Lisa Lampe

Joined May 2016
  • Day17

    Wir haben es geschafft

    July 1 in Germany

    Von Danzig sind wir weiter Richtung Westen gefahren und wollten noch möglichst viele km hinter uns bringen. In Koszalin haben wir uns ein Abschiedsessen in einem super Restaurant gekönnt. So gestärkt hielten wir es dann bis Rostock durch. Nach wenigen Stunden Schlaf ging es weiter zum Zieleinlauf in Hamburg.

    In den 16 Tagen sind wir 8392 km gefahren, ohne die km von und nach München. So manche Nacht wurde deshalb sehr kurz, wie z.B. die Anreise nach Hammerfest, wo wir Nachts erst um 04:00 eingelaufen sind.

    Was nimmt man von so einer Reise mit?
    Nicht zu Wissen, was einen erwartet und im warsten Sinne ist hier die Strecke das Ziel, weil man nicht wirklich planen kann, wo man den Abend verbringen wird - im Auto oder einem wunderschönen Platz?
    Zu erleben wie der Unterschied zwischen Tag und Nacht sich langsam aufhebt und auch nur ein paar Stunden Schlaf ausreichen, um wieder fit für die nächsten paar hundert km zu sein.
    Die gewohnten Tagesstrukturen lösen sich bei dieser Art des Reisens ganz schnell auf und werden ersetzt, durch das Beste aus der jeweiligen Situation machen.

    Beim BSC lernt man sehr schnell viele Leute kennen. Das gemeinsam Erlebte führt zu einem großen Gefühl der Verbundenheit.

    Es gab einige Zweifler, die meinten, dass ein Team mit 7 Leuten Probleme haben wird und auch die Frage aufgeworfen wurde, ob wir denn auch zu siebent wieder ins Ziel einlaufen werden? Diskussionen z.B. wo wir schlafen sollen und wie wichtig jedem einzelnen die tägliche Dusche ist, gab es schon?
    Unsere Stärke als Team war es, dass wir immer eine akzeptable Lösung für alle gefunden haben.

    Zum Schluss nochmals ein herzliches Dankeschön an alle die uns unterstützt haben, unsere Sponsoren und die Künstler, die uns unser Kunst Festival ermöglicht haben. Ohne diese große Unterstützung wäre vieles nicht möglich gewesen.

    Wir freuen uns schon auf das Fotobuch von FindPenguins, in dem unser Reisetagebuch mit den Blogeinträgen und Bildern verewigt wird.
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  • Day16

    Nun sind wir in Polen, dem letzten Land unserer Reise. Die Nacht haben wir in der Nähe von Danzig direkt an der Ostsee verbracht. Am Morgen war es am Strand sehr stürmisch, aber es war auch eine tolle Stimmung.

    Danzig überrascht durch eine große imposante Altstadt und das obwohl nach dem 2. Weltkrieg 90% der Gebäude beschädigt waren.

    Wir haben auch eine weitere Challange bewältigt. Aufgabe war es, dass das Team einen Polizisten hochheben muss. In Danzig wurden wir endlich fündig. Ein Polizist hat unser Auto bewundert und im Gegenzug seine Unterstützung bei der Challange angeboten.
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  • Day15

    Unser erster Elch

    June 29 in Poland

    Wir mussten uns bis Polen gedulden, um unseren ersten Elch zu sehen. Jetzt fehlt nur noch ein Bär. Aber kreativen Leuten fällt ja immer was ein.

  • Day15

    Abstecher nach Riga

    June 29 in Latvia

    Von Estland aus sind wir weiter nach Riga in Lettland gefahren. Unterwegs haben wir auf der Suche nach Bären noch einen Nationalpark durchquert und um einen Bären anzulocken ein Bärenmahl gekocht - das wir dann leider selber essen mussten.

    In Riga haben wir Stadt-Camping auf einem Parkplatz im Hafen probiert und uns gefragt, wie man es hier mehrere Tage aushält?

    Den Stadtrundgang nutzten wir auch für unser tägliches Körperertüchtigungsprogramm. Wie man sieht, haben es einige von uns nötig und Matzes Abgang war mit leichten Schmerzen verbunden.

    Aber was haben die Bremer Stadtmusikanten in Riga verloren? So weit vom Weg abgekommen werden die vier Tiere doch nicht sein, als sie gemeinsam nach Bremen gelaufen sind. 1990 bekam Riga die Skulptur von Bremen geschenkt. Die Tiere schauen durch einen Spalt in einer Mauer hindurch. Dieser Spalt im „Eisernen Vorhang“ entstand im Zuge der von Michael Gorbatschow begonnenen Perestroika und der damit verbundenen Ereignisse.

    Jetzt geht es durch Litauen weiter nach Polen an die Ostsee, wo wir noch etwas entspannen wollen bevor es dann zurück nach Hamburg geht.
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  • Day14

    Das 2. Treffen aller Teams fand im Raudsilla Entertainment Complex 40 km außerhalb von Tallinn statt, an einem wirklich sehr schönen Platz mit mehreren Tipis, Saunen und einem Bach.

    Um die lange Nacht schneller hinter sich zu lassen, ging es am nächsten Tag an einen See in der Nähe von Rummo und einen ganz besonderen Ort. In diesem ehemaligen Straflager und Steinbruch arbeiteten früher Insassen eines Gefängnisses. Seit 1938 wurde hier Kalkstein abgebaut. 2004 musste die Anlage noch als Beispiel herhalten, dass die Zustände in den Gefängnissen des neuen EU-Mitglieds Estland sehr verbesserungsbedürftig seien. Seit 2012 steht alles leer und sucht einen Käufer.Read more

  • Day13

    Abstecher nach Tallinn

    June 27 in Estonia

    Bevor wir uns am Abend mit den anderen Teams in einem Nationalpark treffen, haben wir noch einen Abstecher nach Tallin gemacht.

    Der Stadtkern von Tallin vermittelt einem nicht das Gefühl, dass man sich in in einer Hauptstadt mit 430.000 Einwohnern befindet.
    Bekannt sind vor allem die von einer Stadtmauer umschlossene, kopfsteingepflasterte Altstadt mit kleinen Gassen und dem Rathausplatz.
    Das Tallinner Rathaus ist eines der Wahrzeichen der estnischen Hauptstadt. Es bildet das Zentrum der Altstadt, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. 

    Wir sind jetzt schon über 6000 km gefahren und machen uns als nächstes auf dem Weg nach Riga.
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  • Day12

    Von der finnischen Grenze sind wir früh Richtung Russland aufgebrochen. Nach 1,5 Stunden hatten wir dann alle Grenzkontrollen hinter uns. Die russischen Grenzer waren dabei sehr hilfsbereit. Einzig der fehlende Eintrag der ccm des Motor im Fahrzeugschein führte zu der Frage, ob wir einen Elektromotor als Antrieb haben.

    Der Verkehr in Russland war bis auf einige Ausnahmen garnicht so caotisch wie oft berichtet.

    Bei der Fahrt zum Zentrum wurden wir von einem aufmerksamen Polizisten rausgewunken. Er meinte, das unser Auto ein Bus sei und ich einen Busführerschein bräuchte. Die Anzahl der Sitzplätze war im Fahrzeugschein leider unter Farbe eingetragen, was die Diskussion mit dem Polizisten nicht gerade erleichterte. Schließlich durften wir weiterfahren und haben sogar im Zentrum einen freien Parkplatz gefunden.

    Die Stadt ist die nördlichste Millionen-Metropole der Erde. Sie ist im Gegensatz zu Helsinki sehr viel hektischer und lauter. Auffallend sind die vielen gut erhaltenen alten Gebäude, die teilweise ein wenig an Wien erinnern. Es gibt viel Grün im Zentrum in Form von Parks und Wiesen am Fluss.

    Die Peripherie hat hingegen noch den Charme der UDSSR und weiter außerhalb entstehen riesige Wohnsilos.

    Nach nochmals 1,5 Std hatten wir am Ende des Tages auch die Grenzkontrollen Richtung Estland hinter uns und haben dann unser Nachtlager an der Ostsee aufgebaut.

    Einziges Problem mit unserem Auto an diesem Tag war einen leere Batterie, da wir das Licht angelassen hatten. Gelöst haben wir das, in dem wir das Ende des Überbrückungskabels auf die Straße gehalten haben und keine Minute später hat schon einer angehalten und geholfen.
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  • Day11

    Abstecher nach Helsinki

    June 25 in Finland

    Helsinki ist eine erstaunlich schöne und relaxte Stadt. Wir haben einen Nachmittag die Stadt durchstreift und zum Abschluss an einem coolen Cafe mit mehreren Pools noch etwas abgehangen.

    Später sind wir weiter Richtung russische Grenze und kurz zuvor haben wir uns einen Campingplatz gesucht. Gefunden haben wir einen richtig schönen Platz an einem See.Read more

  • Day11

    Wir haben Santa Claus getroffen und schon mal unsere Wünsche für unsere Weihnachtsgeschenke bei ihm abgegeben. Hoffentlich gehen sie in 182 Tagen auch in Erfüllung gehen. Ein Sofort-Wunsch war, dass wir noch einen Elch und einen Bär auf unserer Reise sehen dürfen.
    Sein Haus war leider zugesperrt umd wir konnten nur einen Blick über das Tor werfen. Die Erdkugel zeigt, dass er wie wir auch noch ohne GPS unterwegs ist.

    Wegen dem vielen Sitzen im Auto legen wir natürlich auch viel Wert auf Körperertüchtigung. Unser tägliches Trainingsprogramm haben wir in einem Video dokumentiert.
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