschers Langjökull versickert kilometerweit im porösen Lavagestein des rund 1.000 Jahre alten Lavafeldes Hallmundarhraun und tritt erst hier wieder ans Tageslicht. Dadurch wirken die Hraunfossar fast wie ein Wasserfall, der direkt aus dem Felsen geboren wird.

    Der Name bedeutet übersetzt übrigens „Lava-Wasserfälle“ – passender könnte er kaum sein. Die Kombination aus schwarzem Lavagestein, grünem Moos und den unzähligen Wasserläufen macht den Ort zu einem der ungewöhnlichsten Wasserfälle Islands.

    Der benachbarte Barnafoss war deutlich kleiner und für uns nicht ganz so spektakulär. Trotzdem beeindruckte die Kraft, mit der sich das Wasser durch die enge Schlucht zwängt. Der Name bedeutet „Kinderwasserfall“ und geht auf eine alte isländische Legende zurück.

    Kaum hatten wir die Wasserfälle erreicht, zeigte Island wieder sein typisches Gesicht. Innerhalb weniger Minuten zog Regen auf und wir durften erstmals unsere komplette Regenausrüstung auspacken. Willkommen in Island.
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  • Stop: Gipfelbesteigung

    7 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 11 °C

    Am Ende der Bucht hatten ich eigentlich eine bestimmte Wanderroute ausgesucht. Wie so oft auf Reisen kam es aber anders. Irgendwo zwischen Karte, Wegweiser und Realität verfehlten wir den geplanten Einstieg und landeten auf einer Alternativroute.

    Oben angekommen war jeder Zweifel vergessen. Vor uns lag ein beeindruckender Blick über den Fjord, die Berge und die weite Landschaft. Dazu entstand eines dieser Fotos von Noah, die vermutlich noch lange in Erinnerung bleiben werden.

    Passend zum Gipfelerlebnis zog dann auch noch Regen auf. Zum Glück genau in dem Moment, als wir den Rückweg antraten.
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  • Stop: Hvammsvik Hot Springs

    7 de junio, Islandia ⋅ ☁️ 11 °C

    Der Stopp bei den Hvammsvík Hot Springs war eigentlich gar nicht geplant. Wir kamen direkt zur Öffnung um 10 Uhr an und hatten die gesamte Anlage zunächst fast für uns allein. Die Lage ist einfach spektakulär: Die heißen Quellen liegen direkt am Fjord, umgeben von schneebedeckten Bergen und einer beeindruckenden Naturkulisse.

    Besonders genossen haben wir die verschiedenen Naturpools (bis zu 40 grad)Dampfsauna und die klassische Sauna, von denen aus man einen wunderbaren Blick auf die Berge und das Wasser hat. Ein besonderes Highlight war das Bad im Meer. Mit nur etwa 11 °C war das Wasser zwar frisch, aber der Wechsel zwischen dem kalten Meer und den heißen Quellen war ein fantastisches Erlebnis.

    Wir verbrachten rund zwei Stunden dort und waren begeistert. Als wir wieder starteten wurde es deutlich voller. Dazu spielte auch das Wetter perfekt mit: Die Sonne kam heraus!
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  • Stop: Natur

    7 de junio, Islandia ⋅ ⛅ 10 °C

    Tag 2 – Der Weg ist das Ziel

    Am nächsten Morgen deckten wir uns im Spar (24/7 geöffnet!) um die Ecke mit Frühstück, SKYR und ein paar Snacks für unterwegs ein.

    Statt den Tunnel Richtung Norden zu nehmen, entschieden wir uns für die längere Route rund um die Bucht, um keine Landschaft zu verpassen.

    Rund 200 Kilometer lagen vor uns. Schon die erste Toilettenpause entwickelte sich unerwartet zum Naturerlebnis. Wir standen auf einem ganz gewöhnlichen Parkplatz und waren völlig fasziniert von den Bergen, dem Wasser und der Weite um uns herum.

    Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir allerdings noch nicht, dass dies in Island tatsächlich nur ein gewöhnlicher Parkplatz war. Die wirklich spektakulären Landschaften lagen noch vor uns.
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  • Spot: Reykjavik: KEX Hostel

    6–7 jun., Islandia ⋅ ☁️ 9 °C

    Tag 1 – Erste Eindrücke aus Reykjavík

    Am Abend (2h Zeitverschiebung) erreichten wir unseren ersten Übernachtungsort in Reykjavík. Der erste Eindruck der Stadt war überraschend: Schön ist anders. Viele Gebäude wirkten etwas in die Jahre gekommen, manche standen leer. Irgendwie erinnerte uns das stellenweise an Osteuropa der 70er- oder 80er-Jahre.

    Auch unser Hostel machte von außen nicht viel her. Innen war es aber sauber, ordentlich und für eine Nacht völlig ausreichend. Kleines Zimmer, Gemeinschaftsdusche, Gemeinschaftstoilette – alles da, was man braucht.

    Anschließend machten wir einen Spaziergang durch die Innenstadt. Tatsächlich reicht vermutlich ein halber Tag, um die wichtigsten Ecken von Reykjavík zu erkunden. Neben einigen hübschen Straßen fiel vor allem die lebendige Atmosphäre auf. Überall Musik, Bars und Menschen auf den Straßen.

    Natürlich schauten wir uns auch die berühmte Hallgrímskirkja an, das Wahrzeichen der Stadt. Mit ihren 74 Metern ist sie die größte Kirche Islands und von fast überall in Reykjavík zu sehen.

    Danach ging es zum Essen,Die Preise sorgten direkt für den ersten Island-Schock: Essen gut, nicht günstig, Bier sehr gut, aber brutal teuer. Kein Wunder, denn jedes Jahr reisen rund 2,5 Millionen Touristen (überwiegend Amerikaner und Asiaten) auf die Insel – deutlich mehr als Island Einwohner hat. Offensichtlich habe diese eine größere Kaufk
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  • Ankunft: Airport Keflavik

    6 de junio, Islandia ⋅ ⛅ 10 °C

    Die Landung mit IcelandAir (TOP!) in Keflavik (40 km westlich von Reykjavik verlief problemlos.

    Nach dem Flughafen (Kofferwartezeit 5 min) wartete bereits der Shuttlebus, der uns zum Mietwagenzentrum brachte. Dort sitzen fast alle Autovermieter in einem Gewerbegebiet unweit des Flughafens. Auch hier ging alles zügig: Schlüssel abholen, kurze Fahrzeugkontrolle und los.

    Unser Zuhause auf vier Rädern für die nächsten 14 Tage (für gut 1.000 €), ein Suzuki Jimny. Klein, robust und mit überraschend viel Platz für unser Gepäck.

    Das Erstaunlichste: Von der Landung bis zum Start mit dem Mietwagen vergingen keine 30 Minuten. Ein Wert, bei dem man an manchen deutschen Flughäfen vermutlich noch auf den ersten Koffer warten würde.

    Danach ging es auf direktem Weg ca. 30 min Richtung Reykjavík, erlaubte maximale Höchstgeschwindigkeit ist 90 km/h.
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  • Flug: Berlin - Keflavik

    6 de junio, Alemania ⋅ ⛅ 24 °C

    Endlich geht’s los: 14 Tage Island mit Noah! Unser Plan: die komplette Ringstraße (Straße Nummer 1) einmal gegen den Uhrzeigersinn umrunden. Rund 1.300 Kilometer, jede Menge Stops und 11 Spots, an drei Orten verbringen wir je 2 Nächte.

    Die meisten Reisenden starten Richtung Süden. Wir fahren zunächst nach Westen und Norden und heben uns die bekanntesten Hotspots für später auf.

    Island selbst ist ein Land der Gegensätze. Auf einer Fläche, die etwa so groß ist wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen, leben nur knapp 400.000 Menschen, 60% rund um die Hauptstadt Reykjavík. Der Rest verteilt sich auf kleine Orte entlang der Küste – und dazwischen viel Natur.

    Island ist in der NATO, aber nicht in der EU, daher Kronen statt Euro (150:1). Einreise allerdings ohne Reisepass möglich.

    Die Wettervorhersage verspricht stabile zehn Grad und jeden Tag Regen (!!!) … darauf sind wir allerdings mental und mit dem Equipment vorbereitet … 🙃🔆
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    Inicio del viaje
    6 de junio de 2026