• Arguedas

    22 Juni 2023, Spanyol

    Bei Kaiserwetter geht es am Donnerstag zuerst nach Miranda de Ebro zum Shopping und Entsorgen, dann durch Bodega-Land über Logroño an den Rand der Bardenas Reales. Schon von Weitem merke ich : Irgendwas ist anders, das üppige Grün hinter Valtierra und Arguedas ist nicht mehr da. Bei der Auffahrt zum Basislager dann die traurige Gewissheit: Hier hat es in den letzten 12 Monaten irgendwann großflächig gebrannt. Ich bin zum 6. Mal hier, für Petra ist es eine Premiere und mir sitzt ein Kloß im Hals: wer hat „meinen“ Garten abgefackelt?

    Tröstlich, dass zwar kaum mehr Bäume stehen, aber nach partiellen Aufräumarbeiten Oregano, Disteln, und Zapfenkopf (Rhaponticum coniferum, Syn.: Leuzea conifera (L.) wachsen. Feldlerche und Stieglitze singen mit Pirolen und Ringeltauben um die Wette. Von den Holzzäunen und Aussichtsplattformen sind nur mehr die Stützenschuhe aus Blech da.

    Am Abend liefert die Busküche geschmorte Schweinsbackerl.

    Auch hier hat es die vergangenen Tage Unmengen geregnet. Das merken wir bei einer - zumindest am Freitag Vormittag - staubfreien Rundfahrt durch die Bardenas (mehr dazu im nächsten Step).
    Am „Heimweg“ tanken wir in Tudela um 1,279 voll und kaufen 🛒 noch ein paar Dinge ein, entsorgen in Valtierra, bevor es wieder auf den Berg geht.

    Am Samstag bei 33 Grad im Bioschatten bin ich endlich mit den Brandstiftern wieder innerlich im Reinen. Es ist noch immer schön hier, die Red Snapper schmecken auch bei dieser Aussicht ausgezeichnet und letztendlich gibts ja noch Bierdeckel, damit die Fliegen nicht im Bier ersaufen.

    Den 36 prognostizierten Grad vom Sonntag wollen wir morgen durch einen Ritt in die Berge entkommen.
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