Maggi Piec

Joined April 2018
  • Day113

    Wir wollten heute einen „kurzen“ Abstecher ins Elektronik-Mekka Tokyos machen, ins Viertel Akihabara, und verbrachten dort schliesslich den ganzen Tag. 😅 Nicht nur, weil Séb sich hier nach einem guten Deal für eine Nintendo Switch umschaute - welche auch letztendlich sein Souvenir aus Japan wurde. Doch auch hier flimmerten überall grosse Werbetafeln, Manga Reklamen und Bling-Bling Wolkenkratzer, so dass man völlig überfordert war, wo man als erstes hinschauen sollte. Doch auch in den Elektronikläden traute man manchmal seinen Augen nicht: da wird der Rasierapparat gleich mal mitten im Gang getestet... und zwar am eigenen Kopf und die Glatze kurzerhand nachgezogen. 🙈

    Doch auch die vielen skurrilen Cafés trugen zur Reizüberflutung bei. So gibt es hier einige Etablissements, in denen man sich von in Schulmädchenuniform gekleideten Mädels bedienen lassen kann. Oder auch im Cat Café beim Glas Tee mit Katzen schmusen kann. Ursprünglich eigentlich eine Geschäftsidee für die Einheimischen, die in ihren kleinen, engen Wohnungen keine Haustiere halten können und somit zum Kuscheln mit den Vierbeinern hierher kommen.

    Ansonsten auch einfach Manga und Animé, wohin man schaut: ob verkleidete Mädchen auf den Strassen, dutzende von Komikläden, die jedes Sammlerherz höher schlagen lassen, oder die gebäudegrossen Reklamen dieser gezeichneten Stars der fernöstlichen Welt. Mit Kopfschmerzen verliess Maggi diese schrille Ecke Tokyos.. und Séb freute sich wie ein kleiner Junge über seine Nintendo. 🤓

    Abends schlenderten wir durch die hippe Gegend Roppongi und aßen in einem stilvollen Shabu Shabu Restaurant japanischen Hot Pot namens „Sukiyaki“. Welch ein Genuss und kunstvolle Art es zu essen. 😍
    Danach glühten, wie jeden Tag hier, unsere Füße. Séb schaffte es zumindest einmal, sich aufzuraffen und sich etwas Entspannung im Onsen unseres Hotels zu gönnen.
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Day112

    Im Zentrum Tokyos, nahe des Hauptbahnhofs, sahen wir uns heute zunächst den Kaiserpalast und -garten an, wo der heutige Regierungssitz ist und Staatsempfänge gehalten werden. Die Tour war leider eine der schlechteren Touren auf unserer Reise. Es gab nichts wirklich Spannendes zu sehen, das Englisch war nicht verständlich, 200 Personen trotteten im Regen einer Reiseführerin hinterher, die alle Infos lieblos ablas. Das war ein Satz mit x, aber zumindest von unserer Liste abgehakt! ✅

    Wir belohnten uns mit japanischen Udon Nudeln 🍜 bei wunderbarem Blick über das Ginza Viertel - die Champs Elysee Tokyos, könnte man sagen. Wie so viele kulinarische Abenteuer hatten wir diesen Tipp erneut unserer lieben Freundin Mari aus Zürich zu verdanken, die gebürtige Japanerin ist. ❤️ Auch an dieser Stelle nochmals TAUSEND DANK an dich, Mari, für die vielen Empfehlungen! Ohne dich hätten wir uns sicher nicht so mutig an so einige Leckereien getraut! 😘🍱👍🏼

    Danach ging‘s an die bekannte, völlig überlaufene und chaotisch scheinende Kreuzung „Shibuya Crossing“, wo bei Grün 🚥 tausende von Menschen gleichzeitig aus gefühlt allen Richtungen die Strasse überqueren. Und doch verläuft es irgendwie geordnet.
    Zu diesem Viertel gehört in den Elektrogeschäften und Buchhandlungen auch der skurrile Anblick von Heftchen und Videokassetten mit Manga Pornos. 😳 Es ist wirklich unglaublich, wie sehr die Jugend hier auf Animé abfährt. Maggi ist etwas verwirrt, dass man Zeichnungen von (Schul-)Mädchen mit kindlichen Körpern und süßen Kulleraugen aber dafür mit MONSTERbrüsten sieht, wohin man auch schaut. 😨

    Abends sahen wir uns im „Kawaii Monster Café“ (Kawaii = niedlich) eine Manga Burlesque Show an. Hört sich komisch an... war es auch. 🙃Eine schräge Kombination aus Manga, Candy Crush und StripShow. Das ganze Restaurant mit Bar und Tanzfläche sahen aus wie eine große Süssigkeitenlandschaft; bunt und schrill. 🍭 Und dann räkelten sich auch noch zierliche Japanerinnen an der GoGo Stange und verwandelten sich von süßen Manga Mädchen in sexy Tänzerinnen. Unsere Speisen waren dabei genau so schräg und farbig wie das Interieur. Séb‘s Eis wurde z.B. im rosa Hundenapf serviert. 🐶😹 Dieses Erlebnis kompensierte dafür, dass wir leider keine Schar an Cosplayern in Shibuyas Strassen aufspürten. Aber dass es hier in der Gegend etwas verrückter zugeht, bekamen wir eindrücklich zu sehen. 🤪
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  • Day110

    Japan = Reizüberflutung sobald man zur Tür raus ist. Da wir von jeder kleinsten Strassenecke dutzende von Fotos und Eindrücke hier festhalten könnten, beleuchten wir in den folgenden Beiträgen nur einige der spektakulären Bezirke Tokyos. Auch nach einigen Tagen werden wir das Gefühl haben, noch nicht einmal 1% dieser facettenreichen Stadt erkundet zu haben, doch die bunten Bildchen hier vermitteln hoffentlich einen guten Überblick über die skurrile, traditionelle, geschichtsreiche und gleichzeitig hochmoderne Metropole.

    Wir sind im Land der aufgehenden Sonne 🌄⛩🎎 und wie wir an diesem Morgen auch gleich feststellen, ist hier tatsächlich schon um 4:30h Sonnenaufgang (wir dachten erst beim Hochziehen der Rollläden, dass dies künstliches Licht vor unserem Fenster sein müsse). Eine Herausforderung also für uns Langschläfer. ☺️

    Heute erkunden wir Asakusa, das alte Tokyo. Hier soll man mit viel Glück auch noch echte Geishas antreffen; dies ist uns jedoch leider nicht gegönnt. Dafür besichtigen wir hier unsere allerersten Tempel, Schreine, Pagoden ...und sind von dem wuseligen Treiben in den kleinen Seitenstrassen und den vielen leckeren Gerüchen der unbekannten Köstlichkeiten begeistert. Wir probieren uns den ganzen Tag durch. Süß-herzhaftes Beispiel: Séb gönnte sich zum Frühstück ein Grüntee-Eis „Macha“ im frisch gebackenen süßen Brötchen. 😳😋 Lecker, auch wenn‘s nicht so klingen mag!

    In den Gebetsstätten beobachten wir neugierig die Sitten und Gebetsrituale der Japaner, sowie die unzähligen Möglichkeiten Glücksbringer zu kaufen oder für ein paar Münzen horoskopartige Zettel zu erwerben oder Wünsche aufzuschreiben. Für schlechte Vorhersagen der Horoskope gibt es dann wiederum extra dafür aufgebaute Gerüste, an denen sie angeknotet werden können, in der Hoffnung, dass sie nicht wahr werden.

    Wir wagen uns zudem in die schrägen Manga-Spielhöllen, die die Gegend hier pflastern. Den Geräuschpegel in einem solchen Spielkasino kann man leider weder in Worten, noch in Bildern festhalten. Ohrenbetäubender KRACH, zumindest für unsere ungeschulten Lauscher!!! Dabei handelt es sich nicht um die Art von Casino, die man von daheim kennt. Hier werden - mit der Zigarre im Mundwinkel - stundenlang (kindische) Videospiele oder Münzmaschinen gezockt. Einige sicher auch tagelang, denn wer hier seiner Spielsucht frönt, findet vor Ort alles vor, was das Zockerherz zum tageslichtbefreiten Leben benötigt. Sogar kostenfreie kalte oder warme Erfrischungstücher. 😅
    In den Spielhallen für Kinder/Jugendliche geht es bei Video- und Greifarmspielchen vergleichsweise gesitteter zu.

    Abends kehren wir in einem uralten japanischen Restaurant ein, wo wir auf dem Boden sitzend „Okonomi-yaki“ auf unserem Tischgrill brutzeln. Köstlich!!! ...und genau so wie wir es uns vorgestellt/gewünscht hatten! Zum Glück lag dieser japanischen Speisekarte, welcher nur Schriftzeichen und ein paar wenige Bilder zu entnehmen waren, noch eine selbstgemalte Anleitung bei. Diese erläuterte uns Schritt für Schritt, wie wir das Gericht auf der Gasplatte im Tisch selbst zuzubereiten und in welcher Reihenfolge wir es dann zu essen hatten.
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  • Day109

    Big in Japan

    July 2 in Japan

    Konnichiwa aus Japan, genauer gesagt Tokyo!
    🇯🇵🙏🏼⛩ Wir sind heute gelandet und schon seit einiger Zeit gespannt, was uns hier nun kulturell, sprachlich und kulinarisch erwartet. Unsere ersten Eindrücke von Japan sind auf jeden Fall die folgenden:

    - Megasaubere Millionenstadt (die müssen sich ja richtig ekeln, wenn sie zu Besuch nach Berlin oder so kommen), 🧐
    - Die Schriftzeichen schrecken zunächst ab, doch da alles so gut organisiert, durchdacht und hochentwickelt ist, finden wir uns erstaunlich gut zurecht 🈵
    - Sogar die (öffentlichen) Toiletten mit ihren dutzenden Knöpfen scheinen zu Beginn wie eine Wissenschaft für sich 🚽
    - In öffentlichen Bereichen wird erstaunlich viel geraucht 🚬
    - Japaner (und nicht nur die ältere Generation) sprechen selten oder nur sehr gebrochenes Englisch, was uns bei einer solchen Großstadt erstaunt 🤐
    - Alles ist auf engstem Raum konzipiert. Man sitzt in Restaurants sehr eng beieinander und kleiner könnten Hotelzimmer gar nicht mehr sein 😅
    - (Getränke-)Münzautomaten soweit das Auge reicht🥤
    - Essen bestellen sollte kein Problem werden, denn alle Gerichte werden fast immer als köstlich (!) aussehende Plastik-/Wachskunst ausgestellt, so dass man nur mit dem Finger drauf zeigen muss 🍱
    - Tätowierungen sind nicht gern gesehen, vor allem in den Onsen. Dort hocken Gäste immer nackt (Männlein und Weiblein getrennt) in einem heissen Badebecken zusammen und reinigen sich danach vor dem Spiegel „sitzend“ 🛀🏼 Merkwürdiger Anblick! 😀
    - Google Maps kann man in Japan nirgendwo herunterladen 🗺 ...gut, dass es noch maps.me gibt
    ...aber dafür versteht man ein paar Bruchstücke der Schriftzeichen dank Google Translate - auch offline. Wahnsinn! 💡
    - Die Züge, in denen man vom Boden essen könnte (s. Foto), fahren wirklich pünktlich auf die Minute ab... IMMER! 🚅
    - Die Zapfsäulen hängen an Tankstellen an der Decke. ⛽️
    - Höflicher, ja gar devoter, könnten die Japaner gar nicht sein... Séb schlägt vor, Maggi sollte sich auch angewöhnen, sich vor ihm zu verbeugen, wenn sie mit ihm spricht 🎎 😜
    - Manga Comics und -Werbung mit Anime Figuren sieht und deren „quiekige“ Stimmen hört man überall 🙃
    - Japanisches Fernsehen ist so kunterbunt und reizüberflutend wie das Leben auf den Strassen 🖥

    Anhand der vielen „ersten“ Eindrücke erkennt man schnell, dass hier doch vieles anders ist. Das Abenteuer Japan kann beginnen. Wir freuen uns riesig, in diese Kultur eintauchen zu können. ⛩
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  • Day109

    Von unserer vorherigen Unterkunft aus machte Maggi noch einen Ausflug zu einer blauen Lagune auf der „Nanuya Lailai“ Insel, und Seb tauchte in den „Sawa-i-Lau“ Lavahöhlen - der etwas spannendere Trip. In eine Höhle eingetaucht, in die Sonnenlicht eindrang, konnte er unter Wasser in eine benachbarte, kleinere Höhle tauchen, nur dem Licht einer Taschenlampe folgend. Ausserdem stieg er dort die steilen, glitschigen Lavawände hoch, um dann in das Wasserloch aus ca. 10m Höhe zu springen. Unumstritten der Ausflug mit mehr Nervenkitzel als Maggis Baden und Schnorcheln in einer schönen Bucht. 😉

    Unser letzter Stopp in Yasawa North führte uns auf die Insel „Tavewa“, in die Unterkunft „Coralview Island Resort“. Naja, als Resort würden wir dies nicht wirklich bezeichnen, aber es war ein gemütlicher Aufenthalt für nur 1 Nacht. Bei stark windigem Wetter machte das Schwimmen auch etwas weniger Spass. Doch das Schnorcheln entlang des Riffs und der Unterwasserfarm von Riesenmuscheln liessen wir uns trotzdem nicht nehmen. Das 1. Foto zeigt eine „kleine“ Giant Clam, die seit 10 Jahren direkt vor der Insel gezüchtet werden, um dieser durch Überfischen vom Aussterben bedrohte Spezies neuen, sicheren Lebensraum zu bieten. Für Maggi als Muschel-Freak genau der richtige Abschluss des Abenteuers „Fiji Island Hopping“. 🐚😳🤗

    Fazit Fiji: auf den ersten Blick schien die Stadt Nadi auf der Hauptinsel wie „klein Indien“. Ein wenig spürt man auch noch die Rivalität und Trennung der 2 grössten Bevölkerungsgruppen hier: den Fijianern (ca. 50%) und den Indern (ca. 48%). Die Fijianer wohnen meistens in einer Gemeinschaft in Dörfern; ihnen gehört das Land (Grund), von dessen Einnahmen sie leben. Die Inder hingegen besitzen und leiten meistens die vielen Geschäfte in der Stadt. Na ja, und dann gibt‘s da auch noch die reichen ausländischen Investoren, die Inseln von fijianischen Grundbesitzern pachten, darauf Resorts bauen und (ausschliesslich) Fijianer im Service einstellen. Doch die aktuelle Regierung hat es erstaunlicherweise in wenigen Jahren geschafft, das Land zu vereinen, sowie solche Lebensstandards einzuführen wie Schulpflicht - wie wir von einem unserer vielen Taxifahrer lernten. Apropos Fahrer: „John“ wird uns wohl ganz besonders in Erinnerung bleiben, denn jeden Abend trafen wir ihn zu unterschiedlichen Zeiten am gleichen Ort. 🚕 Mit ihm wurde die Taxifahrt zum Geschichtsausflug in solche Zeiten Fijis, wo das Wort des Dorf-Oberhaupts unangefochten umgesetzt wurde und Kannibalismus normal war. So manchmal bezweifelten wir, ob dies heutzutage wirklich gar nicht mehr „praktiziert“ würde.
    Unser Besuch in einem dieser fijianischen Dörfer war ein ganz besonderer Teil unserer Erkundung von Land und Leuten. Wie überall während unseres Aufenthalts hier wurden wir stets herzlich empfangen. Das ein oder andere (in den Hotels geschriene) „Bula“ (Hallo) war manches mal etwas zu viel, aber wir nahmen es mit Humor. Eine „Kava“ Zeremonie (ein narkotisierender Trunk, der die Zunge betäuben soll) hatten wir nur leider nicht erleben können. 🍵 Aber vielleicht auch besser so, nachdem wir von einer Einheimischen erfuhren, dass sie davon immer Durchfall bekäme. 💩
    Jedenfalls hat uns der Familienurlaub mit Marion, Matthias, Lisa und Paula im entspannten Luxushotel sehr gut getan, und die Zeit mit 4 neuen aber bekannten Gesichtern war eine erfrischende Abwechslung zu der bisher von Sightseeing geprägten Weltreise. ❤️ Und Maggi genoss die Momente als stolze Patentante mit Paulchen.
    Beim Surfen kamen wir aufgrund starker Winde nicht so sehr auf unsere Kosten wie erhofft, doch dafür Séb das eine Mal beim Kiten bei Namotu Island um so mehr. 🏄🏽‍♂️🏄🏼‍♀️😍 🤙🏽 Falls wir nochmal nach Fiji kämen, würden wir uns sicher noch gerne die andere, nicht-nordwestlich liegende Inselkette vornehmen, auch um weniger (jugendliche) Rucksacktouristen anzutreffen. 😉 Doch Malamala, eine Miniinsel, die nur aus einem Beach Club besteht, war ein einzigartiges Get-Away und dort könnten wir gut und gerne mehr als nur einen Tag verbringen. Das Schnorcheln mit den Mantarochen und das Schiffswracktauchen waren auf jeden Fall DIE Highlights schlechthin und werden uns für immer in Erinnerung bleiben! 🏝🐠⚓️😍👍🏼🙏
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  • Day108

    Auf der Insel „Nacula“ blieben wir 2 Nächte in der „Nabua Lodge“ - endlich mal eine von einheimischen und nicht von ausländischen Investoren geführte Unterkunft. Denn häufig pachten Letztere das Land von fijianischen Einwohnern für bis zu 99 Jahre, errichten darauf ihr Business und beschäftigen Einheimische im Hotel Service.

    Hier hatten wir die Möglichkeit, gar Ehre, ein typisch fijianisches Dorf zu besuchen. Da Sonntag war, nahmen wir zunächst an einer katholischen Messe teil, die hier etwas anders und vor allem ungezwungener und in kleinem Kreise verläuft. Es werden keine Hostien verteilt; mal übernehmen die Kinder ein Lied, dann wechseln sich Männer und Frauen beim Singen ab. Die Männer tragen dabei ihre traditionellen „Röcke“, die Frauen müssen ihre Schultern und Knie bedecken. Daher hing sich Maggi auch aus Respekt vor den hiesigen Sitten einen der „Männerröcke“ um (s. Foto). Danach schlenderten wir ein wenig durch das Dorf, das teils aus gemauerten, teils aus Holz- oder Blechhütten bestand. Die hölzernen Trommelinstrumente (s. Foto) werden dazu verwendet, die Dorfbewohner zusammenzurufen. Wir wurden sehr herzlich willkommen geheissen, sowohl im „Village“ als auch während der Messe, dennoch „tasteten“ wir uns nur vorsichtig durch‘s Dorf, um es zu erkunden.

    In unserer Unterkunft war Strom reguliert: 3 mal täglich wurde zu bestimmten Zeiten der Strom (Dieselgenerator) angeschaltet. Damit einher ging auch die WLAN sowie Warmwasserverfügbarkeit. Was jedoch weniger schlimm war als es zunächst klingen mag. Man gewöhnt sich schliesslich an Alles ...und während dieser Weltreise sowieso mit viel weniger auszukommen als man zum Leben zu brauchen glaubt.

    Am Samstagabend zuvor hatte uns das Personal unserer Unterkunft ein traditionelles Abendessen, oder eher schon Festmahl, zubereitet, das die Fijianer sonst nur zu besonderen Anlässen auftischen. Das spektakuläre dabei war, dass das Essen im unterirdischen Erd-Ofen „Lovo“ gegart wird (s. vorletztes Bild). Dabei wird das rohe Essen - sei es Fleisch oder Gemüse - in Palmblättern verpackt und zum Schutz werden noch Bananenblätter drübergelegt. In eine Sandgrube wird dann dicke Plastikfolie gelegt, welche die in Palmblättern eingelegten Lebensmittel vor dem Sand schützt, der im letzten Schritt drübergeschüttet wird. Das ganze liegt auf glühenden Steinen, die vorher auf offener Flamme erhitzt wurden. So gart es nun 3 Stunden lang im Erdboden. Bis es dann herausgeschaufelt und heiss serviert wird. Dabei kam wirklich null Dreck/Sand an das Essen, welches wirklich köstlich schmeckte!! 🐷🐔🐟🍈🍠🥥🍍😋
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  • Day105

    Auf der kleinen Insel „Nanuya Balavu“ blieben wir 2 Nächte im „Mantaray Island Resort“ und wie angekündigt war der Name hier Programm: Morgens - wenn sich die Gezeiten ändern - trifft man die Mantarochen im „Channel“ (Kanal) zwischen 2 Inseln an. Wenn sie von den Locals gesichtet werden, wird auf der Insel auf den traditionellen Fiji Drums losgetrommelt, und alle Interessierten stürmen ins Boot zur Ausfahrt. Das Schnorcheln mit Mantas war besonders für Séb ein kleiner Lebenstraum und es war auch wirklich beeindruckend, diese graziös durchs Wasser gleitenden, in den dunklen Tiefen des Meeres mysteriös verschwindenden (Urzeit)tiere in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten. Sie drehten sich um ihre eigene Achse (Saltos) als sie mit der Strömung spielten und zeigten dabei ihre riesigen Kiemen am Bauch. Schnorcheln mit Mantas ist somit nun auch von der „Bucketliste“ (Checkliste) gestrichen. ✅😎🤪👍🏽

    So auch für Séb das Abtauchen eines Schiffwracks auf 32m Tiefe. ⛴☠️ Besonders cool daran war, dass sie auch jedes Eckchen innerhalb des Schiffsrumpfs abtauchten und den 3 Jahre alten, chinesischen Thunfischkutter (15m) nicht nur von außen bewunderten. Vorsichtig musste er sich durch die scharfen Spitzen und Kanten des Wracks navigieren; schnell bereute Séb, dass er als Einziger zum kurzärmeligen Taucheranzug gegriffen hatte. 😣 Nach dem Tauchgang war Séb sichtlich matsche im Kopf und K.O. War auch ein ziemlicher Adrenalinschub! 🧜🏽‍♂️🤕🙃

    Unser Mantaray Hotel war wirklich schön, aber auch sehr (westlich/australisch) professionell geführt. Das Personal bestand jedoch ausschliesslich aus Einheimischen, die sich den ganzen Tag über sehr viel Mühe gaben, um alle Gäste bei Laune zu halten - ob mit (sportlichen) Aktivitäten, Feuershow oder kulinarisch. Das Abendprogramm für die vielen jugendlichen Backpacker hier erinnerte uns manchmal jedoch eher an einen „Kids Club“ und nervte Maggi daher auch ein bisschen. Aber wir konnten uns in eine der vielen Lounges am Strand zurückziehen und ungestört, kuschelnd die Abende ausklingen lassen. ❤️
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  • Day104

    Fiji Island Hopping

    June 27 in Fiji

    Entlang der Mamanuca und Yasawa Inselketten nordwestlich der Fiji Hauptinsel arbeiteten wir uns mit der Passagierfähre Stück für Stück Richtung Norden hoch. Hier ein paar Eindrücke unterschiedlicher Eilande, die wir unterwegs bewundern konnten.
    Nach all den Stopps übernachteten wir 2 Nächte auf der Insel „Nanuya Balavu“ im „Mantaray Island Resort“ - der Name war Programm. 😍

  • Day100

    Surfing Fiji

    June 23 in Fiji

    Für ein paar Tage wechselten wir das Hotel auf Fijis Hauptinsel und begaben uns in den Westen, in der Hoffnung hier Wellenreiten zu können. Hier befinden sich nämlich einige gute und bekannte Surfspots wie Cloudbreak (ähnlich wie die „Teahupoo“ Monsterwellen), Tavarua Left, Swimming Pools, etc., die für jede Könnerstufe etwas bieten. 🏄🏽‍♂️

    Als wir das erste Mal mit dem Boot herausfuhren, war neben der starken Strömung auch noch der Wind ziemlich stark. Gegen beides anzupaddeln ging tierisch auf die Arme. Séb surfte sowohl Tavarua Left - nur was für Fortgeschrittene - und mit Maggi zusammen den Spot Swimming Pools, der auch für Anfänger tauglich ist. Dennoch war es sichtlich schwieriger hier eine Welle zu erwischen als auf Hawaii, da die Wellen hier im offenen Meer brachen (Reef Break) statt gemütlich in Strandnähe. Die einzige Welle, die Maggi reiten konnte, hatte jedoch so viel Kraft, dass es ihr die Badehose runterriss, so dass sie sich nicht traute mit blankem Pöppes aufzustehen, und die Welle nur bodyboardete. 👙☺️🏄🏼‍♀️

    Die nächsten Tage nahm der Wind zu. Also beschloss Séb mit den in der Unterkunft vorhandenen Surfbrettern fürs Wellenreiten kiten zu gehen. Von der kleinen Nussschale aus starten, war für ihne keine Option; von den 2 Privat-Inselchen Namotu und Tavarua rund um die Surfspots herum jedoch verboten. Wie sich herausstellte, kannte Séb den Manager der Namotu Insel (Ben Wilson) bzw. sein Surfteam aus Dakhla/Marokko (wo Séb seine Weltreise ohne Maggi gestartet hatte) - unter Kitesurfern ist die Welt wohl klein... und/oder Séb hatte einfach mehr Glück als Verstand. 😎🤪🤙🏽 Der Typ erteilte Séb jedenfalls die Start-/Landeerlaubnis auf seiner kleinen Resort-Insel... und Séb spielte den halben Tag in super sauberen Wellen und hatte die (bis dato) BESTE Kite Session der gesamten Reise. 👍🏽
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  • Day98

    MalaMala Beach Club

    June 21 in Fiji

    Nordwestlich von Fijis Hauptinsel findet man weitere dutzende von Inseln vor (insgesamt hat Fiji 333); einige davon gehören der Mamanuca-, andere der Yasawa Inselkette an. Nur eine 15-minütige Bootsfahrt vom Denarau Hafen entfernt, findet man einen traumhaften Beach Club auf der Insel MalaMala vor. Eigentlich ist es nicht viel mehr als ein kleines Häufchen Sand inmitten von blaustem Blau, auf dem man erst vor einigen Monaten eine Strandbar eröffnet hatte - mit Infinity Pool, Sonnenpavillons, Chillout Musik, und allem, was das Herz begehrt, um in die Schönheit und Entspanntheit („Fiji Time“ ist das Schlüsselwort) Fijis abzutauchen. So machten auch wir zu 6. mit Marion und Matthias (M&M), Lisa und Paulchen einen Tagesausflug hierhin. Schon bei Ankunft sahen wir, dass uns hier das Paradies für einen Tag erwartete.

    Nicht leicht fiel uns allen die Entscheidung über welchen Anbieter wir diese Tour buchen würden. Die Preise sind intransparent; die Einheimischen versuchen sich gegenseitig auszubuhlen, bieten dir privat unter der Hand „do it the local way“ an - obwohl sie dich eigentlich gerade im Namen ihres Arbeitgebers/Reiseveranstalters beraten sollten. Man traut dem Ganzen nicht wirklich; hat keine Sicherheit, ob man denn auch wirklich abgeholt würde und das Bezahlte geboten bekäme. Zum Glück verlief letztendlich alles gut und es gab keine bösen Überraschungen.

    Auf MalaMala machten wir also den ganzen Tag, was man halt so auf gefühlt 20qm Traumstrand machen kann: wir Erwachsenen brutzelten in der Sonne, die Kiddies spielten im Schatten, wir liehen uns SUPs aus, sammelten Muscheln, aßen vorzüglich, schwammen und schnorchelten. Marion und Séb entdeckten dabei blau (!) strahlende Seesterne. Es war einfach ein weiterer gechillter Tag im Paradies mit entspannten Freunden und easy kids! Wir waren so froh hergekommen zu sein, weil wir hier - fernab von den Luxushotels auf der künstlich angelegten Halbinsel Denarau - nochmal einen ganz neuen Eindruck von Fijis Inseln gewinnen konnten. 🏝😍🏊🏼‍♀️🥥

    Der Abend brachte jedoch einen negativen Beigeschmack: Zurück bei M&M im Hotel stellte Séb fest, dass sein Handy verschwunden war. 📱😱🤬😫 Nach einigen Anrufen beim Bootsanbieter und im Beach Club liess es sich jedoch leider nicht ausfindig machen. Anklingeln konnte er nicht, weil seine SIM nicht funktionierte; und der iPhone Tracker funktionierte auch nicht, weil das Handy auf der Insel nicht mit dem Wlan verbunden war. Uns blieb also nicht viel mehr übrig als auf einen ehrlichen Finder zu hoffen.
    Am nächsten Morgen klapperten wir nochmals den ganzen Hafen ab, fragten uns verzweifelt durch, hinterliessen unsere Kontaktdaten. Kurz bevor wir aufgeben und wieder aufbrechen wollten, entdeckte Séb unser gestriges Boot. Beim Aufräumen sei laut der Crew nichts gefunden worden. Séb ging trotzdem an Board und durchsuchte jede Ecke. Als er gerade wieder aussteigen wollte, zeigte ihm seine Apple Watch ⌚️ an, dass sich sein Handy ganz in der Nähe befinden muss. Gänsehaut am ganzen Körper! 😳🤗🤪 und tatsächlich fand er es unter einer der Sitzreihen zwischen den Schwimmwesten wieder. Wir wollen mal nicht weiter spekulieren, wie es - versehentlich oder nicht - dorthin kam. Wir sind einfach nur überglücklich, dass wir es wiederhaben. 🙏🙌🏼😅 „Vinaka“ - Danke - lieber Gott!
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