Waterberg
March 31, 2021 in Namibia ⋅ ☁️ 25 °C
nach der Landung in Namibia ging es sofort los auf die Piste.
Der Linksverkehr macht uns noch immer zu schaffen, glücklicherweise sind die Namibier hier sehr passive und rücksichtsvolle Fahrer, sodass wir einem Crash noch entgehen konnten,
Kaum aus Windhoek raus verläuft sich alles - kaum mehr Dörfer, Verkehr oder Menschen.
Gut 200 km geht es auf schön asphaltierten Straßen gen Norden.
Danach: Sand- und Schotterpisten.
Für uns verwöhnte Europäer eine ganz neue Erfahrung.
Wir sind sehr froh über unseren Geländewagen und lernen gerade die Vorteile eines bequemen und geräumigen SUVs kennen.
Größter Pluspunkt: Bodenfreiheit!
Da es die letzten Tage wieder stärker geregnet hat sind die Straßen ausgespült und es stehen Pfützen, ja regelrecht Wasserlöcher, auf der Straße, bei denen man sich oft nicht sicher ist wie tief sie sind und ob man da noch durch sollte.
Am Waterberg selbst haben wir uns aus Kostengründen „Nur“ für ein Safarizelt entschieden.
Diese stehen trotzdem auf einem Fundament und verfügen über eigene sanitäre Anlagen.
Vor Ort dann die Überraschung: Upgrade über zwei Zimmerklassen.
Anstatt dem Zelt durften wir in die Waterberg Plateau Lodge einchecken.
Diese liegt unmittelbar unterhalb des Plateaus und besteht ausschließlich aus 8 chalets mit atemberaubendem Ausblick über den Rand der Kalahari.
Hier werden neue Maßstäbe für Glamping gesetzt, vorallem dank dem eigenen Pool, über den jedes Chalet verfügt.
Am ersten Abend waren nur vier der acht Chalets belegt, auch heute Nacht wird es ähnlich sein. Namibia leidet sehr unter dem ausbleibendem Tourismus und man merkt sehr, wie froh hier alle sind, dass es langsam wieder an Fahrt aufnimmt.
Zum Dinner gab es das erste lokale Wild - Kudu Steak zusammen mit leckerem Namibischen Wein.
Den Abend haben wir dann in unserem kleinen aber feinen Infinity-Pool ausklingen lassen. Da wir aber seit zwei Tagen ohne Schlaf waren sind wir sehr früh ins Bett gefallen.
Am zweiten Tag wollten wir dan endlich das Land kennen lernen:
Von hier aus lässt sich hervorragend die Umgegend erforschen.
Zum einen mit Guide und Safari-Fahrzeug, zum Anderen zu Fuß auf den vielen Wanderwegen.
Sonnenschutz und festes Schuhwerk sind hier ein Muss. Ebenso ein langer und stabiler Stock, da die lokalen Spinnen sehr fleißig sind und in Windeseile riesige Netze über die Wege spannen.
Wir haben uns heute Morgen für den Wanderweg zu einer Quelle entschlossen.
Diese Quelle speist alle Unterkünfte am Waterberg mit Trink- & Nutzwasser.
Wir waren ca. 2h unterwegs. Entlang des Waterbergs auf felsigen Wegen mit unübertrefflichen Aussichten. Zurück ging es durch das saftig grüne Tal das durch die Quelle wie eine tropische Oase wirkt und Unmengen an Insekten und Tieren eine Heimat bietet.Read more











TravelerWunderschön👍