• Petrus spielt nicht mit...

    20. marts 2021, Tyskland ⋅ ☁️ 15 °C

    Generell ist Namibia für seine beeindruckende Wüstenlandschaft bekannt.
    Trockenheit und Dürre sind ein allgegenwärtiges Problem.
    Umso erfreulicher, dass im letzten Jahr der Regen so ergiebig ausgefallen ist.
    Auch in diesem Jahr hat es wieder überdurchschnittlich viel geregnet. Viele Flüsse, die seit Jahren ausgetrocknet waren, führen wieder Wasser und die Staudämme des Landes sind bis zum Rand gefüllt.

    Leider geht mit solchen Wassermengen auch Zerstörung einher.
    Das Camp in Ai-Ais, in den südlichen Ausläufern des Fish River Canyons, wurde durch die starken Niederschläge im Januar stark beschädigt.
    Hier treten heiße Quellen an die Erdoberfläche und werden in warmen Pools gefasst. In einigen Zimmern hat man die Möglichkeit, direkt in das Hallenbad zu gelangen. Von hier aus wollten wir den Canyon erkunden und dann Abends in den heißen Quellen entspannen.
    Da die Renovierungsarbeiten andauern und das Camp noch nicht wieder bewohnbar ist wurde diese Buchung leider storniert.

    Wir haben uns für das Canyon Roadhouse als Alternative entschieden. Die Fahrtstrecke wird knapp 50km länger sein und damit eine der längsten Tagesetappen der Reise.

    Langsam setzt die Vorfreude ein, auch wenn wir uns kaum trauen sie zuzulassen.
    Hoffentlich bleibt das bis zur Abreise die letzte schlechte Nachricht :D
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