• Kambodscha: Siem Reap

    Jul 17–20, 2025 in Cambodia ⋅ ⛅ 29 °C

    Meine Ankunft in Kambodscha verläuft Problemlos. Ich hätte fast mehr Probleme bei der Einreise erwartet. Aber mit ausgedruckten e-visum und arrival Code am Handy hat alles geklappt. Am Abend bin ich so müde das ich nichts mehr mache.. auch weil mein Grab Fahrer mich ca. 1h zutextet und mir das Angebot macht mein persönlicher Guide für die nächsten Tage zu sein.. Ich willige ein die schwimmenden Dörfer mit ihm zu besuchen aber dann Schwindel ich ein bisschen und sage ich habe bereits pläne für die Tempelanlagen.. im Hotel angekommen werde ich noch einmal zu getextet mit mehr Informationen als ich momentan gerne hätte. Dafür ist dann alles erledigt: Tour für die Tempelanlage und Nachtbus nach Sihanouksville am Abreisetag ✅
    Am nächsten Tag geht es also zum Tobler Sap und den floating villages. Mein Taxiguide sagt mir das die Regenzeit gerade angefangen hat aber noch nicht sehr viel Regen gekommen ist und deshalb der Wasserstand noch immer relativ niedrig ist. Ca 1,5m. Aber so kann man an den Pfosten sehen wie hoch das Wasser steigen wird. Einen kleinen Teil können wir mit dem Auto fahren wo in einem Monat vermutlich auch Wasser sein wird. Und dann geht es ab ins Boot ⛵ . Mein Taxiguide sagt das die Hochwasser Phase ca. 4 Monate anhält aber das restliche Jahr die Straßen in den Dörfern gut benutzbar sind. Wir fahren durch ein Dorf und weiter Richtung Tonle Sap ( See). Und kommen an schwimmenden Restaurants/Krokodilfarm/Souvenir Shop und an Mangrovenwäldern vorbei. Bei einem solchen Restaurant halten wir an und ich steige für eine zusatzrunde durch die Mangroven in ein kleineres Boot bzw. Floß um. Und das lohnt sich! Es ist soo schön zwischen den Bäumen hindurch zu fahren und so still. Man hört fast nur das Eintauchen des Ruders. Einige Baumstäme und Wurzeln ragen so aus dem Wasser auf das man glauben könnte es seien Krokodile. Ich Frage ob es Krokodile hier gibt. Mein Guide lacht und sagt nein. Nur in den Farmen... Weil sie haben die Angewohnheit Leute zu beißen.. Irgendwie schade finde ich. Auch ein Ergebnis von Tourismus vermute ich..
    Den See finde ich nicht sehr schön. Eine braune Suppe so weit man sieht.. ein einzige Restaurant ist hier draußen.
    Auf dem Rückweg halten wir in dem Dorf und gehen eine Runde. Ich sehe viele Kinder und Hunde und Hühner. Eine verkäuferin bietet mir Schulhefte und Bleistifte zu kaufen an. Um sie dann an die Kinder zu verteilen. Ich bin skeptisch kaufe dann aber doch welche. Mein Taxiguide erklärt jetzt könne ich das gekaufte an die Kinder verteilen und er würde Fotos mit meinem Handy machen.. Ich will keine Fotos. Aber sobald ich die Hefte in der Hand habe kommen die Kinder aus allen Richtungen angerannt. Mein ungutes Gefühl legt sich ein wenig. (Ich habe irgendwie das Gefühl in eine enorme Touristen Falle getappt zu sein) Die Kinder verhalten sich wie Kinder und suchen sich blöcke und Stifte aus. Einer bedankt sich sogar auf Englisch bei mir... Naja... Auch einen jungen Mönch treffen wir. Und dann geht's wieder ins Hotel.. am Abend gehe ich noch Richtung Night Market. Aber irgendwie gefällt mir diese Stadt nicht sehr.
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