• Dietmar Kammerer
  • Dietmar Kammerer

Griechenland-Türkei-Balkan

Ein neues Abenteuer beginnt.
Mal sehen was auf uns zukommt.
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  • Trip start
    March 23, 2026

    Mestre/Venedig

    Mar 23–25 in Italy ⋅ 🌙 13 °C

    Heute war Start unserer Reise. Geplant ist Von hier mit der Fähre nach Igoumenitsa ( Griechenland) . Dann später in die Türkei und anschließend über Bulgarien, Rumänien und Ungarn zurück.
    Heute stehen wir in Mestre gegenüber von Venedig, dem wir morgen einen Besuch abstatten werden. Am Mittwoch geht dann die Fähre.
    Ideal an dem Platz ist, dass Venedig leicht mit dem Taxiboot zu erreichen ist und der Fährhafen liegt gleich neben an.
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  • Venedig

    March 24 in Italy ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute war ein Besuch von Venedig angesagt.
    Vom Campingplatz mussten wir ca. 3min bis zur Schiffsanlegestelle zu Fuß gehen und sind dann rüber nach Venedig gefahren.

  • Igoumenitsa/Dodoni

    Mar 26–27 in Greece ⋅ ☁️ 11 °C

    Am Dienstag den 25.03. checkten wir vormittags auf die Fähre nach Igoumenitsa ein, welche um 12 Uhr 30 auslief. Die Fahrt verlief ruhig und unproblematisch.
    Heute um 16 Uhr, griechischer Zeit(+1 Stunde) legten wir in Igoumenitsa an.
    Anschließend fuhren wir nach Dodoni, bekannt für seine Ausgrabungen, die wir vor
    3 Jahren schon besichtigt haben.
    Wir fuhren auf einen privaten Stellplatz nahe der Autobahn und wurden vom Besitzer sehr freundlich empfangen.
    Es ist ein kleines Restaurant, das der Platzbetreiber mit seiner Frau bewirtschaftet am Platz.
    Trotz Ruhetag hat er für uns geöffnet und wir wurden hervorragend bekocht und bewirtet.
    Sollten wir Griechenland wieder bereisen, werden wir hier bestimmt wiederkommen.
    Der erste Tag in Griechenland war definitiv ein gelungener Tag.
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  • Meteora

    March 27 in Greece ⋅ ⛅ 12 °C

    Nach einem herzlichen Abschied von unseren Gastgebern, sind wir weiter nach Meteora gefahren. Meteora und seine Felsen mit den Klöstern, eine unbeschreibliche Landschaft.
    Das kann man nicht beschreiben, das muss man selbst gesehen haben.
    Da momentan der Tourismus sich in Grenzen hält, konnten wir mit dem Womo bis zum großen Meteora Kloster hochfahren und die besten Fotospots aussuchen.
    Anschließend sind wir auf den Campingplatz „Vrachos Camping“ gefahren, der optimal für alle Meteora Besucher liegt.

    Hier ein Auszug aus Wikipedia über die Meteoraklöster.

    Die Metéora-Klöster östlich des Pindos-Gebirges nahe der Stadt Kalambaka in Thessalien, Griechenland gelegen, gehören zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Name Metéora leitet sich von μετέωρος metéōros, deutsch ‚in der Luft schwebend‘ in der Bedeutung „Himmelserscheinungen“) ab. Dieser Name beschreibt die Lage der Klöster, die auf hohen Sandsteinfelsen gebaut wurden und bei dunstiger Luft manchmal zu schweben scheinen.

    Geschichte
    Die ersten nachgewiesenen Einsiedeleien gibt es in Metéora seit dem 11. Jahrhundert, Überlieferungen berichten sogar von einer Besiedelung bereits vor dem 10. Jahrhundert. Im Laufe der Jahre wuchsen diese Einsiedeleien zu einer organisierten Gemeinschaft nach Vorbild des heiligen Berges Athos zusammen und bildeten das Kloster Doúpiani.
    Mit der Ankunft des von Athos geflohenen Mönches Athanasios im Jahr 1334 begann der Aufstieg des Klosterlebens in der Region. Zusammen mit seinem geistlichen Ziehvater Gregorios und 14 weiteren Mönchen gründete er 1344 das Kloster Metamórphosis, auch bekannt als Megálo Metéoro. Athanasios stellte die in Metéora gültigen Regeln des Klosterlebens auf und wurde nach seinem Tod als Athanasios Meteorites seliggesprochen. Im Verlauf des 14. Jahrhunderts wurden weitere Klöster errichtet und die Anlagen durch fromme regionale Herrscher wie König Symeon finanziell und durch die Gewährung von Privilegien unterstützt. Im Laufe der Jahre entstanden so etliche Klöster und Einsiedeleien, deren Gründer nur zum Teil namentlich überliefert sind.

    Fazit:
    Wenn mann in der Gegend ist, ein Besuch ist ein muss.
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  • Unser Lieblingsplatz bei Dimitri

    March 28 in Greece ⋅ ☁️ 13 °C

    Von Meteora sind wir dann quer durchs Land gefahren in Richtung Ägäisches Meer.
    Die Strecke ging die letzten 20 Km durchs Gebirge mit sattem Anstieg und auch wieder Abstieg und unzähligen Kurven.
    Unser Endziel war ein kleiner aber toller Strand mit einer kleinen Taverne, die in Österreich und Deutschland bestimmt keine Genehmigung bekommen würde 😋. Du kannst hier zwar einfach aber hervorragend essen.
    Wir stehen hier ganz alleine, wurden wieder freundlich empfangen und bekamen einen kleinen Willkommensgruß aus der Küche, die er extra für uns aufmachte.
    Du musst hier Autark sein, wir werden zwei bis 3 Tage bleiben.
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  • Methoni kurz vor Thessaloniki

    March 31 in Greece ⋅ ☁️ 13 °C

    Nach dem Frühstück wollten wir dann starten und oh Schreck, das Wohnmobil sprang nicht an. Ich weiß nicht nennt man so was leichtsinniger Fehler oder Deppenfehler. Wir standen 3 Tage ohne Strom und hörten ständig Musik am Radio. Das Ende vom Lied Batterie leer 😣
    Unser Freund Dimitri fuhr dann in Gegend herum um ein Starthilfekabel zu organisieren.
    Mit ca. 2 Stunden Verspätung ging die Fahrt dann weiter.
    Wir fuhren der Küste entlang Richtung Thessaloniki.
    In Methoni fuhren wir mitten im Ort auf einen Parkplatz mit toller Aussicht.
    Gegenüber befand sich ein Fischrestaurant in dem wir hervorragende Calamari gegessen haben.
    PS.
    Ich hänge noch Drohnenfotos vom Strand bei Dimitri an.
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  • Psakoudia-im Nirgendwo

    April 1 in Greece ⋅ 🌧 13 °C

    Heute haben wir es langsam angehen lassen, da es die ganze Nacht und auch den ganzen Tag geregnet hat.
    Wir sind in Richtung Thessaloniki gefahren, habe dies Stadt links liegen gelassen, da bei dem Wetter eh kein Ausflug Spaß gemacht hätte.
    Wir sind auf die Halbinsel Sithonia in der Region Chalkidiki gefahren, haben uns unterhalb vom Psakoudia einen Stellplatz im Nirgendwo am Meer ausgesucht. Hier stehen wir ganz alleine. Wir lieben so was.
    Wir haben den Nachmittag mit Kartenspielen und einem Gläschen Sekt verbracht.
    Zum Abendessen waren wir wieder im internationalen Restaurant „ Salzmann“ , 😀👍 (danke Margit)
    Mal sehen was das Wetter morgen anbietet.
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  • Camping Ouranoupoli

    April 3 in Greece ⋅ ☁️ 14 °C

    Die letzten zwei Tage waren einfach zum knicken. Wetter war einfach abnormal. Regen wie aus Kübeln, Sturm und nachts gerade mal 5 grad. Aber egal unser Wohnmobil ist dicht 😛 und wir haben eine Heizung.

    Der Übernachtungsstop in Stavros brachte dann auch Ruhe in jeder Hinsicht.
    Ich konnte dann bei Fischern nochmals zuschauen wie man Calamari angelt.

    Von Stavros sind wir weiter Richtung Süden gefahren. Wir haben die verschiedensten Brunnen um Frischwasser zu tanken angefangen. Keiner taugte für uns.
    Die Fahrt ging durchs Gebirge und war recht abwechslungsreich.
    In Ierissos an der Kirche fanden wir einen Wasseranschluss und konnten Wasser auffüllen.
    Nach Beratungen und Wetterbericht anschauen entschieden wir uns nach Ouranoupoli auf einen Campingplatz zu fahren. So können wir Grauwasser, Toilette entsorgen und bis Sonntag die Wetterstation aussitzen.
    Es ist kein Top Platz aber alle sind freundlich und hilfsbereit.
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  • Athos

    Apr 5–8 in Greece ⋅ ☀️ 17 °C

    Wir sind heute bei strahlendem Sonnenschein mit den Rädern in die Stadt Ouranoupoli gefahren. Von dort zur Grenze der Mönchsrepublik Athos.

    Athos ist eine orthodoxe Mönchsrepublik mit autonomem Status unter griechischer Souveränität in Griechenland. Von den 20 Klöstern auf Athos sind 17 griechisch-orthodox, Zografou ist bulgarisch-orthodox, das größte Kloster Rossikon ist russisch-orthodox und Chilandar serbisch-orthodox.
    In der Mönchsrepublik leben ausschließlich Männer. Frauen haben keinen Zutritt.
    Auch weibliche Tiere sind verboten. Neuzeitlich dürfen Katzen und Hühner auf der Insel leben.
    Fremde männliche Personen dürfen die Republik nur mit Sondergenehmigung und Visum betreten.
    Die komplette Grenze ist durch einen Zaun gesichert.
    Das erste Kloster hinterm Zaun ist mittlerweile verlassen.
    In der Stadt sah man jetzt schon sehr viele Pilger, die von der Stadt aus die Klöster besuchen.
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  • Stavros die 2.

    April 9 in Greece ⋅ ☀️ 14 °C

    So nun geht es wieder weiter.
    Nach dem wir nun 6. Tage auf dem Campingplatz Ouranopouli gestanden sind, verursacht durch eine Panne, auf die ich nicht näher eingehen will.
    Nach etlichen Telefonaten mit dem ÖAMTC, der schlussendlich nichts auf die Reihe brachte, haben wir am Dienstag im Internet selbst recherchiert und eine Werkstatt in Vrasna gefunden .
    Der Campingplatzbesitzer organisierte uns dann den Abschleppdienst.
    Wir wurden heute vom Campingplatz abtransportiert nach Vrasna in eine Werkstatt.
    Das Aufladen war auch recht abenteuerlich da wir für den Abschlepper etwas blöde standen.
    Das Problem wurde heute professionell behoben und wir sind wieder auf Achse.
    Wir fuhren den bekannten Parkplatz in Stavros an um hier noch ein mal eine Nacht zu verbringen.
    Heute musste eine Flasche Sekt herhalten 😊
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  • Zwischen Meer und Lagune

    April 10 in Greece ⋅ ⛅ 13 °C

    Von Stavros ging unsere Fahrt weiter Richtung Osten.
    Wir hatten eine landschaftliche schöne Strecke bis nach Kavalar. Unterwegs sind wir an einer Mamor-Löwenstatue vorbeigefahren.
    Diese Statue hat einen geschichtlichen Hintergrund.

    Auszug aus Wikipedia:

    „Beim Löwen von Amphipolis handelt es sich um ein Grabmonument aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., das zu Ehren des von der Insel Lesbos (Mytilene) stammenden Admirals Laomedon nahe der antiken Stadt Amphipolis errichtet wurde. Laomedon begann seine Laufbahn als Kapitän einer Triere, erwarb sich die Freundschaft von Alexander dem Großen. Er wurde von ihm zum Admiral befördert und als Satrap von Syrien eingesetzt.“

    In Kavalar wollten wir die Festung und das Aquädukt besichtigen. Wir gerieten in ein totales Verkehrschaos, es ist Ostern in Griechenland. Also Plan B, schnell wie möglich wieder raus.

    Wir sind dann ca. 20km nach Kavalar auf einen Platz gefahren, der zwischen Meer und. Lagune liegt und wir stehen total frei in der Natur mit toller Aussicht in beide Richtungen.

    Für uns ein Traumplatz.
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  • Insel Thasos-1

    April 11 in Greece ⋅ ☁️ 11 °C

    Gestern bekamen wir ja Besuch von 2 streunenden aber lieben Hunden, die nicht leer ausgingen und die immer in der Nähe unseres Womo‘s blieben.
    Nach dem wir heute Morgen unseren Wachhunden noch mal etwas Leckeres zum fressen gegeben haben zogen wir bei Regen weiter.
    Unser Ziel war die Insel Thasos.
    Wir fuhren zuerst in die Ortschaft Panagia, vorbei an einem großen Mamorsteinbruch.
    Auf der ganzen Insel gibt es Mamor, selbst der Schotter auf Plätzen neben der Straße ist aus Mamor.
    Panagia ist eine tolle kleine Stadt, aber in den engen Straßen fanden wir mit unserem Womo keine Parkmöglichkeit. Also nur Bilder von oben. Die Stadtdurchfahrt war spannend 🙂.
    Wir fuhren dann runter nach Chrysi Ammoudia, wo wir im kleinen aber netten Hafen Stellung bezogen.
    Wir fanden eine Taverne, wo wir eigentlich nur ein Bier trinken wollten, schlussendlich aber vorzüglich gegessen haben,
    Da jetzt noch keine Saison ist, waren wir nur unter Einheimischen.
    Tolle Atmosphäre.
    Wir sind gespannt auf die Insel.
    Ab morgen soll das Wetter wieder besser werden.
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  • Insel Thasos-2

    April 12 in Greece ⋅ ☀️ 13 °C

    Nachdem wir am Dorfbrunnen Wasser aufgefüllt haben zogen wir weiter. Unterwegs stoppten wir an dem Frauenkloster „ Archangelou“ in absoluter Traumlage. Interessant war, dass Männer mit kurzen Hosen eine lange Überhose und Frauen mit Hosen Röcke anziehen mussten, die bereit gestellt wurden.

    Das am Rand einer Klippe hoch über dem Meer gelegene imposante Kloster Archangelou geht auf eine Kapelle zurück, die im Jahr 1110 am Ort einer heiligen Quelle entstanden sein soll. Das dem Erzengel Michael geweihte Bauwerk ist heute ein bedeutendes Wallfahrtsziel und das größte Kloster von Thassos. Grandios sind die Ausblicke über die Küste und auf die Ägäis.

    Anschließend fuhren wir in Pefkari auf einen Campingplatz, mit dem Hintergrund die Toilette zu entsorgen.
    Mittlerweile kam sogar die Sonne hervor und wie saßen wieder mal draußen vor dem Womo.
    Wir standen in super Lage, mit tollem Blick aufs Meer und tollem Strand.
    Die Sanitäranlagen waren etwas rustikal aber das stört uns definitiv nicht.
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  • Keramoti

    April 13 in Greece ⋅ ☁️ 14 °C

    Wir haben heute den Rest der Insel Thasos umrundet. Ein Abstecher ins Landesinnere war auch sehr interessant. Wir fuhren durch sehr alte Olivenanlagen die glaube ich mehr als 100 Jahre auf dem Buckel haben. Vielleicht kann mich ja ein Fachmann eines besseren belehren. Unsere Fahrt ging dann bis in das Dorf Maries, die Durchfahrt war sehr spannend 😋. Wir sind dann soweit gefahren bis es für unser Womo nicht mehr weiter ging. Auch das Wenden auf engstem Platz war spannend, aber machbar.
    Anschließend fuhren wir wieder an die Küste und bestaunten ein sogenanntes Brandungstor.
    Zum Ende nahmen wir wieder die Fähre aufs Festland und stehen in Keramoti auf einem tollen Platz.
    Wir waren im nahegelegenen Hafen zum Essen und haben etwas gegessen was noch nie auf unserem Speiseplan stand: Rochen- nicht schlecht aber unzählige Gräten.
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  • Porto Lagos

    April 14 in Greece ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute ging es ins Landesinnere. Wir sind in Richtung des Rhodopen Gebirges gefahren, dass in Ostmakedonien liegt und vom Fluss Nestos durchflossen wird. Der Fluss Nestos entspringt in Bulgarien.
    Entlang des Nestos finden sich viele besondere Ökosysteme. Das Flussdelta des Nestos ist ein Hydrobiotop mit Schwemmland, Süßwasserseen und Lagunen. Insbesondere aufgrund seiner Vogelfauna mit 300 Vogelarten ist es ein Schutzgebiet in Form eines Nationalparks, welcher auch die östlich gelegenen Seen einschließt.
    Unser letzter Stellplatz lag zwar am Meer aber auch in diesem Schwemmland, was sich mit Schnacken bemerkbar gemacht hat.
    Wir machten auf 870m Höhe einen Stop und bekamen nach einer kurzen Wanderung einen tollen Blick auf die Flussschleifen des Nestos.
    Weiter ging es dann Richtung Xanthi. Die Streckenführung war von der Passhöhe doch recht abenteuerlich.
    In Xanthi machten erst einmal einen Großeinkauf um unsere Vorräte aufzufüllen.
    Nun ging es wieder runter ans Meer.
    In Porto Lagos, einem momentan noch verschlafenen Ort stellten wir uns an die Hafenmole.
    In einer kleinen Taverne nebenan haben wir eine Kleinigkeit gegessen.
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  • Alexandroupoli

    April 15 in Greece ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute sind wir bis Alexandroupoli gefahren da wir morgen in die Türkei wollen. Zuerst besuchten wir noch 2 kleine Klöster die toll in einer Lagune lagen.
    Die weitere Fahrt verlief ein wenig chaotisch. Zuerst wollten wir zu einem See an dem anscheinend Flamingos zu sehen sind.
    Wir sind etliche KM in abgelegenen Gebieten rumgefahren, weil Straßen für uns nicht fahrbar waren, oder Flussdurchfahrten die nicht machbar waren. Zum Schluss wieder weit zurück auf die Hauptstraße.
    Die nächste spannende Aktion war das Befüllen unserer Gasflasche. In Griechenland ist das ein Problem, aber die Hartnäckigkeit und die Aussicht auch noch Diesel loszuwerden hat schlussendlich bei einer Tankstelle zum Erfolg geführt 😊
    Später haben wir in einem kleinen Ort am Dorfbrunnen unser Wasser wieder aufgefüllt.
    In dem Ort wollten wir einen Stellplatz im Hafen anfahren. Es folgte eine Odysee durch den Ort. Engste Wege, Spiegel einklappen, Olivenbäume kratzten links und rechts so wie oben am Womo. Wenden auf engstem Raum, dann parkende Autos in der Straße, so dass ich mich musste Stück für Stück durchkämpfen. Endlich dann durch und nix wie weg aus dem Ort.
    Wir fanden dann in Alexandroupoli einen Platz der zum übernachten in Ordnung ist. Wir teilen uns den Platz mit 3 anderen Campern.
    Interessant ist noch unser Nachbar, ein Belgier, der ein altes Feuerwehrfahrzeug ausgebaut hat. Toll gemacht.
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  • Uzunkum Beach-Türkei

    April 16 in Turkey ⋅ ☁️ 15 °C

    Heute ging die Reise auf dem direkten Weg in die Türkei.
    Die Einreise ging relativ problemlos von statten, Geduld war halt gefragt aber auch das war harmlos.
    Nach der Grenze haben wir in Ipsala nach einem Shop gesucht um eine SIM Karte für die Türkei zu kaufen. Nach einer kleinen Sightseeingtour mit dem Womo durch die Stadt fanden wir einen Vodafone Shop und kauften uns die SIM Karten.
    Danach kam die nächste Herausforderung, einen HGS Klebestreifen, für die Autobahnmaut , der an die Windschutzscheibe geklebt werden muss zu kaufen.
    Zuerst eine Tankstelle auf der Strecke, alles geklärt bis zum bezahlen, dann…. System Absturz.
    Nichts geht mehr.
    Die freundliche Dame schickte uns zurück nach Ipsala zur Poststelle. Als wir ankamen mussten wir feststellen, dass uns die Dame telefonisch angekündigt hatte.
    Wir bekamen eine bevorzugte Abfertigung mit guter Beratung.
    So nun weiter in Richtung Meer.
    Die Stellplätze die wir in Park4Night ausgesucht hatten, waren nicht anfahrbar oder einfach Unterste Schublade.
    Also Plan B.
    Alles zurück und andere Richtung.
    Wir fanden einen Platz in einer tollen Bucht, mit Restaurant.
    Der Platz ist nicht kostenlos aber toll gelegen und wir stehen alleine.
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  • Halbinsel Gelipoli

    April 18 in Turkey ⋅ ☀️ 19 °C

    Nach dem wir uns spontan entschieden haben auf dem letzten Platz noch einen Tag zu stehen und einfach nix tun, ging heute unsere Reise weiter. Wir fuhren auf die Halbinsel
    Gellipoli und besichtigten eine Festung, die geschichtlich einiges erlebt hatte.
    Die Halbinsel Gelibolu liegt auf der Anatolischen Platte an der nördlichen Plattengrenze zur Eurasischen Platte.“

    „Die Halbinsel diente Alexander dem Großen 334 v. Chr. als Ausgangspunkt für seinen Asienfeldzug. Von hier aus überquerte er mit 30.000 Mann Fußvolk und 5.000 Reitern den Hellespont (Dardanellen).

    In umgekehrter Richtung diente die Halbinsel dem Osmanischen Reich als Brückenkopf für die Expansion nach Europa. Der Eroberung Gallipolis im Jahr 1354 folgten die Eroberung Thrakiens und die „Einkreisung“ Konstantinopels, das fast 100 Jahre später an die Osmanen fiel

    Im Ersten Weltkrieg kam es im Februar 1915 zur Schlacht von Gallipoli. Die Invasion der Entente-Mächte gegen das Osmanische Reich scheiterte und endete mit der Evakuierung, die sich bis Januar 1916 hinzog.“

    Auf der Fahrt zur Festung kamen uns unzählige Busse entgegen. Dann erreichten wir einen riesigen Parkplatz auf dem weit über 50 Busse standen. In der kurz darauf folgenden Ortschaft sahen wir was hier abging: hunderte Menschen in unzähligen Tavernen zum Essen und auch Shopping in den Kiosken.
    Die Durchfahrt war wie ein Spiesrutenlaufen. Nur noch Schritttempo. Zum Glück waren die alle schon fertig mit der Besichtigung der Festung.

    Später sind wir nach Eceabat nahe dem Fährhafen nach Canakkale gefahren. Hier stehen wir super aber nicht alleine.
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  • Dalyan

    April 19 in Turkey ⋅ ☀️ 20 °C

    Heute sind wir von unserem Standplatz in Eceabt, gerade um die Ecke zum Fährhafen gefahren und haben nach Canakkale übergesetzt.
    Von dort aus ging es direkt nach Troya. Wir haben die Ausgrabungen besichtigt, was nicht uninteressant war.

    „Seit dem 18. Jahrhundert wird vermutet, dass das Troja Homers sich auf dem Hügel Hisarlık befindet. Dort hat im 19. Jahrhundert der Deutsche Heinrich Schliemann im großen Stil gegraben. Es wurden seitdem Siedlungen gefunden, die über einen langen Zeitraum entstanden sind: vom 5. Jahrtausend v. Chr. bis ins 5. Jahrhundert n. Chr.“

    Anschließend ging die Fahrt bis nach Daylan, wo wir am Strand einen Platz für die Nacht gefunden haben.

    Negativ war wie schon des öfteren, dass wir trotz Sonne nicht raussitzen konnten, weil der Wind so brutal und kalt geblasen hat.
    Aber egal, wir genießen die Aussicht, und vergnügen uns beim Kartenspielen, und einem Glas Wein.
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  • Insel Karantina Adasi

    April 21 in Turkey ⋅ 🌙 17 °C

    Von Dalyan ging unsere Reise etwas ins Landesinnere nach Bergama. Landschaftlich war diese Strecke nicht so interessant. In Bergama hatten wir einen Campingplatz auf Park4Night gefunden der nach der Beschreibung gut und interessant war, wir dachten, dass wir 2 Tage stehen, Wäsche waschen und gemütlich am Pool relaxen, sowie im Restaurant essen gehen.
    Aber wie heißt es so schön.
    1. kommt es anders und 2. als man denkt.
    Zuerst fuhren wir an der unscheinbaren Einfahrt vorbei, danach eine Ehrenrunde und angekommen.
    Wir mussten feststellen das auf dem Platz Reparaturarbeiten an der Zufahrt, stattfanden, aber wir bekamen einen guten Platz zugeteilt.
    Wäsche waschen: Fehlanzeige.
    Restaurant Fehlanzeige.
    Pool vorhanden aber unbenutzbar.
    Sanitäranlagen bewerte ich normal nicht, da wir alles im Womo nutzen. Aber die Duschen nicht brauchbar, Toiletten rustikal aber benutzbar 😋
    Also wieder normales Abendprogramm: Restaurant Salzmann, entspannt ein, zwei Glas Wein trinken und Kartenspielen.
    Zu erwähnen ist, dass die Betreiber total freundlich waren.
    Nach dem Frühstück wieder Kulturprogramm: Die Akropolis von Pergamon, eine bekannte Antike Stätte.
    Nach der Besichtigung ging die Reise weiter Richtung Halbinsel Cesme.
    Bei Urla fuhren wie über einen historischen Damm, zur Insel Karantina Adasi.

    „Im 19. Jahrhundert (ab ca. 1865–1869) wurde dort eine moderne Quarantänestation eingerichtet, um Seuchen wie Cholera und Pest zu kontrollieren.
    • Reisende und Schiffe wurden dort isoliert und medizinisch untersucht.
    • Die Insel war später auch Krankenhausstandort.
    • Historisch spannend: Auf der Insel liegen auch Reste der antiken Stadt
    Klazomenai. „

    Die Insel kann nur mit Sondergenehmigung, persönlicher Einladung oder mit Führungen besucht werden.
    Wir stehen quasi direkt vor den Toren,in traumhafter Lage.
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  • Kapikiri am See Bafa

    April 23 in Turkey ⋅ ☁️ 15 °C

    Nach der Insel Karantina wollten wir eigentlich zu den nahe gelegenen Thermalquellen.
    Die Anfahrt dorthin ging nur durch enge Strassen ohne Parkmöglichkeiten. Die beiden Plätze die wir in Park4Night gefunden haben, waren definitiv unbrauchbar.
    Schlussendlich landeten wir auf einem einfachen Campingplatz. Wie wir bisher erlebt haben sind die Campingplätze einfach rustikal. Die Ansprüche sollten minimal sein.
    Wir standen super und waren zufrieden. Wäsche waschen konnten wir auch.
    Nach dem Frühstück zogen wir weiter Richtung Süden.
    Auf der Route fand ich in Park4Night einen Brunnen, der Trinkwasserqualität hatte.
    Also Tank auffüllen.
    Das Endziel war Kapikiri am Bafa See.
    Auch diese Anfahrt war spannend aber wir wurden belohnt mit einem tollen Stellplatz.

    „Der Ort liegt am Südostufer des Bafa-Sees am Südhang der Beşparmak Dağları (Latmosgebirge). Das heutige Dorf liegt inmitten der Ruinen des antiken Herakleia am Latmos. Um die Ruinen nicht zu gefährden, dürfen keine Neubauten entstehen. In Kapıkırı leben 271 Menschen.“

    Heute 24.4. haben wir nach dem Frühstück eine private Bootsfahrt unternommen zu kleinen Inseln mit Überresten der antiken Stadt Herakleia

    „Herakleia liegt heute in der türkischen Provinz Muğla am Bafa-See, einer durch Verlandungsprozesse abgetrennten und in ein Süßwasser-Gewässer umgewandelten ehemaligen Bucht des Mittelmeeres, in der Antike Latmikos kolpos (Latmischer Meerbusen) genannt. Der Ort liegt am Fuß des schwer zugänglichen Latmos-Gebirges. In der Nähe befanden sich in der Antike ertragreiche Marmorsteinbrüche.“

    Die Tour war super. Auch sind wir zu einer kleinen Vogelinsel gefahren, auf der sich unzählige Vögel aufhielten und brüteten. Es war ein ganz tolles Erlebnis und wir waren total begeistert.

    Zum Abendessen waren wir im Restaurant über uns. Der Besitzer, den wir ja gestern schon kennengelernt hatten, hat heute extra für uns gekocht.
    Goldbrasse und Salat. Super Lecker.

    Alles in allem waren es 2 schöne Tage und wir haben tolle und interessante Leute kennen gelernt.
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  • Esen Baraj Gölü (Esen Stausee)

    April 26 in Turkey ⋅ ⛅ 16 °C

    Wir sind nach dem Frühstücken (25.04) für uns recht zeitig aufgebrochen um den anreisenden Gästen am Wochenende auf der engen Straße auszuweichen.
    Wir sind durchs Landesinnere gefahren, zum Teil interessante Landschaft. Unser Ziel war Dalyan mit den Königsgräbern. Auch befindet sich unweit von Dalyan ein Schildkrötenstrand mit einer Pflegestation für verletzte Schildkröten.
    Die Zuhfahrt zu einem Parkplatz, von dem man die Königsgräber sehen konnte war wieder mal mehr als spannend. Mitten durch eine belebte Einkaufsmeile, die offiziell bis 19 Uhr befahren werden darf und muss. Klar für normale PKW kein Problem, aber nun kommen wir: breit, hoch und etwas länger. Fußgänger ohne Ende, parkende Autos wie es hier halt so ist.
    Irgendwann hat es halt wieder gescheppert und gerüttelt, eine Markise hat etwas gelitten, keineninteressiert es und wir erleben das nicht zum ersten Mal. Also Rückspiegel schauen und durch.
    Fotos von den Königsgräbern bekam ich trotzdem.
    Anschließend sind wir zum Schildkrötenstrand mit der Rettungsstation gefahren und haben diese besichtigt. Am Strand durften wir nicht über Nacht stehen bleiben.
    Schlussendlich sind wir auf einen privaten Stellplatz gefahren, stehen zwischen Obstbäumen, Hühnern Enten und Gänsen. Hauptsache wir können unsere WC Kassetten entsorgen.
    26..04
    Zuerst sind wir Richtung Fethiye gefahren und haben in einem Migros Supermarkt wieder alles aufgefüllt.
    Fethiye ist eine absolute Touristenhochburg , hier möchte ich im Sommer nicht sein.
    Wir steuerten die unweit von Fethiye gelegene Stadt Kayaköy, bekannt als Lost Place an.
    Kurz vor erreichen des Ziels ging es wieder durch enge Gassen und ich verweigerte die Durchfahrt, bevor wir irgendwo festhängen.
    Also zurück und neue Route festlegen.
    Wir suchten uns auf unserer Route ins Landesinnere einen Platz am Esen Stausee.
    Wir übernachten nun auf 1184m Höhe total abgelegen in traumhafter Umgebung.
    Die Einheimischen sind super freundlich und wir fühlen uns total wohl.
    Auch hier bekam ich ein super Essen im bekannten Restaurant Salzmann 😛
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  • Salda am Salda See

    April 27 in Turkey ⋅ ☀️ 19 °C

    Der letzte Übernachtungsplatz am Stausee war einfach traumhaft. Super in der Natur gelegen, total ruhig, so richtig zum Entspannen. Auf der Weiterfahrt sind wir den See entlang gefahren. Die Straße war zwar schmal und holprig aber landschaftlich super.
    Die Fahrt ging weiter durchs Gebirge. Seit wir gestern von Fethiye weggefahren sind fahren wir durch eine riesige Hochebene dauernd zwischen 1100m und 1500m Höhe, durch eine tolle Landschaft. Auf der Strecke sind wir bei Karamali an riesigen Mamorsteinbrüchen vorbei gekommen. Es war beiger Mamor und wird hauptsächlich nach China exportiert.
    Unser Ziel war der Salda See mit seinem tiefblauen Wasser und seinem schneeweißen Strand. Wir sind einen Spot am See angefahren, mussten dann feststellen, dass man hier nicht übernachten darf.
    Also zurück bis nach Salda, dort stellten wir uns auf den Dorfplatz vor eine kleine Kneipe.
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