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  • Day58

    Kopenhagen, Tag 3

    September 20, 2018 in Denmark ⋅ ⛅ 19 °C

    Der letze Tag in Kopenhagen und auch fast der letze Tag unserer Reise stand an und den wollten wir nochmal voll auskosten. Am Morgen ging es auf die Räder und zu unseren Lieblingsvirtel von Kopenhagen, Christiani. Gestern sind wir nur kurz durchgefahren, Heute wollten wir uns direkt ins Hippie Getümmel stürzten. Schon am Eingang des Viertels strahlten uns bunte Graffittis und Fahnen entgegen. Die Menschen waren, jeder für sich, sehr exotisch aber wir fühlten uns trotzdem nicht fremd. So ein Hippiequartier haben wir noch nie gesehen. An jeder Ecke wurden Joints und leckere Kekse verkauft. Das besondere ist, dass in diesem Stadtteil seit 1971 Canabis legal ist. Trotzdem räumten alle das Feld als plötzlich 5 Polizisten das Gelände durchstreiften. Wir kehrten bei Bruder Baba ein, der mit großen braunen Augen hinter seinem Kioskloch vor schaute, und bestellten einen Baba Chai und Chicken Curry. Das Curry war so scharf, dass selbst Lars extra Taschentücher braucht. Johanna bekam einen Nudelsalat. Es war schon etwas besonders zwischen Menschen, dessen Leben ein wenig langsamer läuft und Canabispflanzen sein Essen einzunehmen. Zum Nachmittagsschlaf fuhren wir mit den Rädern weiter durch Kopenhagen. Wir hatten noch ein ganz bestimmtes Ziel, das Experimente Museum. 2 Tage hätte man darin verweilen können, so viel hatte es zu bieten. Wir hatten nur 4 Stunden und so pickten wir uns die interessantesten Exponate aus. Als erstes ging es ans Wasser. Man konnte Wellen und Strudel erzeugen, wenn man nur lang genug auf Knöpfe drückt und an Schaltern dreht. In einem Ausstellungssück sollten Dämme gebaut werden. Der Aufgabe wollte sich Lars gern stellen, doch der Aufseher kam ihm dazwischen. Er wollte Lars erklären wie es funktioniert und hat dabei gleich den ganzen Damm selber gebaut. Das hat Lars gewurmt:-) Danach ging es in sie Spiele Welt, wo wir ins schwitzen kamen. In einem Hamsterrad rannte Lars in windeseile. Es stellte dar, wie viel Engergie benötigt wird um z.B. eine Tomate zu verbrennen. Am Ende hatte er nach einer schweißtreibenden Laufaktion gerade mal 3 Erdnüsse, eine Gurke und 3 Tomaten verbrannt. Auch Johanna hatte jede Menge Spaß, denn überall lagen Bälle rum. Weiter ging es mit dem menschlichen Körper. In einem Ausstallungsraum kletterten wir durch die 5 Sinne des Menschen, sehr beeindruckend. Es gab so viel zu sehen und zu erleben. Am Ende hatten wir noch jede Menge Spaß im Seifenblasenland. Eine Seifenblase konnte Lars sich sogar über den Körper ziehen. Ziemlich erschöpft fuhren wir noch ein letztes Mal durch Kopenhaben und entschieden, dass die Stadt auch ein absolutes Highlight für uns war.Read more