Wir schaffen es, uns kurz nach 1100 am SP in Mérida vollautomatisch einchecken zu lassen und können uns den Platz noch aussuchen, bevor es voll wird. Elli fühlt sich sofort zu Hause. Das letzte Mal haben wir nur getankt und sind durch die Stadt nach Badajoz weitergefahren. Diesmal wollen wir mehr sehen.
Wir machen die Tapas selber und starten eine Erkundungsrunde bis zum Fluss und retour. Das geht ganz schön in die Beine. Das Bier und der Kaffee in der Touristenmeile haben Großstadtpreise, aber die Qualität passt. Wir lernen dazu und lassen uns von einer geführten spanischen Wohnmobilgruppe beraten. Damit ist unser Speiselokal für den nächsten Tag auch geklärt.
Nach ruhiger und kühler Nacht geht es um 0900 bei angenehmen Temperaturen zuerst zum Amphitheater mit Blechgladiatoren und ums Eck weiter zum Römischen Theater 🎭, dem Hort der Kunst. Im Nu ist der Vormittag um, die Wirtin ruft.
Ab 1300 tischt man uns Tapas vom feinsten auf, den Durst können wir auch löschen. Die Bäckerin am Platz versorgt uns mit ofenwarmem Brot 🥖 und dann gehts erstmal zurück zu Bus 🚌 und Hund 🐕.
Zufällig entdecke ich, dass das Blinkerglas rechts vorne wackelt. Die Schraubenaufnahme der Grundplatte ist gebrochen. Dass das Glas noch dran ist, ist pures Glück. Die Heißklebepistole am Solarstrom und ein Stück geweiteter Entlüftungsschlauch lösen das Problem in wenigen Minuten.
Siesta!
Das Nationalmuseum römischer Kunst ersetzt den Abendspaziergang. Pensionisten haben freien Eintritt. Nach zweieinhalb Stunden haben wir erst einen groben Überblick, aber um 2000 sperrt der tolle Bau von Rafael Moneo zu.Read more