Auf der Rückfahrt von Blois kamen wir wieder in Chaumont vorbei, wo wir hofften, ein schönes Bild vom Schloss machen zu können, ohne erst hineinzugehen. Vom Ufer der Loire aus war es auch ganz gut zu sehen, für ein ordentliches Foto jedoch zu weit entfernt. Deshalb fuhren wir nach der Mittagsruhe nocheinmal dahin, vom Campingplatz aus sind es zum Glück nur ca 15 Minuten. Wir stellten das Auto auf den oberen Parkplatz, zahlten 21 Euro pro Nase Eintritt und fanden uns in einem wunderschönen, weitläufigen Park. Der enthielt außer tollen Blumen und Pflanzen, die hier vorherrschenden Farben waren blau, violett und weiß, unzählige gewaltig große und interessant aussehende Nadelbäume.
Im Schloß gab es einige Räume die historisch ausgestattet waren. Unter anderem die Suite von Catherina von Medici, die dieses Schloss erhalten hatte, als ihr königlicher Gatte sie gegen etwas Jüngeres austauschte. Funfact: nach dem recht frühen Ableben des Gatten verbannte sie ihre „Nachfolgerin“ hierher und riss sich deren Schloss Chenonceau unter den Nagel.
Der Großteil der Schlossräume war jedoch mit Ausstellungen nicht immer leicht oder überhaupt verständlicher zeitgenössischer Kunst belegt. Besonders scheußlich fand ich die Kappelle, halbwegs überzeugend die Räume im Dachgeschoss, die alten Krempel enthielten, wie er tatsächlich in einem derartigen Schloss auf dem Dachboden herumliegen könnte.
Da es es schon relativ spät am Nachmittag war, wurden die Besuchermassen immer weniger und das Besichtungserlebniss immer schöner. Die Sonne war bereits über Mittag herausgekommen, so das wir hier einen herrlichen Nachmittag verbrachten. Wir besichtigen noch die Ställe, auch hier viel moderne Kunst und ein weiteres herrliches Stück des Parks und der Gärten.Read more