• Frühstück, Ameyoko, Ueno und Akihabara

    May 15, 2025 in Japan ⋅ ☁️ 19 °C

    Nach einer durchgeschlafenen Nacht hat uns das vielfältige Frühstück erwartet. Wunderbarer Avocadotoast, ein Veggie-Curry, Spinat-Ei-Auflauf mit Mozzarella, Kürbisauflauf, frisches Obst und Gemüse, leckere Dressings, Nüsse aller Art und, und, und.
    Mir hat es der rote japanische Rettich angetan, sooo lecker!
    Um kurz vor 9 Uhr trafen wir unsere Hiroko wieder, die uns zur Fischhalle und unzähligen Streetfoodständen brachte. Leider hatten wir nach dem ausgiebigen Frühstück keinen Hunger, um mehr auszuprobieren. Im Anschluss fuhren wir per U-Bahn in den Ueno-Park. Dort musizierten Straßenmusiker mit chinesischen Instrumenten, es wuchsen riesige alte Bäume, die bis in den Himmel zu reichen schienen und nochmal ein Schrein. Sehr schön und farbenprächtig war ein Gebäude, das mit geschnitzten und bunt bemalten Vögel und Naturmotiven verziert war und große Flächen mit Blattgold beschlagen waren. Ein prunkvoller Anblick!
    Danach wechselten wir in das krasse Gegenteil, ins Stadtviertel Akihabara, in dem die Manga- und Gamerszene zuhause ist. Dort gibt es alles zu kaufen, was Manga und Animefans lieben und Gamer brauchen.
    Der Gag war ein Besuch in einem "Maidcafe" - bis dahin wusste ich gar nicht dass es so was gibt.

    Die Ursprünge der Maid-Cafes

    Die erste Filiale wurde 2004 im Don Quijote in Akihabara eröffnet und ist auch heute noch dort zu finden!

    Maid-Cafés entstanden in den frühen 2000er Jahren aus Japans lebendiger Otaku-Kultur und fanden ein natürliches Zuhause in Tokios berühmtem Stadtteil Akihabara, der als Hotspot für Anime-, Manga- und Spielefans bekannt ist. Während dieser Zeit tauchten verschiedene Themen- und Kostümcafés auf, darunter auch Maid Cafes.

    Maid-Cafés haben sich schnell einen Namen gemacht, weil sie eine einzigartige Mischung aus herzlicher Gastfreundschaft und niedlicher Ästhetik bieten. Im Laufe der Jahre haben sich die Maid-Cafés über Akihabara hinaus in ganz Japan und in beliebten Tokioter Stadtvierteln wie Shinjuku, Shibuya, Ikebukuro und Harajuku ausgebreitet. Dieser innovative Ansatz fand bei Einheimischen und internationalen Besuchern gleichermaßen Anklang und machte die Maid-Cafés zu einem festen Bestandteil der japanischen Popkultur und zu einer Attraktion, die Reisende aus aller Welt unbedingt erleben sollte.

    In einem Maid-Café wie at-home cafe begrüßen die Zimmermädchen dich herzlich als "Meister" oder "Prinzessin", servieren Speisen und Getränke mit niedlichen Gesten und führen oft kleine "Zaubersprüche" oder Gesänge auf - wie "moe moe kyun" -, damit das Erlebnis noch lustiger wird und das Essen noch besser schmeckt. Es geht um Gastfreundschaft, spielerische Interaktionen und das Gefühl, sich wohl zu fühlen.

    In einer Welt, die oft hektisch und unpersönlich ist, glaubt at-home cafe an die Kraft der einfachen Freundlichkeit, Aufrichtigkeit und echten Gastfreundschaft. Jede fröhliche Begrüßung und spielerische Geste zielt darauf ab, helle Erinnerungen zu schaffen, die noch lange nachhallt.
    Und zu guter letzt, fuhren wir nach Odaiba um den riesigen Gundam in Aktion zu sehen

    Gegen 16,30h waren wir wie- der im Hotel und tranken et- was in der Bar. Dort wollten wir auch unser Abendessen zu uns nehmen. Leider hat am heutigen Tag eine ge- schlossene Gesellschaft das Lokal reserviert. Also gab's nur ein Häppchen.

    Müde und etwas fußlahm gings ins Hotel. Benjamin erkundete noch unseren Weg zum Bus mit dem wir am nächsten Tag nach Kawaguchiko reisen.
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