• Craters of the moon

    November 3, 2024 in New Zealand ⋅ ☀️ 14 °C

    Das geothermische Kraftwerk Wairakei wunde in den 1950er Jahren gebaut und hatte Veränderungen der unterirdischen Hydrodynamik zur Folge. Gleichzeitig veränderte sich dadurch die „Thermallandschaft“ in der Umgebung. So entstanden auch die Craters of the Moon; Spalten aus denen heißer Wasserdampf aufsteigt, Fumarole, Krater mit brodelndem Schlamm. Ein etwa einstündiger Walkway führt durch das Areal.

    Die Huka Falls befinden sich ganz in der Nähe. Der wasserreiche Fluss Waikato zwängt sich in einem engen Trichter und fällt über eine Bruchkante etwa zehn Meter nach unten. Ein lautes Spektakel mit wild schäumenden Sprudeln und eisblauen und schneeweißen Bubbles. Der Waikato ist mit 425 km der längste Fluss Neuseelands, entspringt am Mount Ruapehu, fließt durch den Lake Taupo und mündet bei Auckland in das Tasmanische Meer.

    Die Aratiatia Rapids sind Katarakte, die ebenfalls im Waikato liegen und zählten bereits im 19. Jahrhundert zu den Sehenswürdigkeiten in der Region. 1950 verschwanden die Stromschnellen durch den Bau eines Staudamms. Heutzutage können sie gelegentlich noch zu festgelegten Beobachtungszeiten beobachtet werden.Nach Öffnung der Schleusentore am Aratiatia Damm verwandelt sich der nahezu ausgetrocknete Wasserlauf des Waikato in ein regelrechtes Inferno von Wassermassen die über die Katarakte stürzen. Dieses Schauspiel findet im Winter dreimal, im Sommer viermal für die Dauer von 15 Minuten statt.

    In den Wairakei Terraces wird das heiße Wasser über künstlich angelegte Terrassen in die Pools geleitet - eine gute Gelegenheit die Sightseeingtour bei einem heißen Bad ausklingen zu lassen.
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