• Kauris, Mangroven und Inselwelt

    October 21, 2024 in New Zealand ⋅ ⛅ 14 °C

    Opua Kauri Walk, unweit von Paihia und Opua - ein kurzer Spaziergang durch einen Kauriwald bis zu einem Lookout mit Ausblicken auf alte Kauribäume. Der Weg verläuft teilweise auf Bohlen, am Anfang ein Gatter und eine Desinfektionsanlage um die Verbreitung der „ deadly kauri dieback disease“ zu verhindern. Die Krankheit wird durch Pilzsporen (PTA Phytophthora Taxon Agathis) verbreitet, befällt die Wurzeln der Kauris und tötet die Bäume.

    Auf der Rückfahrt Stopp am Coastal Walkway zwischen Paihia und Opua. Wir laufen eine von Mangroven gesäumtes Teilstrecke des Wanderwegs.

    Weiterfahrt zu den Haruru Falls, wo der Waitangi River über einen Basaltlavastrom in die Tiefe stürzt.

    Unser gestriges Ticket erlaubt einen zweiten Besuch der Waitangi Treaty Grounds. Wir nutzen die Chance zu einem Besuch des historischen Museums auf dem Gelände. Die Ausstellung gibt einen fundierten und ausführlichen Einblick in die Geschichte Neuseelands sowohl aus der Perspektive der Maori als auch der Pakeha (der Weißen).

    Am Nachmittag Bootstour in die Bucht mit ihren 144 Inseln. Zunächst geht es hinüber nach Russell (Kororareka), weiter zu Motuarohia Island (Roberton Island), wo James Cook 1769 ankerte. Urupukapuka ist die größte Insel in der Bay. Von hier fahren wir trotz starker Dünung hinaus aufs offene Meer, entlang der felsigen Halbinsel Cape Brett, von James Cook nach dem damaligen Marineminister benannt, mit der Deep Water Cove. Am Ende der Peninsula ein light house und gegenüber die Insel Motukokako von Cook Piercy Island benannt. Hier befindet sich das berühmte „Hole in the Rock“ ein Tunnel durch Piercy Island. Vorbei am Felsen „The Sisters“ auf die Westseite von Urupukapuka und erneuter Stopp in der Otehei Bay auf dieser Insel, dieses Mal zu einem Landgang. Wir wandern auf einen Hügel - herrliche Ausblicke in die Inselwelt der Bay of Island.
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