Tag 4 - Übernachten bei der Gastfamilie
April 11 in Madagascar ⋅ ☁️ 18 °C
Keine der Spinnen betrat unser Zimmer, das Wasser beim Duschen wurde warm, das Frühstück war hervorragend (diesmal gab es auch noch kleine Pancakes) - so begann der Tag quasi perfekt.
Um 8.00h starteten wir in den Ort und besuchten eine Manufaktur, in der Kunstwerke aus Zebu-Horn und Altmetall gefertigt wurden. Nach einem Spaziergang durch die Stadt fuhren wir mit dem Bus zu userem "park-and-walk", wo unsere Rucksäcke auf einen Zebu-Karren umgeladen wurden , und wir nur mit dem Nötigsten belastet (Wasser, Sonnenschutz, Kamera) los wanderten. Der als 'leicht" angekündigte Weg war überraschend anstrengend für mich. Ohne die drei-viermal gereichte helfende Hand von Hery stünde jetzt noch völlig hilflos in der madagassischen Landschaft und wüßte weder vor noch zurück.
Bei erster Gelegenheit kürzte ich ab und ließ mich in unserem Homestay von unserer Gastfamilie verwöhnen, während die anderen noch einen holprigen Umweg gingen. Die Kinder kamen neugierig zu mir und wir kicherten fröhlich herum. Etwa 1 Stunde später kam der Rest unserer Gruppe angewandert, und es gab ein stärkendes Reisgericht mit Hühnchen, grünen Bohnen und Zwiebeln zum Mittagessen. Die anschließende Siesta verbrachte ich völlig erschöpft tief schlafend in meiner fensterlosen Kammer, die ich mit Hery eintauschte, weil seine den Vorteil des Erdgeschosses bot. Mein Wunsch ging dahin, bei Bedarf ohne nächtlichen Hindernislauf im Stockfinsteren die Toilette aufsuchen zu können - dreimal Danke, Hery.
Nachmittags besuchten wir eine private Schule, ein Teil des sehr beeindruckenden Hilfs-Projektes zugunsten der Bildung der Kinder des Dorfes für eine bessere Zukunft. Anschließend ins Dorf ging ich nicht mit, weil ich etwas Bammel davor hatte, die "Straße " im Dunkeln zurück zu laufen. Zum einen wegen der ungleichmäßigen gefühlt meterhohen Furchen, die die Zebu-Karren dort hinterlassen hatten, zum anderen wegen der dort ansässigen recht großen 8-beinigen Wächter, die in den Bäumen hingen - meine Taktik war, nicht nach oben schauen..
Statt dessen tanzte und sang ich mit unserer Gastfamilie auf dem Hof, dann half ich in der Küche mit beim Kochen unseres Nachmittagdnacks (eine Art Samosa und Schmalzkuchen aus gebackenem Kürbis..... beides sehr lecker).Wir musizierten noch alle gemeinsam mit unssere Gastfamilie, dann gab es auch schon Abendessen. Das 10 Stunden lang superzart geschmorte Zebufleisch wurde gereicht mit weißen Bohnen, Tomatensalat und Reis.
Ich konnte fast nichts essen, weil ich noch so satt war vom Nachmittagssnack.
Um 21.00h ging das Licht aus, und wir alle schlafen. Bis auf die 3 nächlichen Besuche der Hof-Toilette schlief ich wie ein Baby.Read more





















TravelerTolle Fotos und superschön geschrieben. Du kannst einen so herrlich an deiner Reise teilhaben lassen 🤩. Weiterhin viel Spaß. Bei den achtbeinigen Wärtern wäre ich schon wieder auf dem zum Flughafen 🤣🙈.
TravelerDie Spinnen sind groß gewesen, aber so überhaupt nicht an meiner dunklen Kammer interessiert..... und gegen die Mosquitos bin ich so dick mit Antibrom eingeplant, dass sie bisher einen großen Bogen um mich machen... ich hoffe, ich beschreie jetzt nix 🫣😇