• Spionage, Flughafen und Mauergallerie

    May 8 in Germany ⋅ ☁️ 12 °C

    Nach dem DDR Museum am Vortag geht es heute ins Spionage Museum. Und es ist mindestens genauso spannend. Ebenso interaktiv aufgebaut ist es auch für die französisches Schulklasse die zeitgleich mit uns da ist super spannend. Von verschiedenen verschlüsselungstechniken und Spionage Epochen, aufgedeckten Spionen und Zeitzeugen aus dem zweiten Weltkrieg die berichten ist alles dabei. Selbst Wanzen aufspüren und Nachrichten im Morsecode verfassen. Aber auch so viel spannende Informationen über alles was mit Spionage zu tun hat. Auch die Gegenwart mit ihren Spionage Methoden werden aufgezeigt und noch einmal deutlich vor smart Systemen und ihren auswirkungen gewarnt. Fast schon Paranoid verlassen wir das Museum mit einem leicht flaumigen gefühl im Magen. Also auf ins nächste Café. Erst Mal wider das gesehene ein bisschen Säcken lassen. Am Nachmittag haben wir eine führung in einem der stillgelegten Flughäfen gebucht. Tempelhof wurde kurz vor dem zweiten Weltkrieg von den Nazis gebaut. Nach Kriegsende wurde der Flughafen von den Amerikanern genutzt, hier landeten auch die Rosinenbomber um die vevölkerung über den Luftweg (Luftbrücke) mit Kohle und Nahrung zu versorgen. Diese Maßnahme war notwendig geworden nachdem die Sovietunion alle Landwege nach Westberlin Abschnitt. 11 Monate versorgten die "Rosinenbomber" Westberlin.
    Heute befinden sich teilweise Flüchtlingsunterkünfte in dem Gebäude, Teile können als Büro oder Veranstaltungsraum gemietet werden. Der Flughafen war bis 2008 in Betrieb.
    Nach dem Flughafen haben wir noch ein bisschen Platz im Kopf und gehen zur East Side Gallery. Dem 1,3 km langen Teil der Berliner Mauer der zum Kunstobjekt wurde. Gemütlich kann man daran entlang spazieren und die einzelnen Kunstwerke betrachten. Fast alle enthalten Friedensbotschaften. Es wirkt relevanter den je.
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