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  • Day11

    El paraíso

    February 9, 2019 in Colombia ⋅ ⛅ 28 °C

    El paraíso
    Am Morgen bin ich ziemlich müde.
    Ich beschließe eine Wanderung im Dschungel zu machen zu einem Naturschwimmbecken.
    Vorher gehe ich zu Cays Hostel, um ihr zu sagen, dass sie unbedingt nach Sapzurro gehen soll.
    Tatsächlich kann ich sie abpassen bevor sie auf eine Tagestou geht und sie freut sich sehr, dass ich extra vorbeikomme.

    Danach mache ich mich auf den Weg. Ich kaufe ein paar Granadillas und treffe dabei zwei Kolumbianer aus Medillin. Sie gehen zum selben Ort, also beschließen wir zusammen zu gehen.
    Wir unterhalten uns über alles mögliche, Diego ist sehr witzig, Julian sehr nett, er hat ein verletztes Bein und muss einen Gehstock benutzen. Die Bremsen von seinem Roller hatten versagt.
    Der Weg führt aus dem Dorf raus in den Dschungel, wir müssen viele flache Flüsse überqueren, insgesamt um die 14, ich bin froh über meine Flip Flops.
    Wegen Julian's bein müssen wir langsam gehen, es ist anstrengender so, wir brauchen lang, aber die Gesellschaft ist gut.
    Wir kommen an, wir schwimmen, der Pool ist gut 2 Meter tief. Danach gehen wir tiefer in den Dschungel zu einem riesigen Baum der von innen ganz hohl ist. Er hat sogar einen Eingang und wir können reingehen. Wir sind im Baum, ich kann es nicht glauben. Ich kann nach oben sehen, dort ist eine Öffnung und licht bricht in den hohlen stamm. Oben sitzen Fledermäuse in den dunklen Ecken. Danach entspannen wir bei den Hängematten.
    Am Abend bin ich mit Cay zum Essen verabredet. Heute frage ich sie etwas mehr zu ihren Reisen. Wir tauschen uns über so vieles aus. Sie ist faszinierend. Sie zeigt mir ihren Reisepass, der leicht gewellt ist von der ungewollten Dusche auf dem Boot.
    Ich sehe die stempel der letzten 3 Jahre durch, Israel, Sri Lanka, Marokko, Mexico , Bolivien, Perú, Kolumbien, Malaysia, Panama, England, Griechenland, Vietnam...ich kann nicht alle zählen. Sie ist 76, ich kann es schlichtweg nicht fassen. Ich bin begeistert über ihre Reiselust, ihren Mut und ihre großartigen Geschichten. Wir verbringen einen zweiten tollen Abend, ich freue mich.
    Dann verabschieden wir uns, checken nochmal ihre Nummer und Adresse die sie mir gab, weil ihr Handy im Boot kaputt gegangen ist. Dann laufe ich nach Hause. Ich komme an meinem Hostel an, wieder tanzen über die Steine, es ist der schönste Ort in Capurganá, in der Ferne zu Hause fühlen.

    I'm pretty tired this morning.
    I decide to go on a hike in the jungle to a natural swimming pool.
    Before that, I go to Cay's hostel to tell her that she should go to Sapzurro, cause it's so nice.
    In fact, I can catch her before she goes on a day trip and she is very happy that I came just to tell her.

    Then I'm on my way. I buy a few Granadillas and meet two Colombians from Medillin. They go to the same place, so we decide to go together.
    We talk about everything, Diego is very funny, Julian very nice, he has an injured leg and has to use a cane. The brakes from his scooter had failed.
    The path leads out of the village into the jungle, we have to cross many shallow rivers, about 14 and I'm glad about my flip flops.
    Because of Julian's leg, we have to walk slow, it's more exhausting, we need a long time, but the company is good.
    We arrive, we swim, the pool is 2 meters deep. The cold water is nice after the walk. Then we go deeper into the jungle to a huge tree that is hollow from the inside. It even has an entrance and we can go inside. We are in the tree, I can not believe it. I look uo, there is an opening and light breaks in the hollow trunk. On the top bats sit in the dark corners. Then we relax at the hammocks back at the swimming pool.
    In the evening I meet with Cay for dinner again. Today I ask her a lot about her travels. We talk about so much. She is fascinating. She shows me her passport, which is slightly corrugated from the unwanted shower on the boat.
    I see the stamps of the last 3 years, Israel, Sri Lanka, Morocco, Mexico, Bolivia, Perú, Colombia, Malaysia, Panama, England, Greece, Vietnam ... I can't count them all. She is 76, I just can't believe it. I am excited about her passion for traveling, her courage and her great stories. We spend a second great evening, I'm happy.
    Then we say goodbye, check again her number and address she gave me, because her phone has broken in the boat. Then I walk home. I arrive at my hostel, dancing over the stones, it is the most beautiful place in Capurganá, a home somewhere faraway .
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