10.11. Kamakura-Odawara- Enoura- Hakone
2025年11月10日, 日本 ⋅ 🌙 12 °C
Heute war ein Reise- und Highlight-Tag. Ich PLANTE wirklich nur einen Kurzbericht, da Kopfschmerzen - hab das aber WIEDER nicht geschafft. Es gibt bisher eben immer so viel zu berichten. (Und ich brauche mit den dicken Fingern sooo lange, um die vielen Tippfehler wieder auszumerzen!!!)
Morgens um 9.30 Uhr vom Bahnhofs-Hostel zu Fuß zum Strand in Kamakura- dort Sonne und viele Surfer in Neopren- Anzügen. Schnell wieder zurück- je 20 min Weg. Unterwegs im "Lawsons"-Kombini (einer der 24/7-Supermärkte) rasch Kaffee plus leckeren Windbeutel als Frühstück eingeworfen. Dann direkt zum Zug nach Odawara. Dort gegen 11.20 Uhr angekommen. Ich hatte also noch 1 Stunde 20 min Zeit um: meinen Trolley in die Gepäckaufbewahrung zu bringen, zur Burg zu laufen, dort den Hauptturm zu besteigen sowie durchs gesamte Burgmuseum UND das kleine Samurai-Museum durchzuRASEN, zurück zum Bahnhof zu kommen, unterwegs (wieder bei "Lawsons") noch was zum Mittagessen holen, Gepäck auslösen, richtigen Zug und richtiges Gleis zu finden und... Dort 20 min auf den Zug nach Nebukawa WARTEN zu müssen ! Warten ist echt selten, da die Züge ständig fahren.
Ich war froh, dass ich mein Programm bis hierher so gut geschafft hatte! Und freute mich schon riesig auf das jetzt direkt anstehende Highlight " Enoura Observatory", das mir Andreas so sehr empfohlen hatte. Diesem möchte ich einen extra Eintrag (wird hier Footprint genannt) widmen. Vor allem, weil es soooo VIELE schöne An- und Aussichten gab in der Enoura- Gartenanlage. Nachdem ich von Enoura wieder über den Nebukawa- Bahnhof per Zug zurück am Bahnhof in Odawara war, erkundigte ich mich beim dortigen Tourismusbüro. WO ich WELCHEN Bus zu welcher Station nahe meiner nächsten Unterkunft in Hakone am Bergsee (unweit des Fuji) finden könnte. Denn: Googlemaps konnte mir hier leider nur mit den Fahrzeiten, nicht aber dem Bussteig und der Zielhaltestelle dienen. Das Ziel war nämlich in der App nur auf japanisch geschrieben, so dass mir die nette Dame in der Touristen-Information den Namen von Hand "auf europäisch" aufschreiben musste. Aber auch das hat grade noch rechtzeitig geklappt. Der Bus fuhr zwar nur 1 Stunde nach Hakone, was mir aber dieses Mal ENDLOS lange vorkam. Es wurde dunkel und die Straße wand sich in immer steileren Serpentinen bergauf. Ich hatte KEINE Ahnung, wann "meine" Station kommen würde, da die Ansage auf englisch nur Nummern der Haltestellen. aber keine Namen nannte. Der Bus war brechend voll. Ich drängte mich irgendwann zum Fahrer vor und sagte dem direkt, wo ich raus wollte. Der war zwar extrem wortkarg und schien eher schlecht gelaunt. Aber er ließ mich richtig raus und akzeptierte mein Bargeld bzw. gab mir sogar Kleingeld heraus, obwohl es ein Schild gab, auf dem stand, dass man unbedingt PASSEND BEZAHLEN muss. Es fügte sich auch alles weitere wie von Zauberhand: das Moto-Hakone-Guesthouse war keine 50 m von der Bushaltestelle weg. Der junge "Manager" nahm mich ganz reizend in Empfang, zeigte mir alles und beantwortete mir auch alle Fragen zu den örtlichen Besonderheiten für meine morgige Rundtour mit Schiff, Cable Car, Seilbahn, Bergbahn ,Bus bis zur neuen wieder ein ganzes Stück entfernten Ryokan. Diesen musste ich für morgen buchen, weil die morgige Nacht im Motohakone-Hostel nicht verfügbar war. Dank der Google- Translator- App, die hier ALLE benützen (auch die ältere Generation!) verstand ich auch alles. Und das Beste: Wegen der Dunkelheit und der engen Bergstraße ohne Gehweg bot er mir an, mich die ca 2 km mit seinem Auto zum Seveneleven- Kombini zu fahren. Damit ich mir dort was zum Abendessen kaufen und das dann in der Gemeinschaftsküche hier zubereiten könne. Denn die Restaurants hier seien alle SEHR teuer. Ist ja auch eine REINE Ferien- und Thermalquellen- Gegend mit See, Fujiblick und Herbstlaub... Gesagt- getan. Alles flutschte und dafür hatte er sich nun wirklich ein Trinkgeld verdient, das ich voll etikettegemäß in einen (extra DAFÜR von daheim mitgenommen) bunten Briefumschlag steckte. Plus Karte und kleinen TWIX- Schokoriegel. Er bedankte sich auch sehr dafür und bot an, zu klären, ob man den Zimmerpreis für mich nicht nachträglich reduzieren könne-also nur ein Einzelzimmer statt ein Doppelzimmer zu berechnen. Na, da bin ich mal gespannt! Aber da die Nacht in diesem wirklich großen und schönen traditionell japanisch eingerichtetem Doppelzimmer sowieso nur 56 € kostet, wäre mir das nicht so wichtig. Ich hab hier Tatamimatten auf dem Boden, 2 Futons übereinander, Tee und Kaffee und sogar eine eigene Gasheizung. Und ich habe hier auch wieder den traditionellen Chill-Hausmantel bekommen plus Anzieh-Anleitung. Es ist nämlich KEIN KIMONO (der wäre aus Seide und nur sehr kompliziert anziehbar), sondern ein YUKATA. Ebenso wie letzte Woche im APA- Hotel in Tokyo. Im YUKATA sitze ich hier auf meinem Futon und den ziehe ich jetzt auch sofort zum Schlafen aus. Mein Kopfweh ist nämlich trotz Ibuprofen leider nicht besser geworden...もっと詳しく


















旅行者
Es wird auch lange vor Abfahrt des Zuges vor dem Gleis in Reih und Glied am richtigen Eingangssymbol gewartet!
Hallo Katrin, bis hierher konnte ich deine Reise verfolgen. Toll! [Mama]