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Madagaskar 04/2026

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    🇲🇬 Soavahiny, Madagaskar

    Tag 10: leichte Wanderung mit Lemuren

    3 hours ago in Madagascar ⋅ 🌙 21 °C

    Die heutige Fahrt nach Fianantasao war durch den heftigen, nächtlichen Regen noch abenteuerlicher als sonst: die tiefen Krater in der Straße waren bis zum Rand mit Wasser gefüllt, Richard meisterte jedes auch unsichtbare Hindernis mit bravouröser Sicherheit.
    Wir wurden über den freitäglichen Markt durch den turbulenten Trubel der Stadt der 1001 Kirchen "gescheucht", die wir von einem hoch gelegenen Ausichtspunkt nochmal bestaunten. Nach dem schnellen Besuch der Kathedrale ging es husch husch weiter. Wir machten nur ein paar kurze Pausen für unsere nötigsten Bedürfnisse und ein paar Fotopausen - klickklick - am Straßenrand, checkten um 14.00h in unserem Hotel ein, und fuhren sofort weiter in das Anja Reservat, einem Pivaten Naturpak zum Schutz der Ringelschwanz-Lemuren. Mithilfe unserer 3 Guides entdeckten wir mehrere Gruppen der niedlichen schwarzweißen Tierchen und auch jede Menge Chamäleons. Und nun lösten wir auch das Rätsel unseres stressigen Tages: den Sonnenuntergang wollten von einem hohen Felsen aus bewundern, und die Sonne wartet nicht 😀 Der Weg dort hinauf war unglaublich abenteuerlich: Ich hätte die anstrengende Kraxelei über die Granitfelsen in luftiger Höhe niemals ohne die hilfreichen Hände unserer Guides geschafft...danke schön nochmal 😀 Oben angekommen, genoss ich den wunderschönen Sonnenuntergang, obwohl mir schon etwas mulmig war vor dem Abstieg.... aber ich sagte mir: runter kommt man immer! Und so war es auch: die ersten, steilen Passagen seilten wir uns rückwärts ab, dann ging es weiter abwärts durch den schon recht dunklen Wald.... ich war super erleichtert, als wir beim Bus ankamen. Definitiv hatten wir uns zum Ende des Tages eine Weinverkostung verdient. Also ran an den Stand, den wir heute Mittag im Ort passiert hatten, und los ging es: nach 5 kläglichen Versuchen aus kleinen Plastikbecherchen war mir klar, warum es der madagassische Wein nicht bis in den Bremer Ratskeller geschafft hat 😉
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  • Tag 9 - "erfrischend"

    April 16 in Madagascar ⋅ ⛅ 22 °C

    Tag 9 - süßes Nichtstun in Ramanofana

    Unter einem Mückennetz zu schlafen, hat für mich etwas Royales - ich fühle mich wie eine Prinzessin im Himmelbett. Wunderbar ausgeschlafen verabschiedete ich die anderen winkend, die zu einer Mordswanderung aufbrachen, zu der ich mich einfach nicht getraut habe. Statt dessen verdümpelte ich den Vormittag mit Wäsche waschen, gönnte mir eine Ganzkörpernassage inklusive neuer Frisur, und beobachtet danach von meiner Terrasse aus das Treiben am Fluss. Um 13.30h waren die anderen wieder da, und ich lauschte den spannenden Berichten über die beobachteten Lemuren.
    Der Nachmittag mit Dagmar auf der Terrasse war ausgesprochen "erfrischend". Nach 1 - 2 - 3 Radlern und einem kurzen Mittagschläfchen gab es noch lecker Abendessen und pünktlich zum Schlafengehen einen ziemlich heftigen Schauer - Starkduschen aus allen Richtungen - das Geprassel auf unserem Dach lullte mich in den Schlaf.
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  • Tag 8: im Nationalpark Ranomafana

    April 15 in Madagascar ⋅ ☀️ 21 °C

    Die traditionelle Reissuppe zum Frühstück war wieder sehr lecker, ich schnitt mir noch ein Omelett hinein.... mehr als lecker. Solcherweise gut gestärkt ging es mit dem Bus hoch in die Berge. Unseres war das einzige Fahrzeug auf dem Parkpkatz, von dem aus wir ins Dämmerlicht des Waldes verschwanden und uns auf die Suche nach den hier, und zwar nur hier heimischen Lemuren machten. Hervorragend ausgestatt mit neuen Wanderschuhen und Wanderstöckern überwand ich schwitzend die mir in den Weg gewachsenen Hindernisse. Unsere beiden Guides, Dolphin an der Gruppe, Hasy voraus zum Tiere Suchen, hatten Augen wie ein Luchs. Sie zeigten uns allerlei Bemerkenswertes, das wir alleine niemals bemerkt hätten: Frösche, Giraffenhalskäfer, Stabheuschrecken, bunt schillernde Vögel, ein Chamäleon - nur die Lemuren wollten sich uns nicht präsentieren. Hasy erklärte, dass sie sich wohl weiter oben am Berg aufhalten würden, über eine recht steile Passage könnten wir Ihnen näher kommen - hier trennte sich die "Spreu vom Weizen": Hery und Hasy gingen mit Raphael und mir den "bequemen" Weg weiter, die anderen kraxelten Richtung Gipfel. Plötzlich hörte Hasy etwas links von uns im Gebüsch.... wir sollten nur eben dem "Pfad" (ich konnte keinen erkennen!?) folgen. Ich traute mich jedoch nicht ins dichte Dickicht und bot an, an Ort und Stelle stehen zu bleiben und auf sie zu warten. Ok - nach 2 Metern waren die 3 weder mehr zu sehen noch zu hören. Ich vetrieb mir die nächsten 15 Minuten mit meinem Fernglas und frönte der Ornitologie, bis sie zurück kamen - sie hatten tatsächlich die Lemuren gefunden, die durch den Wald sprangen - ich gestehe: ich war ein kleines bißchen neidisch. Hasy führte uns weiter in eine Richtung, von dem er annahm, dass sie auf den Weg dorthin wären.... und so war es auch: zuerst hörten wir ein Husten von unserer Gruppe, die die Lemuren scheinbar vor sich her trieben und plötzlich sprangen die Sifakas um uns herum - das Glück zu haben, sie nun doch noch zu sehen, trieb mir gleich etwas Wasser in die Augen.
    Erfüllt und glücklich machten wir uns auf den Rückweg zum Bus und die meisten von uns fielen in einen erholsamen Mittagschlaf. Um 16.00h ging es wieder los: wir besuchten einen Züchter, der uns seinen Chamäleon-Baum zeigte. Dort füttert er die Tiere mit selbst gefangenen Insekten (Libellen und Heuschrecken). Die Chamäleons kommen daher immer gerne zu seinem Baum und waren auch heute zahlreich vertreten. Das Spektakel der Fütterung wurde mit einrm Obulus in Höhe von 1 € belohnt - sowas sieht man tatsächlich nicht alle Tage 😊
    Es folgte die Dämmerung und wir pirschten am Waldrand herum in der Hoffnung, Mausmakis und Chamäleons sehen zu können - was uns mithilfe unserer beiden Guides auch gelang. Ob sich die Menschen in den vorbeifahrenden Autos wohl darüber wunderten, dass da eine Gruppe von Wasas im mittlerweile Stockfinsteren auf der Straße stand und in den Wald starrte? .... grins..... egal: das hat echt richtig Spaß gemacht.
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  • Tag 7: Eisenbahnromantik

    April 14 in Madagascar ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute hieß es wirklich früh aufstehen: um 4.00h klingelte der Wecker, 5.00h treffen am Bus und ohne Frühstück los das erste Mal - quasi "ohne über Los". Hat jeder seinen Pass dabei? - öhmm., nö.. ok ... um 5.12h starteten wir den zweiten Versuch zur im wahrsten Sinne des Wortes Nacht-und-Nebel-Aktion. Wie Richard, unser Fahrer, nicht nur die Schlaglöcher recht zielsicher umfuhr, sondern überhaupt den unbeleuchteten Lehmweg fand, ist mir immer noch ein Rätsel.
    Mit der Dämmerung erreichten wir unser Ziel: den Bahnhof von Fianarantsoa,
    wo wir unsere reservierten Plätze in der ersten Klasse einnahmen - gepolsterte Sitze, keine Tiere oder Stehplätze, gute Fahrt. Zweimal wöchentlich fährt die Bahn die Strecke von ca 160km durch den unwegsamen Urwald an die Ostküste - eine Straße gibt es nicht. Fast pünktlich um 7.32h statt um 7.00h (mora mora = langsam langsam) - draußen immer noch die dickste Suppe - begann die romantische Fahrt durch die hinter dem Nebel höchstwahrscheinlich wunderschöne Landschaft. Wir fuhren in einem recht gemäßigten Tempo, so dass Fahrradfahrer und laufende Fußgänger uns bequem überholen und uns während der Fahrt auch die eine oder andere Leckerei anbieten konnten. An den Bahnhöfen wurde uns tsakytsaky durch die Fenster und im Abteil gereicht. Das sind abwechslungsreiche Snacks - von frittierten Innereien, über gegrillte Geflügelteile bis hin zu mundgerecht zerteiltem Obst. Da die Strecke vor 2 Jahren von einem Erdrutsch so stark beschädigt wurde, dass sie nicht mehr komplett befahrbar ist (die Menschen in Manakara an der Ostlüste werden seitdem zu Fuß mit allem Nötigen versorgt!) steigen wir nach 13 Kilometern an einem Halt direkt gegenüber von unserem Hotel aus und frühstücken dort erstmal reichlich. Es folgte ein Besuch bei Sabrina, einer deutschen Auswanderin, die den einheimischen Frauen ein Einkommen ermöglicht, indem sie gemeinsam verschiedene Handarbeiten anfertigen, die dann den NOCH recht spärlichen Touristen zum Verkauf angeboten werden - ich kaufte "Sonst Nix" - das Gewichtsproblem meines Koffers wiegt langsam aber sicher schwerer.
    Vor uns lag nun eine wieder einmal abenteuerliche Fahrt (Busfahren ist hier wirklich wahres Entertainment) zu unserem nächsten Ziel, dem Ranomafana Nationalpark. Wir stiegen kurz vor dem Ziel an einem großen Wasserfall aus und suchten zu Fuß leider erfolglos Chamäleons in den Bäumen am Straßenrand. Es boten sich jedoch viele andere superschöne Fotomotive. Das Hotel "Le Grenat" liegt sehr romantisch am Fluss, wo ein ständiges reges Treiben herrscht: ein Fähr-Kahn bringt die Menschen gerne ans andere Ufer, sofern sie nicht zu Fuß die Furt nutzen möchten. Am gegenüber liegenden Ufer wird Wäsche gewaschen und getrocknet, Kinder baden .... bis zum Abendessen vergeht die Zeit wie im Flug. Nach dem Essen sitzen einige von uns noch etwas "Rum", bevor wir unter unsere Mosquitonetz-Höhlen verschwinden. Oh, was für ein schöner Tag das war 😊
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  • AMBOSITRA: Holzkunst in Handarbeit

    April 13 in Madagascar ⋅ ⛅ 13 °C

    Beim Duschen wurde ich von der Nacktschnecke beobachtet, die offensichtlich die Nacht an unserem Waschbecken verbracht hat. Beim Frühstück bewunderte ich nochmal die wunderschönen Intarsienarbeiten in den Möbeln des Hotels - und dann besuchten wir die Werkstatt, in der all diese wunderschönen Arbeiten von Hand gefertigt werden. Ich kaufte ein wunderschönes Holzbild - alle Formen der Baobab's fein geschnitzt und dann zusammen gesetzt - sehr beeindruckend und wunderschön! Danach ging es in einer etwa 4-5 stündigen abenteuerlichen Fahrt nach Sahambavy. Pipipause in der Wildnis, ein Spaziergang zwischendurch, um sich etwas die Beine zu vertreten, die wunderschöne Landschaft genießen und Bekanntschaft mit den schnell herbeieilenden Madagassen zu machen. In unserer unglaublich luxuriösen Unterkunft "Hotel du Lac" angekommen, genossen wir nach einem bewunderndem Rundgang durch die schöne Anlage fast nichtstuend den sonnigen Nachmittag: nur ein dort im bunten Garten heimisches Chamäleon bewundert, Cocktails unterm Reetgedeckten-Schirm getrunken, einige nahmen ein erfrischendes Bad im Pool, vorzügliches Abendessen im Restaurant genossen - ich liebe Urlaub!Read more

  • Tag 5: Auf den Spuren der Zebus

    April 12 in Madagascar ⋅ ☀️ 19 °C

    Bevor mein Wecker mich wecken konnte, wurde ich von Kindergesang wach..... Kinder sind ja meist topfit beim Aufstehen, das hat mich sofort angesteckt. Leicht geblendet von der Helligkeit der Morgensonne suchte ich das Bad auf *sprich: die Toilette mit dem nebenstehenden 10ltr Eimer Wasser hinter einer Tür und den Waschbereich, ebenfalls ein 10ltr Eimer mit Seifenspender öffentlich im Hof* und peppte mich mit etwas Wasser im Gesicht etwas auf. Zum Frühstück genoss ich die traditionelle Reissuppe mit Kräutern und schnitt noch 1/2 Avocado frisch vom Baum hinein - sehr lecker. Es gab aber auch ein "ganz normales" kontinentales Frühstück und dazu Bananenbrot. Der dazu gereichte Kaffee war vorzüglich. Unser Gepäck wurde auf den Zebu-Karren verladen und wir spazierten ganz entspannt etwa 1 Stunde hinter ihm her die "Straße" entlang bis zu unserem Bus. Nach etwa 4 Stunden recht holpriger aber auch unterhaltsamer Fahrt erreichten wir noch gerade rechtzeitig zum Mittagessen unser Hotel. Wir wurden singend und tanzend begrüßt. Ich hatte Platz für einen Tomatensalat und einen Cocktail... 13.30h... warum nicht?
    Um 16.00h machten wir einen Spaziergang durch den Ort. "Aber nur, wer mag - das wird langweilig, es ist Sonntag, da ist nix los" weissagte Hery, unser Tourguide. Nun - es stellte sich heraus, dass seine Vorstellung von "nix los" sich von unserer ein klein wenig unterschied: wir erlebten ein unglaublich lebendiges, buntes Treiben. Auch wir "Wasas" schienen für die Einheimischen ausgesprochen interessant zu sein. Wir wurden von vielen Menschen freundlich angesprochen und bekichert. Der Weg war für mich recht erschöpfend - es ging entweder anstrengend steil bergauf oder schmerzend steil bergab. Die wenigen "horizontalen" Meter mussten trotzdem aufmerksam gegangen werden, denn sie waren bei weitem nicht eben 😉
    Wieder im Hotel angekommen, fiel ich völlig erschöpft in mein wunderbares großes, weiches, warmes Bett und beschloss, keinen Fuß mehr daraus zu setzten - das Abendessen fiel daher heute mal für mich aus - ich war aber sowieso voll von den ganzen Eindrücken - was für ein toller Tag!
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  • Tag 4 - Übernachten bei der Gastfamilie

    April 11 in Madagascar ⋅ ☁️ 18 °C

    Keine der Spinnen betrat unser Zimmer, das Wasser beim Duschen wurde warm, das Frühstück war hervorragend (diesmal gab es auch noch kleine Pancakes) - so begann der Tag quasi perfekt.
    Um 8.00h starteten wir in den Ort und besuchten eine Manufaktur, in der Kunstwerke aus Zebu-Horn und Altmetall gefertigt wurden. Nach einem Spaziergang durch die Stadt fuhren wir mit dem Bus zu userem "park-and-walk", wo unsere Rucksäcke auf einen Zebu-Karren umgeladen wurden , und wir nur mit dem Nötigsten belastet (Wasser, Sonnenschutz, Kamera) los wanderten. Der als 'leicht" angekündigte Weg war überraschend anstrengend für mich. Ohne die drei-viermal gereichte helfende Hand von Hery stünde jetzt noch völlig hilflos in der madagassischen Landschaft und wüßte weder vor noch zurück.
    Bei erster Gelegenheit kürzte ich ab und ließ mich in unserem Homestay von unserer Gastfamilie verwöhnen, während die anderen noch einen holprigen Umweg gingen. Die Kinder kamen neugierig zu mir und wir kicherten fröhlich herum. Etwa 1 Stunde später kam der Rest unserer Gruppe angewandert, und es gab ein stärkendes Reisgericht mit Hühnchen, grünen Bohnen und Zwiebeln zum Mittagessen. Die anschließende Siesta verbrachte ich völlig erschöpft tief schlafend in meiner fensterlosen Kammer, die ich mit Hery eintauschte, weil seine den Vorteil des Erdgeschosses bot. Mein Wunsch ging dahin, bei Bedarf ohne nächtlichen Hindernislauf im Stockfinsteren die Toilette aufsuchen zu können - dreimal Danke, Hery.
    Nachmittags besuchten wir eine private Schule, ein Teil des sehr beeindruckenden Hilfs-Projektes zugunsten der Bildung der Kinder des Dorfes für eine bessere Zukunft. Anschließend ins Dorf ging ich nicht mit, weil ich etwas Bammel davor hatte, die "Straße " im Dunkeln zurück zu laufen. Zum einen wegen der ungleichmäßigen gefühlt meterhohen Furchen, die die Zebu-Karren dort hinterlassen hatten, zum anderen wegen der dort ansässigen recht großen 8-beinigen Wächter, die in den Bäumen hingen - meine Taktik war, nicht nach oben schauen..
    Statt dessen tanzte und sang ich mit unserer Gastfamilie auf dem Hof, dann half ich in der Küche mit beim Kochen unseres Nachmittagdnacks (eine Art Samosa und Schmalzkuchen aus gebackenem Kürbis..... beides sehr lecker).Wir musizierten noch alle gemeinsam mit unssere Gastfamilie, dann gab es auch schon Abendessen. Das 10 Stunden lang superzart geschmorte Zebufleisch wurde gereicht mit weißen Bohnen, Tomatensalat und Reis.
    Ich konnte fast nichts essen, weil ich noch so satt war vom Nachmittagssnack.
    Um 21.00h ging das Licht aus, und wir alle schlafen. Bis auf die 3 nächlichen Besuche der Hof-Toilette schlief ich wie ein Baby.
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  • Tag 3: Antananarivo - Antsirabe

    Apr 10–11 in Madagascar ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach unserem wirklich leckeren Frühstück mit Omelett, Obsteller, frischem Saft der Passionsfrucht, Brötchen, Butter, Marmelade, Yoghurt und sehr leckerem Kaffee, wartete Richard schon darauf, unsere Koffer auf dem Dach unseres Busses zu stapeln. Wir fuhren erst zum alten Bahnhof und dann auf einen der 12 heiligen Hügel der Stadt, um noch einen herrlichen Panoramablick zu erhaschen , bevor wir uns durch den dichten Verkehr auf den Weg machten. Unser erstes Ziel war eine Aluminiumgießerei in Ambatulampy. Dort wurde uns präsentiert, wie mit einfachsten Mittel unter einer wahnsinnigen Hitze gekaufter Aluminium Schrott zu nützlichen Kochtöpfen und filigranen madagasischen Souvenirs verwandelt wurde. Ich wurde natürlich sofort Opfer meiner Kaufsucht und erstand einen hübschen Baobab.... muss man einfach haben 😉
    Weiter ging es immer am Fluss Ilempona entlang über die recht holprige Bundesstraße 7 - ich spüre jeden Knochen und Wirbel meines Rückens, obwohl diese Straße noch eine der besseren sein soll. Allerdings wurde ich durch die vielen schönen Ausblicke, die mir geboten wurden mehr als gut entschädigt.
    In unserem Hotel angekommen, blieb gerade noch etwas Zeit zum Umpacken für unsere erste Wanderung, die für den morgigen Tag geplant ist. Dann gingen wir zum Essen in ein empfohlenes Restaurant - Hähnchen war aus, na gut - ich zwitschte auf eine Pizza um, und die war wirklich lecker.... Zebu-Steak und Zebu-Zunge wurden auch sehr gelobt, das ist aber nicht so meins 😊 In der Hoffnung, keine der recht erschreckend aussehenden goldenen Seidenspinnen in der Wäsche mit ins Zimmer getragen zu haben, wünsche ich nun allen eine gute Nacht.
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  • Madagaskar, Tag 2

    April 9 in Madagascar ⋅ 🌙 18 °C

    Am Flughafen in Addis Abeba fanden wir uns hinter der erneuten Sicherheitskontrolle (die Schlange bis dahin betrug ungefähr 200m) schnell wieder, nachdem im Flugzeug mehr als 30 Reihen zwischen uns lagen, und besuchten die dortige Lounge - nicht ohne vorher ein paar Schritte mehr gemacht zu haben, weil Dagmar unter leichten Orientierungsprobleme litt. Es gab dort leckeren äthiopischen Kaffee und Reis mit scharfen Linsen, sehr lecker, nachdem man etwas nach Luft geschnappt hat 😉 Den Start des Anschlußfluges habe ich komplett verschlafen. Auch das hartnäckige Gebrüll der Stewardess "chicken, beef or fish?" sowie ihr unsanfter Stupser an meiner Schulter, den ich wie aus weiter Ferne wahrnahm - trotz meiner mit "Do not disturb" bedruckten recht aussagekräftigen Augenmaske! - konnte mich nicht wecken. Wie mt Hilfe einer inneren Uhr öffnete ich die Augen Stunden später - gefühlt 10 Minuten - just in dem Moment, in dem der Küstenstreifen von Madagaskar an meinem Fenster auftauchte. Oh, es war wunderschön, die grüne Insel von oben zu betrachten. Am Flughafen nahm uns unser deutschsprachiger Reiseleiter Hery in Empfang, ich tauschte "etwas Geld" ein und bin jetzt quasi Millionär, kaufte mir eine madagasische Sim-Karte und dann fuhr uns unser Fahrer Richard sicher durch das emsige Treiben der Großstadt in das Zentrum von Antananarivo, wo wir unsere erste Bleibe bezogen, das Hotel "Chalet de Roses". Nach einer schnellen Dusche und einem kurzen Powernapping gab es im Hotelrestaurant leckeres Abendessen. Ich bin schon sehr gespannt darauf, was uns nach unserer nun folgenden ersten Nacht in Madagaskar ab morgen erwartet 😊Read more

  • Trip start
    April 8, 2026