• Dietmar Kammerer
Semasa
  • Dietmar Kammerer

Griechenland-Türkei-Balkan

Ein neues Abenteuer beginnt.
Mal sehen was auf uns zukommt.
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  • Kini berada di
    🇹🇷 Mudurnu, Türkei

    Aband Gölu/ Abenddämmerungssee

    Semalam, Turki ⋅ ☀️ 14 °C

    Übernachtungsstop am Aband See .
    Wir stehen wieder auf 1350m Höhe im Wald.
    Unterwegs sind wir bei Burj Al Babas-Ghost Town vorbeigekommen. Die Anlage wurde im Disney Stil aufgezogen. Die Anlage liegt nahe des Ortes Murdumu.
    Um die 600 identischen Villas sind zum Teil noch im Rohbau oder fast einzugsfertig sollten für arabische Touristen gebaut werden .
    Die Baufirma ging Pleite und seither liegt alles brach.
    Was wir hier sahen war schier unglaublich.
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  • Cayirhan-Sakarya Stausee

    12 Mei, Turki ⋅ ⛅ 20 °C

    Bevor wir weiter fuhren besuchten wir noch das Museum von Gordino und das Grab welches König Midas für seinen Vater bauen ließ. Im Grab befindet sich die älteste Holzkonstruktion der Welt. Sie stammt aus dem Jahr ca. 740 vor Chr. im Museum befinden sich Grabbeigaben und Funde aus der antiken Stadt Gordion.
    Auf unserer weiteren Strecke ging es weiter durchs Hochgebirge und landwirtschaftlich geprägte Landschaft.
    Wir stehen nun bei der Stadt Cayirhan am Sakarya Stausee und im Gebiet der sogenannten Rainbow Mountains. Haben einen tollen Ausblick und super zu Abend gegessen.
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  • Antikes Gordion

    11 Mei, Turki ⋅ 🌙 18 °C

    Vom Salzsee ging es weiter Richtung Norden. Wir fuhren noch an riesigen Salzbergen vorbei.
    Unterwegs nahm uns unser Navi von der Hauptstraße weg und führte uns durchs Hinterland. Wir kamen durch tolle Landschaft die hauptsächlich durch Landwirtschaft geprägt war. Riesige Felder, hauptsächlich Weizen. Übrigens die Türkei ist der größte Exporteur von Weizenmehl weltweit.
    Unser Übernachtungsstop war die Ausgrabung vom antiken Gordion, bei Yassihüyük.
    Die Ausgrabung von Gordion gehört zum UNESCO Weltkulturerbe.
    Wir haben recherchiert.
    In Gordion entstand die Überlieferung des Gordischen Knotens, der schlussendlich von Alexander dem Großen durch einen Schwerthieb gelöst wurde.
    Rundherum sind über 100 Hügelgräber. Morgen werden wir das größte besichtigen.
    Eine nette Begebenheit zum Schluss:
    Auf unserem Parkplatz fuhr kurz vor dem Abendessen die Polizei mit Lichtreklame vorbei.
    Es stiegen 3 Polizisten aus, begrüßten mich mit Handschlag, wollten wissen wo wir hergekommen, waren total begeistert dass wir schon seit 3 Wochen in der Türkei sind.
    Sie erklärten uns, dass wir hier sicher stehen und wünschten uns eine gute Nacht und weiterhin einen schönen Urlaub.
    Wir waren von den Socken. Deutschland und Österreich: unmöglich.
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  • Salzsee Tuz Gölü

    10 Mei, Turki ⋅ ⛅ 18 °C

    Heute haben wir es total gemütlich angehen lassen. Unser Ziel war der Salzsee Tuz Gölü.
    Unterwegs stoppten wir bei einem Dönerlokal, weil wir endlich
    einmal leinen klassischen Döner essen wollten 😋.
    Was wir da antrafen war war sensationell. Ein Riesen Lokal und da heute Muttertag war war die Bude richtig voll. Trotzdem wurden wir total freundlich bedient, alles geschah ohne Hektik und Stress. Der Döner war super.
    Danach ging es zum Salzsee, wo wir einen Platz in Park4Night fanden. Die Anfahrt war wieder tricky. Wir fanden dann einen Stellplatz am See mit bayrischen Nachbarn.
    Es zog ein Unwetter auf. Heftig aber kurz, danach konnten wir eine tolle Abendstimmung genießen.

    Der Tuz Gölü (türkisch für „Salzsee“) ist ein Salzsee in der Türkei und nach dem Vansee der zweitgrößte See des Landes. Mit 32,9 Prozent Salzanteil ist er einer der salzhaltigsten Seen der Welt.
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  • Avanos die 2.

    9 Mei, Turki ⋅ ☁️ 20 °C

    08.05
    Nach dem Ballonspektakel sind wir weiter gezogen und haben uns unterwegs auf einen Parkplatz mit fantastischer Aussicht gestellt, gefrühstückt und anschließend uns 2 Stunden aufs Ohr gelegt.
    Danach wollten wir 2 interessante Ortschaften anschauen, was aber an Parkproblemen gescheitert ist.
    Also leicht umplanen und weiter ging es nach Soganli in das wunderschöne Soganlital.
    Der ganze Ort ist ein Museumsort mit unzähligen Höhlenwohnungen und Höhlenkirchen.
    Wir standen alleine auf einem Parkplatz und haben im Restaurant nebenan gut zu Abend gegessen.
    09.05.
    Nach dem Frühstück besichtigten wir den tollen Ort und verschiedene Höhlenkirchen.
    Auf dem Parkplatz trafen wir ein junges türkisches Pärchen, daß mit speziellen Motoradgespann, Zelt und allem was man braucht zum leben und überleben, samt 2 Hunden in Spezialboxen seit 3 Jahren unterwegs sind. Die Hunde fühlten sich sauwohl.😀
    Später ging es dann weiter Richtung Norden.
    Wir machten nomals in Avanos auf dem privaten Stellplatz am Fluss Kizilirmak Halt und genossen den restlichen Tag bei Sonne und einem Gläschen Wein.
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  • Love Valley die 2.

    8 Mei, Turki ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute Morgen wurden wir um 4 Uhr aus den Federn geholt. Wir standen nichtwissend auf der Platform wo die Heißluftballone starten. Wir mussten in der Dunkelheit weichen.
    Was wir dann erlebt haben war ein touristisches Spektabel . Weit über 100 Ballone und Busse sowie Zuschauer einfach unvorstellbar.
    Wir waren froh keine Ballonfahrt gebucht zu haben. Kosten 280€ pro Person.
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  • Love Valley/ Kappadokien

    7 Mei, Turki ⋅ ☀️ 16 °C

    Von Avanos sind wir nur wenige Km zum Love Valley, das Herz von Kappadokien gefahren.
    Vom Busparkplatz bis zu unserem Stellplatz war die Anfahrt gnadenlos, daß ich dachte das Womo fällt gleich auseinander 🤪
    Wir fanden aber doch einen tollen Stellplatz, den wir mittags schon bezogen. Eine Traumaussicht.
    Wir unternahmen einen kleinen Spaziergang und von jeder Plattform hast du eine andere tolle Perspektive.
    Ich glaube ich habe heute über 100 Fotos geschossen. Was für eine Arbeit dann zu Hause😛
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  • Avanos/Kappadokien

    6 Mei, Turki ⋅ ⛅ 15 °C

    Nach dem wir gestern Abend noch einmal einen netten Abend mit Campern aus der Schweiz und Deutschland verbracht hatten, hieß es nach dem Frühstück weiter gehtˋs
    nach Derinkuyu zur Unterirdischen Stadt. Wieder sensationell.

    Was wir in den letzten 2 Tagen gesehen haben hat mich emotional schier fast überfordert. Grandios.

    Die unterirdische Stadt Derinkuyu Underground City ist eines der faszinierendsten Bauwerke der Welt. Sie liegt in der Region Kappadokien und wurde tief in weiches Vulkangestein gegraben.

    „Fakten aus Chat GPT:

    Tiefe & Größe

    * Bis zu etwa 60 Meter tief
    * 8 Stockwerke sind heute zugänglich (vermutlich gab es mehr)
    * Platz für bis zu 20.000 Menschen inklusive Tiere und Vorräte

    Aufbau
    Die Stadt war komplett funktional aufgebaut mit:

    * Wohnräumen
    * Küchen
    * Ställen
    * Weinkellern
    * Schulen und sogar Kirchen

    Belüftung & Sicherheit

    *Ein ausgeklügeltes Belüftungssystem mit Schächten versorgte die Menschen mit Frischluft
    Riesige rollbare Steintüren konnten Gänge verschließen – Schutz vor Angreifern.

    Derinkuyu ist nicht allein – in Kappadokien gibt es über 200 unterirdische Städte, viele davon miteinander verbunden! „

    So etwas kannst du nicht beschreiben, das musst du selber gesehen haben.

    Anschließend ging es bei strömenden Regen und 8 Grad weiter nach Avanos .
    Hier bezogen wir Stellung auf einem Privaten Stellplatz an einem Fluss.

    Was für 2 grandiose Tage.
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  • Selime/Kappadokien

    5 Mei, Turki ⋅ ☁️ 9 °C

    Von unserem letzten Stellplatz am Kratersee starten wir durchs Hinterland in Richtung Selime. Die Fahrt ging zum Teil durch eine interessante Vulkanlandschaft und auch über abenteuerliche Strassen.
    In Selime stellten wir uns auf einen Platz, gefunden in Park4Night direkt unterhalb der Felsenkathedrale und Felsenwohnungen. Wir wurden sofort von Ümit empfangen. Er erzählte uns kurz etwas über die Gegend, hat uns erklärt, dass sein Cousin, der gleich neben dem Platz woht, etwas zu essen kocht und er uns am anderen Tag ( heute) eine Führung durch die Gegend und zur Iharaschlucht machen würde.

    Das Essen war hervorragend und wir hatten einen netten Abend mit unseren Österreichischen Nachbarn.
    Heute 5.Mai starteten wir mit Ümit und seinem Cousin zu einer Tour entlang der Felsenwohnungen zur Ilharischlucht. Unterwegs hielten sie immer wieder an guten Stellen an, damit ich fotografieren konnte. Ebenfalls erfuhren wir viel über die Geschichte der Felsenwohnungen.
    Wir wurden zu Stellen geführt, an die wir selbst nie hingekommen wären,
    Eines ist bemerkenswert. Die Wohnungen waren zum Teil 1920 noch bewohnt.
    Die Großeltern von Ümit sind in solch einer Wohnung auf die Welt gekommen.
    Ebenfalls führte die Tour zur Ihlara Schlucht die die 2. größte Schlucht der Welt ist.
    Die ganze Tour war beeindruckend.
    Den Abschluss der Tour bildete der Aufstieg zur Felsenkathedrale in Selime – für unsere alten Knochen heftig, aber machbar 😅
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  • Acigöl See

    3 Mei, Turki ⋅ 🌧 10 °C

    Am Morgen hat es wieder geregnet und war kalt. Wir überlegten was wir tun sollen.
    Kurz vor Mittag entschieden wir uns weiter zu fahren und zogen Richtung Karapinar.
    Unterwegs fuhren wir Km weit an einer riesigen Solaranlage vorbei. Wir recherchierten im Internet und kamen auf folgendes Ergebnis.

    Die Anlage wurde im Bereich für erneuerbare Energiequellen im Bezirk Karapinar in der Provinz Konya errichtet. Sie verfügt über eine installierte Leistung von 1.350 MWp und erstreckt sich über eine Fläche von 2000 Hektar. Außerdem umfasst sie etwa 3,5 Millionen Solarpaneele, die sich über eine Fläche von etwa 20 Millionen Quadratmetern erstrecken, was der Größe von 2600 Fußballfeldern entspricht.
    Das Solarkraftwerk (genauer Solarpark) ist das größte in der Türkei und zählt zu den größten der Welt.
    Hinter Karapinar kamen wir dann an den Kratersee Meke Gölu in dem zur Zeit kein Wasser war, aber interessant zum anschauen war.
    Wir wurden von einer Familie angesprochen und sie erwähnten den naheliegenden See Acigöl. Als wir wegfuhren warteten sie auf uns und sind uns dann zum See vorausgefahren.
    Dort angekommen luden sie uns in ein Restaurant auf Kaffee und Tee ein. Die Unterhaltung lief größtenteils über den Google Übersetzer.
    Als wir dann am Stellplatz ankamen und fest standen, kam eine Frau auf uns zu und brachte uns 2 Käse-Wurst Toast von ihrem Picknick.
    Wir waren heute total überwältigt von der Gastfreundschaft.
    So etwas passiert bei uns in 100 Jahren nicht.
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  • Sultanhani/Anatolien

    1 Mei, Turki ⋅ ☁️ 22 °C

    Am 1. Mai sind wir zuerst nach Sille gefahren das 8 Km von Konya entfernt liegt.
    Sille war ganz früher ein Ort des Austauschs zwischen Christen und Moslems. Dort haben wir die Kirche Haiga Eleni besichtigt, die zu den ältesten Kirchen der Welt gehört. ( Es wird sogar behauptet sie sei die älteste). Errichten lies sie die Mutter von Kaiser Konstantin im Jahr 347 n. Chr.
    Anschließend ging die Reise weiter durch eine gigantische Hochebene.
    In Obruk besuchten wir eine Karawanserei die ganz toll restauriert wurde.
    Hinter der Karawanserei befindet sich eine mit Wasser gefüllte Doline, die einen Durmesser von 200m und eine Tiefe von 145m hat.

    Eine Karawanserei war eine befestigte Herberge an Handelsrouten, besonders der Seidenstraße, die Reisenden, Händlern und Tieren Schutz und Verpflegung bot. Sie waren oft im Abstand einer Tagesreise (ca. 30-40 km) errichtet, verfügten über Innenhöfe, Ställe, Schlafräume und verpflegten die Karawanen sicher.

    Von dort ging es nach Sultahanini auf einen einfachen Campingplatz in der Stadt nahe der nächsten Karawanserei.
    Es zieht eine Schlechtwetterfront auf und wir werden diese wohl hier aussitzen.

    2. Mai
    Heute regnet es ab und an und es ist nicht ganz warm 🤪 12 Grad Tagestemperatur.
    Wir besichtigten in einer Regenpause die größte Karawanserei in Anatolien.
    Hier konnte man sich richtig vorstellen wie das Leben früher abgelaufen ist.
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  • Konya

    30 April, Turki ⋅ 🌙 16 °C

    Wir bewegen uns immer weiter nach Osten, Richtung Kappadokien und auch heute wieder auf einer Höhe zwischen 1000m und 1500m. Kurz nach Beysehir besuchten wir das Quellheilgtum Eflatan Pinari aus hethitischer Zeit ca. 1500 - 1100 v.Chr.

    Hier tritt eine natürliche Quelle aus dem Boden aus, aber die Hethiter haben sie zu einem beeindruckenden Quellheiligtum ausgebaut.
    Was sie besonders macht:
    Vor der Quelle steht eine monumentale Steinwand mit Reliefs (Götterfiguren).
    Das Wasser sammelt sich in einem rechteckigen Becken direkt davor.
    Die Anlage war vermutlich ein heiliger Ort für Wasser- und Fruchtbarkeitsrituale.

    Anschließend ging’s direkt nach Konya. Die Anfahrt zu unserem Stellplatz im Stadtzentrum war wieder spannend und kostete Nerven.
    Bei einem Bummel durch die Altstadt kamen wir gerade rechtzeitig zu einer Flugshow über der Moschee.
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  • Am Beysehir See

    29 April, Turki ⋅ ⛅ 17 °C

    Von unserem letzten Übernachtungsplatz ging unsere Route weiter gen Osten. Unterwegs steuerten wir das Aquädukt von Antiochia an.
    Danach ging die Fahrt durchs Hinterland entlang des Beysehir See‘s .
    Wir fuhren durch riesige Kischenanlagen und das alles in 1100 m Höhe.
    Interessant für uns ist, dass wir seit 4 Tagen uns in einer riesigen Hochebene bewegen, zwischen 1000m und 1200m Höhe. Alles in einem Gebiet in dem Obst und Gemüseanbau beheimatet ist.
    Wir sind durch 2 Dörfer gefahren, wo wir feststellen mussten, dass hier die Uhr total anders tickt.
    Am Anfang Beysehir See sind wir auf einem Camperpark und wen treffen wir: unsere Nachbarn von gestern. 😀👍👍
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  • Salda am Salda See

    27 April, Turki ⋅ ☀️ 19 °C

    Der letzte Übernachtungsplatz am Stausee war einfach traumhaft. Super in der Natur gelegen, total ruhig, so richtig zum Entspannen. Auf der Weiterfahrt sind wir den See entlang gefahren. Die Straße war zwar schmal und holprig aber landschaftlich super.
    Die Fahrt ging weiter durchs Gebirge. Seit wir gestern von Fethiye weggefahren sind fahren wir durch eine riesige Hochebene dauernd zwischen 1100m und 1500m Höhe, durch eine tolle Landschaft. Auf der Strecke sind wir bei Karamali an riesigen Mamorsteinbrüchen vorbei gekommen. Es war beiger Mamor und wird hauptsächlich nach China exportiert.
    Unser Ziel war der Salda See mit seinem tiefblauen Wasser und seinem schneeweißen Strand. Wir sind einen Spot am See angefahren, mussten dann feststellen, dass man hier nicht übernachten darf.
    Also zurück bis nach Salda, dort stellten wir uns auf den Dorfplatz vor eine kleine Kneipe.
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  • Esen Baraj Gölü (Esen Stausee)

    26 April, Turki ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir sind nach dem Frühstücken (25.04) für uns recht zeitig aufgebrochen um den anreisenden Gästen am Wochenende auf der engen Straße auszuweichen.
    Wir sind durchs Landesinnere gefahren, zum Teil interessante Landschaft. Unser Ziel war Dalyan mit den Königsgräbern. Auch befindet sich unweit von Dalyan ein Schildkrötenstrand mit einer Pflegestation für verletzte Schildkröten.
    Die Zuhfahrt zu einem Parkplatz, von dem man die Königsgräber sehen konnte war wieder mal mehr als spannend. Mitten durch eine belebte Einkaufsmeile, die offiziell bis 19 Uhr befahren werden darf und muss. Klar für normale PKW kein Problem, aber nun kommen wir: breit, hoch und etwas länger. Fußgänger ohne Ende, parkende Autos wie es hier halt so ist.
    Irgendwann hat es halt wieder gescheppert und gerüttelt, eine Markise hat etwas gelitten, keineninteressiert es und wir erleben das nicht zum ersten Mal. Also Rückspiegel schauen und durch.
    Fotos von den Königsgräbern bekam ich trotzdem.
    Anschließend sind wir zum Schildkrötenstrand mit der Rettungsstation gefahren und haben diese besichtigt. Am Strand durften wir nicht über Nacht stehen bleiben.
    Schlussendlich sind wir auf einen privaten Stellplatz gefahren, stehen zwischen Obstbäumen, Hühnern Enten und Gänsen. Hauptsache wir können unsere WC Kassetten entsorgen.
    26..04
    Zuerst sind wir Richtung Fethiye gefahren und haben in einem Migros Supermarkt wieder alles aufgefüllt.
    Fethiye ist eine absolute Touristenhochburg , hier möchte ich im Sommer nicht sein.
    Wir steuerten die unweit von Fethiye gelegene Stadt Kayaköy, bekannt als Lost Place an.
    Kurz vor erreichen des Ziels ging es wieder durch enge Gassen und ich verweigerte die Durchfahrt, bevor wir irgendwo festhängen.
    Also zurück und neue Route festlegen.
    Wir suchten uns auf unserer Route ins Landesinnere einen Platz am Esen Stausee.
    Wir übernachten nun auf 1184m Höhe total abgelegen in traumhafter Umgebung.
    Die Einheimischen sind super freundlich und wir fühlen uns total wohl.
    Auch hier bekam ich ein super Essen im bekannten Restaurant Salzmann 😛
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  • Kapikiri am See Bafa

    23 April, Turki ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der Insel Karantina wollten wir eigentlich zu den nahe gelegenen Thermalquellen.
    Die Anfahrt dorthin ging nur durch enge Strassen ohne Parkmöglichkeiten. Die beiden Plätze die wir in Park4Night gefunden haben, waren definitiv unbrauchbar.
    Schlussendlich landeten wir auf einem einfachen Campingplatz. Wie wir bisher erlebt haben sind die Campingplätze einfach rustikal. Die Ansprüche sollten minimal sein.
    Wir standen super und waren zufrieden. Wäsche waschen konnten wir auch.
    Nach dem Frühstück zogen wir weiter Richtung Süden.
    Auf der Route fand ich in Park4Night einen Brunnen, der Trinkwasserqualität hatte.
    Also Tank auffüllen.
    Das Endziel war Kapikiri am Bafa See.
    Auch diese Anfahrt war spannend aber wir wurden belohnt mit einem tollen Stellplatz.

    „Der Ort liegt am Südostufer des Bafa-Sees am Südhang der Beşparmak Dağları (Latmosgebirge). Das heutige Dorf liegt inmitten der Ruinen des antiken Herakleia am Latmos. Um die Ruinen nicht zu gefährden, dürfen keine Neubauten entstehen. In Kapıkırı leben 271 Menschen.“

    Heute 24.4. haben wir nach dem Frühstück eine private Bootsfahrt unternommen zu kleinen Inseln mit Überresten der antiken Stadt Herakleia

    „Herakleia liegt heute in der türkischen Provinz Muğla am Bafa-See, einer durch Verlandungsprozesse abgetrennten und in ein Süßwasser-Gewässer umgewandelten ehemaligen Bucht des Mittelmeeres, in der Antike Latmikos kolpos (Latmischer Meerbusen) genannt. Der Ort liegt am Fuß des schwer zugänglichen Latmos-Gebirges. In der Nähe befanden sich in der Antike ertragreiche Marmorsteinbrüche.“

    Die Tour war super. Auch sind wir zu einer kleinen Vogelinsel gefahren, auf der sich unzählige Vögel aufhielten und brüteten. Es war ein ganz tolles Erlebnis und wir waren total begeistert.

    Zum Abendessen waren wir im Restaurant über uns. Der Besitzer, den wir ja gestern schon kennengelernt hatten, hat heute extra für uns gekocht.
    Goldbrasse und Salat. Super Lecker.

    Alles in allem waren es 2 schöne Tage und wir haben tolle und interessante Leute kennen gelernt.
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  • Insel Karantina Adasi

    21 April, Turki ⋅ 🌙 17 °C

    Von Dalyan ging unsere Reise etwas ins Landesinnere nach Bergama. Landschaftlich war diese Strecke nicht so interessant. In Bergama hatten wir einen Campingplatz auf Park4Night gefunden der nach der Beschreibung gut und interessant war, wir dachten, dass wir 2 Tage stehen, Wäsche waschen und gemütlich am Pool relaxen, sowie im Restaurant essen gehen.
    Aber wie heißt es so schön.
    1. kommt es anders und 2. als man denkt.
    Zuerst fuhren wir an der unscheinbaren Einfahrt vorbei, danach eine Ehrenrunde und angekommen.
    Wir mussten feststellen das auf dem Platz Reparaturarbeiten an der Zufahrt, stattfanden, aber wir bekamen einen guten Platz zugeteilt.
    Wäsche waschen: Fehlanzeige.
    Restaurant Fehlanzeige.
    Pool vorhanden aber unbenutzbar.
    Sanitäranlagen bewerte ich normal nicht, da wir alles im Womo nutzen. Aber die Duschen nicht brauchbar, Toiletten rustikal aber benutzbar 😋
    Also wieder normales Abendprogramm: Restaurant Salzmann, entspannt ein, zwei Glas Wein trinken und Kartenspielen.
    Zu erwähnen ist, dass die Betreiber total freundlich waren.
    Nach dem Frühstück wieder Kulturprogramm: Die Akropolis von Pergamon, eine bekannte Antike Stätte.
    Nach der Besichtigung ging die Reise weiter Richtung Halbinsel Cesme.
    Bei Urla fuhren wie über einen historischen Damm, zur Insel Karantina Adasi.

    „Im 19. Jahrhundert (ab ca. 1865–1869) wurde dort eine moderne Quarantänestation eingerichtet, um Seuchen wie Cholera und Pest zu kontrollieren.
    • Reisende und Schiffe wurden dort isoliert und medizinisch untersucht.
    • Die Insel war später auch Krankenhausstandort.
    • Historisch spannend: Auf der Insel liegen auch Reste der antiken Stadt
    Klazomenai. „

    Die Insel kann nur mit Sondergenehmigung, persönlicher Einladung oder mit Führungen besucht werden.
    Wir stehen quasi direkt vor den Toren,in traumhafter Lage.
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  • Dalyan

    19 April, Turki ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute sind wir von unserem Standplatz in Eceabt, gerade um die Ecke zum Fährhafen gefahren und haben nach Canakkale übergesetzt.
    Von dort aus ging es direkt nach Troya. Wir haben die Ausgrabungen besichtigt, was nicht uninteressant war.

    „Seit dem 18. Jahrhundert wird vermutet, dass das Troja Homers sich auf dem Hügel Hisarlık befindet. Dort hat im 19. Jahrhundert der Deutsche Heinrich Schliemann im großen Stil gegraben. Es wurden seitdem Siedlungen gefunden, die über einen langen Zeitraum entstanden sind: vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr.“

    Anschließend ging die Fahrt bis nach Daylan, wo wir am Strand einen Platz für die Nacht gefunden haben.

    Negativ war wie schon des öfteren, dass wir trotz Sonne nicht raussitzen konnten, weil der Wind so brutal und kalt geblasen hat.
    Aber egal, wir genießen die Aussicht, und vergnügen uns beim Kartenspielen, und einem Glas Wein.
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  • Halbinsel Gelipoli

    18 April, Turki ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem wir uns spontan entschieden haben auf dem letzten Platz noch einen Tag zu stehen und einfach nix tun, ging heute unsere Reise weiter. Wir fuhren auf die Halbinsel
    Gellipoli und besichtigten eine Festung, die geschichtlich einiges erlebt hatte.
    Die Halbinsel Gelibolu liegt auf der Anatolischen Platte an der nördlichen Plattengrenze zur Eurasischen Platte.“

    „Die Halbinsel diente Alexander dem Großen 334 v. Chr. als Ausgangspunkt für seinen Asienfeldzug. Von hier aus überquerte er mit 30.000 Mann Fußvolk und 5.000 Reitern den Hellespont (Dardanellen).

    In umgekehrter Richtung diente die Halbinsel dem Osmanischen Reich als Brückenkopf für die Expansion nach Europa. Der Eroberung Gallipolis im Jahr 1354 folgten die Eroberung Thrakiens und die „Einkreisung“ Konstantinopels, das fast 100 Jahre später an die Osmanen fiel

    Im Ersten Weltkrieg kam es im Februar 1915 zur Schlacht von Gallipoli. Die Invasion der Entente-Mächte gegen das Osmanische Reich scheiterte und endete mit der Evakuierung, die sich bis Januar 1916 hinzog.“

    Auf der Fahrt zur Festung kamen uns unzählige Busse entgegen. Dann erreichten wir einen riesigen Parkplatz auf dem weit über 50 Busse standen. In der kurz darauf folgenden Ortschaft sahen wir was hier abging: hunderte Menschen in unzähligen Tavernen zum Essen und auch Shopping in den Kiosken.
    Die Durchfahrt war wie ein Spiesrutenlaufen. Nur noch Schritttempo. Zum Glück waren die alle schon fertig mit der Besichtigung der Festung.

    Später sind wir nach Eceabat nahe dem Fährhafen nach Canakkale gefahren. Hier stehen wir super aber nicht alleine.
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  • Uzunkum Beach-Türkei

    16 April, Turki ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging die Reise auf dem direkten Weg in die Türkei.
    Die Einreise ging relativ problemlos von statten, Geduld war halt gefragt aber auch das war harmlos.
    Nach der Grenze haben wir in Ipsala nach einem Shop gesucht um eine SIM Karte für die Türkei zu kaufen. Nach einer kleinen Sightseeingtour mit dem Womo durch die Stadt fanden wir einen Vodafone Shop und kauften uns die SIM Karten.
    Danach kam die nächste Herausforderung, einen HGS Klebestreifen, für die Autobahnmaut , der an die Windschutzscheibe geklebt werden muss zu kaufen.
    Zuerst eine Tankstelle auf der Strecke, alles geklärt bis zum bezahlen, dann…. System Absturz.
    Nichts geht mehr.
    Die freundliche Dame schickte uns zurück nach Ipsala zur Poststelle. Als wir ankamen mussten wir feststellen, dass uns die Dame telefonisch angekündigt hatte.
    Wir bekamen eine bevorzugte Abfertigung mit guter Beratung.
    So nun weiter in Richtung Meer.
    Die Stellplätze die wir in Park4Night ausgesucht hatten, waren nicht anfahrbar oder einfach Unterste Schublade.
    Also Plan B.
    Alles zurück und andere Richtung.
    Wir fanden einen Platz in einer tollen Bucht, mit Restaurant.
    Der Platz ist nicht kostenlos aber toll gelegen und wir stehen alleine.
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  • Alexandroupoli

    15 April, Greece ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute sind wir bis Alexandroupoli gefahren da wir morgen in die Türkei wollen. Zuerst besuchten wir noch 2 kleine Klöster die toll in einer Lagune lagen.
    Die weitere Fahrt verlief ein wenig chaotisch. Zuerst wollten wir zu einem See an dem anscheinend Flamingos zu sehen sind.
    Wir sind etliche KM in abgelegenen Gebieten rumgefahren, weil Straßen für uns nicht fahrbar waren, oder Flussdurchfahrten die nicht machbar waren. Zum Schluss wieder weit zurück auf die Hauptstraße.
    Die nächste spannende Aktion war das Befüllen unserer Gasflasche. In Griechenland ist das ein Problem, aber die Hartnäckigkeit und die Aussicht auch noch Diesel loszuwerden hat schlussendlich bei einer Tankstelle zum Erfolg geführt 😊
    Später haben wir in einem kleinen Ort am Dorfbrunnen unser Wasser wieder aufgefüllt.
    In dem Ort wollten wir einen Stellplatz im Hafen anfahren. Es folgte eine Odysee durch den Ort. Engste Wege, Spiegel einklappen, Olivenbäume kratzten links und rechts so wie oben am Womo. Wenden auf engstem Raum, dann parkende Autos in der Straße, so dass ich mich musste Stück für Stück durchkämpfen. Endlich dann durch und nix wie weg aus dem Ort.
    Wir fanden dann in Alexandroupoli einen Platz der zum übernachten in Ordnung ist. Wir teilen uns den Platz mit 3 anderen Campern.
    Interessant ist noch unser Nachbar, ein Belgier, der ein altes Feuerwehrfahrzeug ausgebaut hat. Toll gemacht.
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  • Porto Lagos

    14 April, Greece ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ging es ins Landesinnere. Wir sind in Richtung des Rhodopen Gebirges gefahren, dass in Ostmakedonien liegt und vom Fluss Nestos durchflossen wird. Der Fluss Nestos entspringt in Bulgarien.
    Entlang des Nestos finden sich viele besondere Ökosysteme. Das Flussdelta des Nestos ist ein Hydrobiotop mit Schwemmland, Süßwasserseen und Lagunen. Insbesondere aufgrund seiner Vogelfauna mit 300 Vogelarten ist es ein Schutzgebiet in Form eines Nationalparks, welcher auch die östlich gelegenen Seen einschließt.
    Unser letzter Stellplatz lag zwar am Meer aber auch in diesem Schwemmland, was sich mit Schnacken bemerkbar gemacht hat.
    Wir machten auf 870m Höhe einen Stop und bekamen nach einer kurzen Wanderung einen tollen Blick auf die Flussschleifen des Nestos.
    Weiter ging es dann Richtung Xanthi. Die Streckenführung war von der Passhöhe doch recht abenteuerlich.
    In Xanthi machten erst einmal einen Großeinkauf um unsere Vorräte aufzufüllen.
    Nun ging es wieder runter ans Meer.
    In Porto Lagos, einem momentan noch verschlafenen Ort stellten wir uns an die Hafenmole.
    In einer kleinen Taverne nebenan haben wir eine Kleinigkeit gegessen.
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  • Keramoti

    13 April, Greece ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir haben heute den Rest der Insel Thasos umrundet. Ein Abstecher ins Landesinnere war auch sehr interessant. Wir fuhren durch sehr alte Olivenanlagen die glaube ich mehr als 100 Jahre auf dem Buckel haben. Vielleicht kann mich ja ein Fachmann eines besseren belehren. Unsere Fahrt ging dann bis in das Dorf Maries, die Durchfahrt war sehr spannend 😋. Wir sind dann soweit gefahren bis es für unser Womo nicht mehr weiter ging. Auch das Wenden auf engstem Platz war spannend, aber machbar.
    Anschließend fuhren wir wieder an die Küste und bestaunten ein sogenanntes Brandungstor.
    Zum Ende nahmen wir wieder die Fähre aufs Festland und stehen in Keramoti auf einem tollen Platz.
    Wir waren im nahegelegenen Hafen zum Essen und haben etwas gegessen was noch nie auf unserem Speiseplan stand: Rochen- nicht schlecht aber unzählige Gräten.
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  • Insel Thasos-2

    12 April, Greece ⋅ ☀️ 13 °C

    Nachdem wir am Dorfbrunnen Wasser aufgefüllt haben zogen wir weiter. Unterwegs stoppten wir an dem Frauenkloster „ Archangelou“ in absoluter Traumlage. Interessant war, dass Männer mit kurzen Hosen eine lange Überhose und Frauen mit Hosen Röcke anziehen mussten, die bereit gestellt wurden.

    Das am Rand einer Klippe hoch über dem Meer gelegene imposante Kloster Archangelou geht auf eine Kapelle zurück, die im Jahr 1110 am Ort einer heiligen Quelle entstanden sein soll. Das dem Erzengel Michael geweihte Bauwerk ist heute ein bedeutendes Wallfahrtsziel und das größte Kloster von Thassos. Grandios sind die Ausblicke über die Küste und auf die Ägäis.

    Anschließend fuhren wir in Pefkari auf einen Campingplatz, mit dem Hintergrund die Toilette zu entsorgen.
    Mittlerweile kam sogar die Sonne hervor und wie saßen wieder mal draußen vor dem Womo.
    Wir standen in super Lage, mit tollem Blick aufs Meer und tollem Strand.
    Die Sanitäranlagen waren etwas rustikal aber das stört uns definitiv nicht.
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