Ende Philippinen #2: Zurück nach Cebu
23.–25. mar., Filippinerne ⋅ 🌙 26 °C
Es wird Zeit Siquijor zu verlassen. Ich packe mal wieder alles zusammen, starte das Moped und düse zum Fährhafen. Wo ist jetzt mein Mopeddealer? Hab ihm doch gestern geschrieben wann ich heute wieder abgebe. Er schreibt dann nur ich soll das Moped einfach hinstellen und den Schlüssel stecken lassen. Ok, denn Kaution wollte er eh keine haben. Somit ist es mir egal.
Und dann geht es eh schon relativ pünktlich los. Nur finde ich das Ticket nach Cebu für 1600 PHP (23€) doch verhältnismäßig teuer. Hatte aber Glück, das ich das Ticket bereits vor Tagen gekauft habe. Denn sie haben den Ticketpreis wegen der Ölkrise, um ca. 20%, angehoben. Schon arg. Treibstoff kostet auf den Phillipinen mittlerweile das doppelte, über 100 PHP (1.43€) der Liter. Wie können sich dass die Armen hier überhaupt noch alles leisten. Ähnliche Berichte gibt es mittlerweile zu den Lebensmittelpreisen. Massiver Anstieg. Reis ca. 50%. Also Leute zu Hause im Kühlen, fangt an Lebensmittel zu bunkern. Und an alle Gärtner. Solltet ihr Dünger benötigen. Kauft ein, denn dieser ist ein Nebenprodukt der Treibstoffproduktion und wird auch massiv teurer werden. Aber zurück zum positiven.
Nach ca. 2 h erreichen wir den ersten Hafen Tagbilaran in Bohol. Leute steigen aus und andere steigen zu. Ich hab auch eine neue Sitznummer. Oberdeck. Ach nein, alles offen. Es bläst so dermaßen der Wind mir um die Ohren. Echt nicht angenehm. Aber es ist ja nicht mehr weit. Vielleicht so 2.5 h.
In Cebu City angekommen herrscht etwas Chaos beim verladen der Koffer. Aber es ging erstaunlich schnell. Dann stürzt sich wieder die Taxi Mafia mit unverschämt hohen Preisen >400 PHP) auf mich. Mittlerweile habe ich da aber schon eine Prozedur. Ab zum nächsten 7-11 und was trinken, in Ruhe ein Grab-Taxi bestellen für 140 PHP (2€) und dem Stress der Mafia entkommen. Nach 15 min checke ich mal wieder ins Maximilian Hotel ein. Echt schön und sauber. Hier bleiben ich für 2 Nächte. Hab aber nix mehr vor hier außer auf meinen Flug zu warten. Warum bin ich dann schon hier? Ganz einfach. Ich wollte einen Buffer Tag einbauen. Sollte die Fähre nicht fahren, habe ich noch einen Tag spazi bis mein Flug geht und mein Visum ausläuft.
Und wie immer ist es in der Stadt viel wärmer als auf den Inseln. Ich gönne mir dann auch noch eine Massage. Die war echt super entspannend nach den ganzen Aktivitäten in der letzten Zeit. Aber das war nur von kurzer Dauer. Mehr von meinem Leid dazu im Thailand Bericht.
Fazit zu Philippinen #2: Mega super lässig. Hat mir richtig gut gefallen. Schnorcheln und die Inseln waren echt top und auch das Essen war viel viel besser als auf der Insel Palawan. Und all die Menschen sind trotz ihrer Armut super freundlich und nett. Jeder spricht dich an. Was aber doch immer wieder nicht so einfach ist, ist die extreme Armut und zu sehen wie die Leute hier hausen.
Nur sind 30 Tage echt zu kurz hier. Aber ich habe keinen Bock auf Botschaft und Papierkram. Philippinen ich komme sicher wieder, um deine über 7000 Inseln weiter zu erkunden.Læs mere





