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Spurensuche E9 / Portugal

Eine Woche auf den portugiesischen Spuren des Europäischen Fernwanderweges E9. In 5 Etappen geht's von Cascais nach Peniche. Immer entlang der Küste. Ein ausgebautes Wegenetz mit vernünftigen Markierungen, gibt es hier noch nicht! Leggi altro
  • Peniche: Check-in, Sightseeing & Co.

    8 marzo, Portogallo ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Check-in im "O Forte Guesthouse" in Peniche verläuft etwas holprig. Der Sicherheitscode für die Tür funktioniert nicht. Nach kurzem Kontakt mit dem Betreiber, klappt es dann. Mein Zimmer für 30€ inkl. Frühstück, ist klein, aber fein. Die Küche, das Bad und der Gemeinschaftsraum ist top. Außer mir scheint keiner eines der vier restlichen Zimmer belegt zu haben. Ich kann mich austoben 😉.
    Danach gibt es ein wenig Sightseeing in Peniche. Der Ort ist ganz nett - hübsche Kirche, nette Architektur und globiges Fort. Am Sonntag wird er von vielen Einheimischen besucht. Mir gefällt es hier!
    Gegen später gibt es noch Fisch zum Essen - endlich! Eine obligatorische Gemüsesuppe und ein "Imperial" (wieder im falschen Glas) dürfen nicht fehlen. Das ganze gibt's für 20€!
    Zum Abschluss kehre ich noch in einer Pastelaria auf einen Galao und Pastel Nata ein.
    Heute geht es früh ins Bett. Die Nacht gestern mit knapp 6 h Schlaf, war zu kurz!
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  • Peniche ... Good Morning / Cabo Hike

    9 marzo, Portogallo ⋅ 🌬 11 °C

    Heute hab ich mal lange geschlafen. Außer mir ist keiner im Haus, dementsprechend war es mucksmäuschenstill.
    Frühstück mache ich mir gegen 8 Uhr in der Küche. Ja, es herrscht Selbstbedienung. Kaffee aus der Kapselmaschine, ein Wurst- und Käsebrot, einen Joghurt-Drink und Apfel für den Tag. Etwas später noch einen abgepackten Muffin und ein süßes Brötchen. So, das muss reichen!
    Gegen 10 Uhr mache ich noch einen kleinen Morgenspaziergang zum "Cabo Carvoeira", keine 4 km von meinen Gästehaus entfernt. Verwunderlicherweise ist hier der Weg des E9 tadellos markiert.
    Auch hier gibt es wieder ein paar "unstable cliffs" mit Abbrüchen aus vergangenen Regenfällen.
    An der "Gruta da Furninha" wird es nochmals sportlich. Über steile, z.T. ausgesetzte Stellen geht es runter. Vertikal zwar nur 15 m, die haben es aber in sich. An einer Stelle muss ich mich schwer konzentrieren. Die Stufen verlaufen ähnlich wie auf einem Grat. Rechts geht es nochmals 15 m zum Atlantik runter und links ist eine Felsspalte, so dass man sich beim Gehen am Fels nicht mehr festhalten kann. Dennoch ich bin angekommen! In der Höhle wurden Werkzeuge und Überreste vom Neandertaler und Homo Sapiens gefunden. Sie ist deshalb für Portugal und die Menschheit eine kleine Sensation.
    Zurück auf den Klippen ist es nicht weit bis zum "Farol do Cabo Carvoeira" - ein blöckischer Leuchtturm, den ich nach einer Stunde erreicht habe.
    Man hat von hier sogar die Sicht frei auf die rund 10 km entfernte "Berlengas Inseln Gruppe", ein Naturschutzgebiet, dass man von Peniche aus per Boot anfahren kann. Soll sehr lohnend sein.
    Zurück nach Peniche geht's auf ähnlichen Wegen. Ich hole mir in einer Pasterela noch einen letzten Galao, bevor es mit dem Bus nach Lissabon geht.

    TOUR-DATEN
    Schritte ........................ 11,2k
    Distanz ......................... 7,8 km
    Auf / Ab ....................... 33 / 34m
    Gesamtzeit ................. 1h 44min
    Zeit in Bewegung .... 1h 34min
    Fitness Level .............. Top 😉
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  • Peniche -> Lissabon

    9 marzo, Portogallo ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach meinem letzten Galao in Peniche, schlendere ich noch etwas durch den Ortskern hindurch und begutachte die Bausubstanz. Ich habe noch etwas Zeit, bis mein Bus abfährt.
    Gegen 12 Uhr geht es zu Fuß zum Bushof, keine 10 min entfernt vom Ortskern. Pünktlich um 12:30 Uhr verlässt der halb leere Rede Espressos seine Parkposition und rollt in Richtung Lissabon. Es gibt noch drei Stopps. Einen in Praia da Areia Branca, Lourinha und Torres Vedras. Danach geht's auf die Autobahn und machen endlich Kilometer. Kurz vor unserem Ziel geht's an mehreren Satelliten-Siedlung von Lissabon vorbei - nicht schön!
    Nach 1h 40min haben wir die knapp 90 km geschafft und fahren um 14:10 Uhr in den Bushof "Sete Rios" in Lissabon ein. Das ganze für 1,95€ in einem sehr luxuriösen Bus mit WiFi! Unglaublich!
    Nach einem kurzen Snack am Bushof-Kiosk, geht's mit der Metro ins Viertel Baxio-Chado im Zentrum von Lissabon. Die Bezahlung der Metro erfolgt wieder direkt am Drehkreuz mit der kontaktlosen VISA-Karte - Preis: 1,92€! Fast so teuer, wie die Busfahrt 🤣.
    Zwanzig Minuten später bin ich wieder an der frischen Luft im Herzen von Lissabon. Nur ein paar Blocks von der Metrostation entfernt ist mein Hostel, das "Yes! Lissabon Hostel" und checke bei einer Quasselstrippe kurz vor 14:45 Uhr ein. Der 6er Schlafraum ist gut, die Schlafkoje ganz gemütlich.
    Funktioniert heute wieder alles prima!
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  • Lissabon: Sightseeing, Imperial & Sunset

    9 marzo, Portogallo ⋅ 🌙 10 °C

    Nachdem ich kurz vor 15 Uhr in "Yes! Lissabon Hostel" eingecheckt bin, bleibt noch etwas Zeit für's Sightseeing. Was soll man sagen, Lissabon ist immernoch mein Top-Favorit aller europäischen Hauptstädte, die ich bis jetzt besucht habe. Okay, da bewege ich mich noch im einstelligen Bereich, so dass da noch Luft nach oben ist 😉.
    Die Stadt wirkt auf mich sehr "gemütlich", wenig hektisch und, wie sagt man heute, authentisch 😀! Auch die Preise sind nicht komplett angehoben, wie in anderen "Hot Spots".
    Ich streune ziellos durch die Stadt, unter dem "Arco do Triimfo da Rua Augusto" hindurch, weiter zum Nationaltheater und dann in die Oberstadt. Auf dem Weg dahin, hole ich mir noch ein "Bifana", ein traditioneller Brötchen mit Schweinefleisch, eingelegt in Weißwein und verschiedenen Gewürzen. Dann reduziert in der heißen Pfanne. Lecker, gib es für 3,50€. Angeblich ist es eine Art "arme Leute Essen" und kommt aus der Provinzial Alentejo.
    Es geht weitere hoch zum "Largo do Carmo", ein Platz an dem am 25. April 1975 Geschichte geschrieben wurde. Der damallge Diktatur erklärte vom Balkon des heutigen "Museu da Guarda Nacional Republicana" auf seine Macht zu verzicht - der Anfang der "Nelkenrevolution".
    Daneben stehen gleich die Überreste der "Igreja do Convento de Santa Maria do Carmonvento". Ein ehemaliges Kloster, der Karmeliter, dass beim großen Erdbeben 1755 zerstört wurde.
    Direkt auf dem Platz ist ein netter Kiosk, prädestiniert für ein "Imperial".
    An der "Igreja do Santíssimo Sacramento" mache ich noch einen kurzen Stopp. Draußen kommt ein kurzer Schauer runter, drinnen findet das Abendmahl statt.
    Zum Schluss geht es an den "Tejo" auf ein Sunset-Bierchen und äußerst leckeren Fritten in einer netten Pinte nur 300 vom "Cais do Sodre"!
    Bendet wird der Tag mit einem tollen Regenbogen 👍🏽.
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  • Lissabon -> LIS -> CGN

    10 marzo, Germania ⋅ ⛅ 17 °C

    Die Nacht im "Yes! Lisbon Hostel" war semi! Bis 23 Uhr spielte ein Musiker live im Aufenthaltsraum. Bei der generell schlechten Schallisolierung der Gebäude in Portugal, war an Schlafen deshalb nicht zu denken. Danach war mein Zimmergenosse, wir waren nur zu zweit im 6er Schlafraum, Bäume am sägen!
    Irgendwie bin ich dann doch eingeschlafen. Um 5:30 Uhr muss ich aber raus, da mein Flug nach CGN um 9:30 Uhr startet. Meine Uhr meint lapidar, nur 5,5 h geschlafen -> zu wenig Schlaf! Toll, das hätte ich auch ohne Uhr gemerkt.
    Um 6:15 Uhr checke ich aus und der Typ an der Rezeption meint, ob ich gut geschlafen hätte? Ich wäre ihm fast an den Hals gesprungen 🤣.
    Danach geht's zur Metrostation "Baxio-Chado, keine 5 Minuten entfernt. Es regnet im übrigen leicht! Lissabon trägt Trauer, weil ich abreise 🫣. Dafür sind manche Gebäude noch schön beleuchtet.
    Die Metrostation hat noch geschlossen, als ich ankomme. Der vergitterte Eingang sieht aus, als ob es direkt in der Knast gehen würde. Um 6:20 Uhr wird muffelig aufgeschlossen und ich gehe in den menschenleeren Untergrund. Das Bezahlsystem mit VISA am Drehkreuz funktioniert und ich sitze in der ersten Metro der "Grüne Linie". An der Umsteige-Station "Alameda" ergibt sich noch ein schneller Galao und ein letztes Pastel Nata in einem gerade geöffneten Kiosk. Dann geht es mit der "Roten Linie" zum Aeroporto. Insgesamt 45 Minuten brauche ich für den Trip.
    Von der Metrostation am Flughafen geht es in 5 Minuten per kostenlosen Bus Shuttle zum "Low Budget" Terminal 2.
    Klappt alles prima und ich bin um 7:30 Uhr am Terminal 2.
    An der Sicherheitskontrolle ist kaum was los und ich vertreibe mir die Zeit am Terminal, der ein deutliches Upgrade seit meinem letzten Besuch bekommen hat. Alles ist jetzt deutlich schicker und es wird immer noch umgebaut! Man fühlt sich jetzt richtig wohl in Terminal 2 👍🏽.
    Auch die Gates sind komfortabler geworden. Das Boarding findet um kurz nach neun statt und um 9:35 Uhr wird pünktlich gestartet. Der Vogel ist wieder komplett mit maximal 189 Passagieren vollgestopft, so das flight desk!
    Der Flug mit Ryanair ist immer dasselbe - er ähnelt etwas an eine Butterfahrt! Ständig wird etwas angeboten, wofür man zur Kasse gebeten wird.
    Die Landung in "Köln/Bonn" ist knapp drei Stunden später, leicht verfrüht. Ich sitze in der zweitletzten Reihe und bin der vierte Passagier, der den Flieger über die Hintertür verlässt 🤣.

    Willkommen in Germany ... schön war's!

    🙋🏽
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    Fine del viaggio
    10 marzo 2026