• Steffen Lubke
  • Steffen Lubke

Mit dem Womo durch Tschechien

A short but fine adventure by Steffen. Read more
  • Trip start
    July 22, 2023

    Wohnmobilübernahme

    July 22, 2023 in Germany ☀️ 16 °C

    Heute war es endlich soweit, der Kurzurlaub konnte beginnen. Aber zuerst fuhr ich früh zu Netto und zum Bäcker, denn wir brauchten noch ein paar Brötchen und Wurst zum mitnehmen.
    Dann standen wir pünktlich um 8:45 bei Roadfans auf der Scharfenberger Straße. Hier stellten wir fest, dass sich das uns zugeteilte Fahrzeug noch einmal geändert hatte. Die Autonummer hatte sich von WI RF 1122 in WI RF 1222 geändert und statt ca. 4000 km war das Fahrzeug erst 470 km gefahren.
    Die Übernahme sollte vollautomatisch erfolgen. Nachdem wir die Außenabnahme erfolgreich per Handy-Checkliste abgearbeitet hatten, sollte sich die Fahrertür öffnen, damit wir die Kontrolle im Inneren fortsetzen konnten. Doch der heiß erwartete "Klick" kam nicht, alle Türen blieben verschlossen. Zum Glück waren einige Mitarbeiter auf dem Firmengelände zu Gange und schon der zweite von ihnen konnte unser Fahrzeug mit seinem Handy öffnen und wir konnten die Inspektion im Inneren fortsetzen. Da es ein fast nagelneues Fahrzeug war, gab es bis auf einen winzigen Lackschaden außen und einen kleinen Schmiß auf der Herdabdeckung nichts zu beanstanden. Naja und die Müllbeutel fehlten. Dann konnte es losgehen, Elke fuhr mit unserem Auto zurück, ich musste gleich noch einmal anhalten und die Handbremse suchen, um sie zu lösen. Schließlich wurde ich auf der linken Seite des Fahrersitzes fündig und konnte tatsächlich losfahren.
    Zu Hause war der gewünschte Parkplatz direkt vorm Haus frei und wir konnten unser ganzes Gepäck ohne allzu weite Schlepperei einladen.
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  • Stellplatz Teplice nad Metuji

    July 22, 2023 in Czech Republic ⛅ 21 °C

    Um 11 waren wir dann soweit, alles war verstaut, ich hatte mich weitgehend mit der Bedienung vertraut gemacht und so konnten wir losrollen.
    Zuerst ging es zur Tankstelle, wo wir für gut 100 Euro den Tank füllten. Dann auf die Autobahn. In Bautzen überkam uns dann schon der Hunger, so dass wir bei McDonalds rausfuhren. Auf deren Parkplatz war für unser eigentlich gar nicht soo großes Auto allerdings kein Platz, zumindest keiner, auf den ich mich getraut hätte einzupacken, also stellten wir uns nebenan zu Marktkauf.
    Dann ging es aber wirklich los. Dank Google-Navigation sparten wir vermutlich eine Viertelstunde, indem wir einen Stau am Tunnel Königshainer Berge umfuhren. Dann ging es auf der Autobahn und einer Schnellstraße etwa 200 km durch Polen. Dafür war der Grenzübergang, den wir dann in Richtung Tschechien überquerten, so schmal, dass wir ganz schön zirkeln mussten.
    Dann war es nicht mehr weit bis zu unserem Stellplatz in Niederweckelsdorf. Sehr schön, aber eben ohne Sanitäreinrichtungen. Jetzt gab es erst einmal einen Kaffee, dann richteten wir uns im Wohnmobil etwas mehr ein, denn zu Hause hatten wir ja mehr oder weniger nur die Taschen eingeladen und verstaut.
    Dann machten wir einen Spaziergang durch den, nun ja, ziemlich verschlafenen Ort.
    Später stellte ich dann fest, dass die Tickets für die Adersbacher Felsen, zu denen wir eigentlich morgen wollten, bereits ausverkauft waren. Also änderten wir den Plan auf morgen Weckelsdorfer Felsen und am Montag Adersbach und kauften gleich online die entsprechenden Tickets.
    Nach dem Abendbrot stellten wir fest, dass wir doch recht müde waren und gingen deshalb beizeiten ins Bett...
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  • Teplitzer Felsen Teil 1

    July 23, 2023 in Czech Republic ☁️ 18 °C

    Elke schlief gut, ich nicht so sehr, war wohl noch zu sehr im Planungsmodus.
    Nichtsdestotrotz standen wir gegen 7 auf und frühstückten in aller Ruhe.
    Dann spazierten wir zum Bahnhof, von wo wir mit dem Bähnchen für 24 Kronen (zusammen) die zwei Stationen, aber eben fast 8 km, zu den Weckelsdorfer Felsen fuhren. Hier nutzten wir erst einmal die Toiletten, bevor wir gegen 9 mit unseren Handytickets das Areal betraten. Es ging erstmal ganz schön straff bergauf und um so richtig warm zu werden machten wir auch noch den 300 stufigen Abstecher zur Burgruine Strmen.
    Ganz nett, aber auch nicht überwältigend.
    Dann ging es weiter und nach und nach waren immer mehr Felsformationen zu sehen. Oft gab es Wegweiser mit Namen und man konnte versuchen, den Frosch, das Kamel, Smetana am Klavier und so weiter zu entdecken. Mal war es einfach und manchmal reichte die Fantasie nicht.
    Dann kamen wir zu den ganz großen beeindruckenden Felsen. Ja, hier kann man stundenlang schauen. Wirklich großartig und sehenswert. Da auch Wanderwege von außerhalb in die Felsenstadt hineinführen und man dadurch theoretisch die Eintrittsgebühren sparen könnte, spaziert in der Mitte der Runde ein freundlicher alter Herr mit einer gewissen Ähnlichkeit zu Rübezahl herum und kontrolliert die Tickets nochmal.
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  • Teplitzer Felsen Teil 2

    July 23, 2023 in Czech Republic ⛅ 21 °C

    Wir waren nach den 8 km jedenfalls ganz schön erschöpft. Inzwischen waltzten uns wahre Menschenmassen entgegen und an der Kasse am Eingang stand eine beachtliche Schlange.
    Da waren wir gleich nochmal so froh, dass wir früh beizeiten da waren.
    Wir gönnten uns in der Selbstbedienungsgaststätte erstmal zwei zünftige Knödel mit Gulasch plus Radler.
    Dann spazierten wir zum Zug und fuhren zurück zum Campingplatz, wo wir eine kurze, aber gepflegte Mittagsruhe hielten.
    Dann packten wir gemütlich zusammen und brachen zu einer unserer jemals längsten Tagesetappen auf. Am anderen Ortseingang, ganz in der Nähe zur Felsenstadt von heute vormittag, liegt direkt an der Straße ein Campingplatz, von dem wir morgen früh gut mit dem Zug nach Adersbach kommen. Denn wir müssen für unser Ticket schon 8 Uhr da sein und die Parkplätze dort kosten mehr als die Übernachtung auf dem Campingplatz. Der Campingplatz musste es aber sein, da eine ordentliche Toilette eben durch eine kleine Buchte im Wohnmobil eben doch nicht zu ersetzen ist.
    Wir bekamen problemlos einen Platz und dürfen morgen ggf. auch etwas länger als 12 Uhr bleiben, damit wir nach den Adersbacher Felsen vielleicht nochmal duschen können..
    Und weil die Knödel heut mittag so lecker waren, spazierten wir auch zum Abendbrot nochmal zur Selbstbedienungsgaststätte.
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  • Adersbacher Felsen Teil 1

    July 24, 2023 in Czech Republic ☁️ 17 °C

    Wir hatten für morgens 8 Uhr Tickets für die Adersbacher Felsen ergattert, also mussten wir nach diesmal erholsamer Nacht unseren Schönheitsschlaf schon gegen 6 Uhr beenden. Nach Frühstück und Morgenroutine marschierten wir kurz vor halb 8 los in Richtung Bahnhof. Heute fuhr uns das Bähnchen eine Station weiter, direkt nach Adersbach. Wir waren ein paar Minuten vor 8 da, durften aber nach gründlicher Kontrolle des Handy-Tickets schon rein. Und wir waren nicht die ersten. Wir begannen den Rundgang und kamen recht zügig voran, da wir nur wenig Wartezeiten an Fotopunkten hatten.Read more

  • Aderspacher Felsen Teil 2

    July 24, 2023 in Czech Republic ☁️ 19 °C

    So waren wir schon 8:30 an der Bootstour auf dem "großen See". Das erste Boot sollte erst um 9 gehen. Also gingen wir erst noch eine Schleife durch den Park bis zur Felsenkapelle, wo Gedenktafeln an Persönlichkeiten, die sich um die Adersbacher Felsenwelt verdient gemacht haben, angebracht sind. Eine davon ist für Hermann Lubke, gemeint ist aber mein Großvater Herbert.
    Dann kehrten wir zurück zur Bootskasse, zahlten zweimal 100 Kronen, überstiegen auf hohen Leitern einen Felskamm und konnten im schon gut gefüllten Boot Platz nehmen. Es wurde gewartet, bis jeder Platz besetzt war, dann ging es nach Abfrage der Nationalitäten (viele Polen, fast genauso viele Tschechen und Slowaken, bestimmt 8 oder 10 Ukrainer und 4 Deutsche) los. Nun ja, irgendwie machte man sich über uns lustig, war sich dann aber offensichtlich nicht ganz sicher, ob wir nicht doch eine ganze Menge verstehen, nachdem ich ein "fast akzentfreies" "djekuje" für die Aushändigung der Tourbeschreibung auf deutsch heraushaute.
    Die Tour auf dem aufgestauten Wässerchen war nett, die Witze, soweit ich sie verstand, und einige hatten auch Eingang in die Tourbeschreibung gefunden, waren größtenteils flach.
    Nach der Tour beendeten wir unseren Rundgang.
    Es kamen uns an den verrücktesten Stellen Leute entgegen, die die Runde unbedingt entgegengesetzt der Richtung gehen mussten... In der Nähe des Ausgangs sahen wir auch warum. Hier gibt es eine Stelle, an der man offensichtlich ohne Eintritt zu zahlen in den Kreislauf eindringen kann.
    Hier sieht man sehr deutlich, dass es wirklich geboten ist, die Anzahl der Besucher zu regulieren, denn selbst an einen normalen Dienstag Vormittag walzten sich trotz regulierter Besucherzahl unschöne Massen durch die Felsen.
    Wir gingen zurück zum Bahnhof, rannten sogar die letzten Schritte, weil wir versäumt hatten zu schauen, wann der Zug fährt. Dann saßen wir noch 20 Minuten bis es losging. Für mich genug Zeit, die Schaffnerin zu fragen, ob zufällig am Morgen im Zug meine Mütze gefunden worden wäre. Aber ihr war nichts bekannt.
    Zurück auf dem Campingplatz duschten wir uns noch einmal, nahmen ein schnelles Mittagessen zu uns und fuhren los.
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  • Ankunft Velka Morava

    July 24, 2023 in Czech Republic ☁️ 24 °C

    Zuerst nach Police nad Metuji, wo wir bei Penny ein paar Lebensmittel einkauften, dann auf kürzester Strecke durch Polen, am Adlergebirge entlang bis ins Altvatergebirge, wo wir nach Tschechien zurückkehrten und unseren Wunschstellplatz in Dolni Morava (Miedermohrau) ansteuerten und auch einen brauchbaren Platz bekamen.
    Elke war so müde, dass sie sich erst einmal aufs Bett hauen musste, ich war zu aufgekratzt durch die Fahrerei. Deshalb machte ich einen Erkundungsgang in den wenig ansprechenden Ort... Aber immerhin konnte ich herausbekommen, wo wir morgen versuchen können, unser Wohnmobil in Liftnähe zu parken.
    Abends gab es dann Dosensuppe.
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  • Pfad in den Wolken

    July 25, 2023 in Czech Republic ☁️ 15 °C

    Für heute waren sich die Wetterberichte noch nicht einig, auf alle Fälle sollte es am Fuße des Altvatergebirges regnen, nur wann wie heftig und wie lange, war umstritten. Früh sah es jedenfalls recht gut aus. Also beantragte ich an der Rezeption eine Parkzeitverlängerung, dann buchte ich online unsere Tickets für die Fahrt mit dem Sessellift auf den Berg, dem Aussichtsturm Skywalk und die Skybridge 721 (die derzeit längste Fußgänger - Hängebrücke der Welt). Dann marschierten wie los . Es war nämlich nicht sicher, ob wir auf dem Parkplatz am Sessellift parken dürften. Berichten im Internet zufolge wird dort alles, was nach Wohnmobil aussieht, zurückgeschickt. Auf den Verkehrsschildern sind (große) Wohnmobile auch durchgestrichen. An der Einfahrt zu den Parkplätzen findet außerdem eine Höhenkontrolle statt, die wir mit 2,58 zwar theoretisch gerade so bestehen sollten, aber wenn nicht, stehen wir da und müssen einen anderen noch weiter entfernten Parkplatz suchen. Also liefen wir lieber gleich bis hin.
    So früh am Morgen war noch nicht viel Betrieb. Unser Zeitfenster für den Lift war von 10 bis 11 Uhr, wir waren 9:35 da und alles funktionierte problemlos.
    Das Wetter war sich noch unsicher, was es wollte, mal schien die Sonne, dann zogen wieder düstere Wolken vorbei, so dass manchmal sogar die Spitze des Aussichtsturmes in den Wolken verschwand. Da das aber gerade nicht der Fall war, beschlossen wir, unsere Tour hier zu beginnen. Der Weg bis an die Spitze dieses unregelmäßig geformten Gebildes soll wohl auch um die 700 Meter betragen. Für Kinder und Wagemutige gibt es eine Abkürzung, mit der man eine Etage überspringen kann. Obwohl der Weg breit und sehr stabil ist, überkommt einen im oberen Teil doch stellenweise schon ein komisches Gefühl. Die Aussicht von ganz oben ist toll, auch wenn einem die Namen der umliegenden Gipfel nichts sagen. Als besonderes Schmäckerchen gibt es ganz oben außerdem noch ein begehbares Netz unter dem außer 55m Luft nichts ist....
    Wer es eilig hat, wieder hinunterzukommen, kann gegen einen Extra-Obulus die Rutsche nehmen. Aber von der aus kann man die Aussicht nicht genießen, deshalb liefen wir lieber.
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  • Sky Bridge

    July 25, 2023 in Czech Republic ☁️ 17 °C

    Nun kam die Skybridge 721 an die Reihe, die derzeit mit 721m längste Hängebrücke der Welt. Auch hier kamen wir mit unseren Online-Tickets ruck zuck hinein, bekamen dabei angezeigt, dass auf der Brücke derzeit noch Platz für 330 weitere Menschen ist. So richtig rammelvoll war sie tatsächlich nicht. Und da sie gar nicht soo schmal ist, sind auch überholen und überholen lassen problemlos möglich. Mit zahlreichen Fotostopps bummelten wir hinüber, die Besucher verteilten sich wirklich gut, so dass es zu keinerlei Gedränge kam. Natürlich wackelte es etwas, aber sogar Elke fand den Spaziergang angenehmer als den Weg auf den Aussichtsturm.
    Da die Brücke als Einbahnstraße ausgelegt ist, führte der Rückweg dann anderthalb Kilometer am Berghang entlang zurück zur Liftstation.
    Wie wir wieder hinunterkommen wollten, hatten wir noch nicht entschieden. Es gibt mindestens vier Möglichkeiten. Am billigsten ist es natürlich hinunter zu laufen. Außerdem kann man wieder den Lift nutzen. Beides zu gewöhnlich für uns. Wir mussten uns zwischen Sommerrodelbahn und Tretroller entscheiden. Da die Rollerstrecke mit 18 km aber wohl ziemlich lange dauern dürfte und wir nicht so viel Zeit hatten, fiel die Entscheidung zugunsten der Sommerrodelbahn. Das ist hier eine vom moderneren Typ, wo die Wagen auf Schienen laufen, also nach menschlichem Ermessen nicht aus der Kurve fliegen können. Entsprechend rasant war die Fahrt. Es ging spritzig zu Tal, mehrere Kreisel verstärkten den Spaß. Das war definitiv die richtige Entscheidung.
    Dann marschierten wir zurück zum Campingplatz, wo wir nochmal duschten, etwas zu Mittag aßen, Grauwasser abließen und losfuhren.
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  • Fahrt ins Böhmische Paradies

    July 25, 2023 in Czech Republic ☁️ 20 °C

    Am nahen Kloster Hedec machten wir einen Zwischenstopp, mussten aber feststellen, dass das ganze aus dem Tal deutlich fotogener war. Die Aussicht auf Adler- und Altvatervatergebirge war jedoch auch sehr schön.
    Jetzt wollten wir Kilometer machen, denn wir hatten beschlossen, doch heute schon in Richtung Böhmisches Paradies aufzubrechen.
    Über Hradec Kralove fuhren wir nach Knecnize in der Nähe von Jicin, wo wir auf einem sehr interessanten Campingplatz ohne Regeln und Parzellen einen netten Stellplatz fanden. Außer unserem Namen mussten wir nichts angeben, konnten Brötchen bestellen und Abendessen auch. Wunderbar unkompliziert und freundlich.
    Als wir uns dann eingerichtet hatten, kam das Gewitter, das schon lange in der Luft lag oder zumindest der Regen und enthob uns der Entscheidung ob wir draußen oder drin sitzen wollten.....
    Später gab es noch leckere Knödel in der Zeltplatzgaststätte.
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  • Prachauer Felsen Teil 1

    July 26, 2023 in Czech Republic ☁️ 14 °C

    Heut schliefen wir erstmal bis halb 9 aus. Dann holten wir die bestellten Frühstücksbrötchen und frühstückten in aller Ruhe. Dann brachen wir auf zu den Prachauer Felsen. Unseren Stellplatz versuchten wir zu reservieren, indem wir den Campingtisch mittig mit Heringen im Boden fixierten. In Namibia hatte das ja einmal überhaupt nicht funktioniert, deshalb waren wir etwas skeptisch.
    Die Parkgebühren für den Camper an den Felsen waren mit 350 Kronen (ca. 13 Euro) schon in der Kategorie "Unverschämt". Auf einem ordentlichen Campingplatz kann man dafür 2 Nächte parken. Aber was soll's, der Eintritt zu den Felsen ist dagegen mit gut 240 Kronen schon humaner. Man kann auf dem Gelände im Prinzip zwischen zwei Rundgängen wählen. Die grüne Runde dauert ca. 2 Stunden, die gelbe ist in einer Stunde erledigt. Grün deckt alle Bereiche ab, während man bei gelb doch einiges auslässt.
    Die Felsen sind erwartungsgemäß auch sehr eindrucksvoll und der Weg im ständigen auf und ab durchaus herausfordernd. Immer wieder bieten sich schöne Aussichten. Dennoch, wenn man in der Hochsaison kommt, so wie wir, muss man offensichtlich früh aufstehen.
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  • Burg Trosky

    July 26, 2023 in Czech Republic ⛅ 17 °C

    An einem Kiosk am Ausgang stärkten wir uns mit zwei Langos. Dann fuhren wir noch zu einem anderen Wahrzeichen des Böhmischen Paradieses: der schon von weitem auffälligen Burgruine Troski.
    Auch hier waren saftige Parkgebühren fällig und der Eintritt für das relativ kleine, aber trotzdem sehenswerte Burggelände war der gleiche wie an den Felsen. Anschließend mussten wir wegen zur Neige gehendem Bargeld noch einen Geldautomaten suchen. Google schickte uns dazu ins Zentrum des nahegelegem Jicin. Ob das nun wirklich der nächste Geldautomat war, bezweifle ich, aber so waren wir halt wenigstens mal kurz in Jicin.Read more

  • Camping Kneznice

    July 26, 2023 in Czech Republic ⛅ 18 °C

    Der Campingplatz war bei unserer Rückkehr wesentlich leerer als am Morgen und unser Tisch stand nahezu einsam auf der Wiese und wir konnten an der gewohnten Stelle parken.
    Den Rest des Nachmittags machten wir wirklich mal Urlaub, dann entleerten wir die Toilettenkassette, wovor wir uns gefürchtet hatten, was aber tatsächlich vollkommen problemlos über die Bühne ging.
    Dann bestellten wir uns wieder Abendbrot und Brötchen für morgen früh.
    Heute Abend gab es gebratenen Käse mit Kartoffeln und Mayonnaise und noch einen süßen Nachtisch.
    Am nächsten Morgen früh strahlender Sonnenschein beim Aufstehen. Der Wetterbericht für die nächsten Tage verheißt allerdings nichts Gutes. Deshalb fällen wir die Entscheidung, heute Nachmittag nicht den nächsten Campingplatz (geplant war der Olbasee) anzusteuern, sondern nach Hause zu fahren. Wozu sollten wir uns einen ganzen verregneten Tag auf einen Campingplatz stellen und bei jedem Schritt vor die Tür Dreck und Matsch hereinschleppen?
    Wir hatten alle Punkte unserer Wunschliste "abgearbeitet" und wenn das Wetter nicht weiter mitspielt, dann ist das halt so.
    Aber erstmal frühstückten wir nochmal mit frischen Brötchen vor dem Wohnmobil.
    Dann packten wir zusammen und los ging es.
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  • Thermalbad Usti - Brna

    July 27, 2023 in Czech Republic ☁️ 19 °C

    Dann steuerten wir das Auto in Richtung Usti nad Labem. Unterwegs kamen wir an der Burg Bösig bei Doksy vorbei. Hier waren wir vor vielen Jahren auch mal mit dem Zelt.
    Beim Klettern hoch zur Burg hatte ich mir damals den Fuß ganz schön verknackst. Außerdem hatten wir die Burg viel kleiner in Erinnerung.
    Je näher wir Usti kamen, desto dunkler wurden die Wolken am Himmel. Dann wollte uns das Google Navi in eine Straße mit maximal 2,30 Höhenbeschränkung zu unserem letzten Ziel schicken und als wir wegen unserer 2,58 m vorbeifuhren, gab es außer der Umkehr keine Alternative. Fast hatten wir schon resigniert aufgegeben, da war dann auf einmal ein riesiger Parkplatz, der genau zu unserem gewünschten Thermalbad gehörte und den Google, warum auch immer, nicht kannte. Kurioserweise war der Parkplatz fast leer. Zum Bad mussten wir dann noch ein Stück den Hang hinab laufen, dann standen wir vor einem großen Tor mit großem Schild. Die Eintrittspreise schienen uns ganz human. Pro Person für die ersten beiden Stunden jeweils 100 Kronen. Tatsächlich bezahlten wir aber nur die Hälfte. Wer weiß, vielleicht Schlechtwetterbonus. In dem riesigen Bad mit seinen 3 großen Becken waren insgesamt vielleicht 20 oder 30 Leute unterwegs.
    Wir kaperten uns eine Bank direkt am wärmsten der 3 Becken (angenehme 27°) und zogen eine gute halbe Stunde unsere Bahnen. Traumhaft! In 20 m Entfernung von Becken fließt die Elbe vorbei. Die Lage ist idyllisch, wenn einem nicht die Abwesenheit von Menschenmassen komisch vorkäme, wäre es wirklich perfekt.
    Nach absolvierten Sport ließen wir uns auf dem Parkplatz noch die letzten mitgebrachten Knacker schmecken.
    Dann ging's heimwärts. Google wollte uns trotz der Voreinstellung "Mautstraßen vermeiden" unbedingt auf das gebührenpflichtige Stück der Autobahn zwischen Ortsausgang von Usti bis zur Grenze lotsen. Das ist eine echt schwache Leistung, aber zum Glück halfen uns hier unsere vorhanden Ortskenntnisse, das Problemstück zu umfahren. So kamen wir in Bahratal über die Grenze und fuhren dann ab Cotta noch ein Stückchen Autobahn. Ungefähr am Ortseingang von Dresden fing es an zu regnen. In den Regenpausen trugen wir unser Gepäck nach oben. Später putzte ich das Wohnmobil innen noch (hoffentlich) übergabefertig.
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    Trip end
    July 27, 2023