• Mit Mads und Mona in Cortona

    22 juli 2025, Italien ⋅ ☀️ 27 °C

    Zur 37. Jährung des Geborenwordseintags des il mio fratello fahren wir nach Cortona, die Stadt, die unserem idyllischen Paradies im Nirgendwo noch am "nächsten" ist. Nur 20 Minuten Fahrtzeit und 115 Kurven (ja, ich habe die Scheitelpunkte gezählt) trennen uns von ihr.

    Weil die Altstadt von Cortona, über dessen Historie man sich übrigens im Footprint meiner Mama informieren kann, größentechnisch doch recht überschaubar ist, sind für Touristen zugelassene Parkplätze rar an der Zahl. Als wir die letzten Tage zum Mittagessen und Einkaufen in die Stadt wollten, waren alle (!) bereits am Vormittag belegt. Der Ort ist zurecht sehr beliebt.

    Darum brechen wir bereits um 8.30 Uhr relativ pünktlich (Respekt an die Truppe) auf und ergattern tatsächlich zwei der heiß begehrten Stellplätze. Dank Park-App ist nach 5 Sekunden auch schon alles bezahlt und der Kleinstadtbummel kann beginnen.

    Wir sind für italienische Öffnungszeiten viel zu früh da, die Geschäfte machen erst später auf, aber in einer kleinen Bar bekommen wir immerhin ein paar süße Snacks wie Croissant mit naturtrübem Senf, Gelato und Espresso, die beste Erfindung der Italiener direkt nach Ferrari und Pizza. Ich liebe Pizza. Und richtig feine Pizza ist seltenes Gut.

    Daher ist es umso geiler, dass am Abend, zurück im Haus, zwei Pizzabäcker/innen direkt zu uns kommen und in unserer Küche — Dank integriertem Holzofen — 24 (!) Pizzen zum sofortigen Verspeisen zaubern. Und diese waren wirklich köstlich! Zugegeben: 24 Pizzen schafft man selbst mit zwölf Personen nicht und so gab es noch die nächsten drei Tage immer wieder Pizza.

    Ich hoffe, mein lieber Bruder hatte ein schönes Geburtstagsjubiläum ❤️

    Cortona ist übrigens eines der wenigen Worte, die sich auf Mona reimen.
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