• Oslo Tag 2: Ob sie mich fressen werden?

    January 8 on the Philippines ⋅ ☁️ 25 °C

    Um 04:30 klingelt der Wecker. Viel, viel, viel zu früh. Müde und aufgeregt schleppe ich mich aus dem Bett. Um 05:00 geht es bereits los. Ich bin nicht alleine im Dreirad. Es sind noch Alex aus Russland und Feru aus Kasachstan dabei. Bei vollkommener Dunkelheit rast das Dreirad los. Es schaukelt und rüttelt. Angekommen wollten wir fürs bringen bezahlen. Er sagt nur später. Es stellte sich heraus, daß er uns noch bei allem half. Und das arge ist, dass wir nicht die ersten hier sind. Es tummeln sich schon die Leute. Wir geben dem Fahrer oder Guide, so genau wissen wir das noch immer nicht, die 1000 PHP (14,50€) für den Eintritt und er gibt uns im Austausch dafür einen Zettel mit der Nr. 0083. Also wir sind die 83zigsten bereits hier. Er meinte nur um 07:00 wird es für uns los gehen. Und so war es auch. Wir werden aufgerufen, bekommen die Schwimmweste und werden etwa 50 m hinausgerudert. Ab ins Wasser die Walhaie beobachten. Irre mega komisches krasses Gefühl die mächtigen Tiere hautnah vorbeischwimmen zu sehen. Wir haben uns auch eine GoPro ausgeborgt. Nur der Bootsmann war da nicht so begabt darin. ZumGlück hatte Alex auch eine dabei, und somit gibt es Aufnahmen vom mächtigen Meerestier. Ein absolut irres Gefühl den Wahlhai so nah zu erleben. Dass der Walhai so neben uns schwamm war deshalb, da er von einem Boot aus gefüttert wurde. Und nach 30 min war alles vorbei. Unser Fahrer brachte uns wieder zur Unterkunft zurück und es waren 200 PHP (2.90€) pro Person fällig. Voll Ok für das, dass er uns auch geholfen hat. Wir tauschen dann noch die Fotos aus und quatschen eine Weile. Dann geht es ab für ein zwingend notwendiges Mittagsschläfchen.

    Aber es ist nicht alles golden was glänzt.
    Walhaie, die sanften Filterfresser-Ozeanriesen, pumpen natürlich 326–614 m³ Wasser pro Stunde durch ihr Maul (je nach Größe von 4,4–6,2 m). Bei 4,5 g Plankton/m³ ergattern sie somit 1,5–2,8 kg Futter stündlich – in ihren gemächlichen 7,5 Stunden täglicher Fresszeit kommen so 11–21 kg raus. Sie wandern wild lebend tausende Kilometer in warmen Gewässern, tauchen tief bis 1000 m und filtern vielfältig Plankton/Krill, ohne menschliche "Hilfe". Oslobs Fütterungs-Show? Ein Witz: Reine Krill-Diäten machen sie abhängig, verursachen Mangelernährung durch die künstliche Fütterung und Verhaltensänderungen durch Massenchaos – Studien spotten über diese Pseudo-Natur.
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