• Steffen Lubke
  • Steffen Lubke

Ostern in Stettin und Umgebung

Die diesjährige Osterreise wurde witterungsbedingt wieder mehrmals umgeplant. Aus Fulda wurde das Weserbergland und aus dem Weserbergland Stettin. Auch wenn das Wetter hier auch nicht perfekt war, so hatten wir doch zwei schöne Tage... Read more
  • Trip start
    April 18, 2025

    Stargard

    April 18, 2025 in Poland ☁️ 16 °C

    zu Hause fuhren wir gegen 6 Uhr los, bis auf einen ganz kurzen Stau hinter der polnischen grenze rollten wir locker durch. 9;30 wären wir in Stettin gewesen, da das für das Hotel eh viel zu früh gewesen wäre, rollten wir gleich noch einStückchen weiter, nach Stargard wo wir die Stadt in ruhe besichtigten einige schön restaurierte Gebäude neben 50er Jahre Wohnblocks, die das historische Gesamtbild etwas beeinträchtigen. Die Stadt ist umgeben von einem Grüngürtel, der sich entlang der teilweise noch erhaltenen Festungsmauer zieht. Im Zentrum der Stadt besonders eindrucksvoll die gewaltige St. Marienkirche, eine der größten neudeutschen Backsteingotik-Kirchen.
    Im Park in der Nähe unseres Parkplatzes fanden wir etliche kleine Drachenskulpturen, ein großer Drache stand dann noch im Park an der Stadtmauer. Insgesamt ein hübsches Städtchen für einen Zwischenstop.
    Am Stadtrand gabs dann in einem sehr gepflegten und modernen McDonalds Mittagessen
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  • Stettin

    April 18, 2025 in Poland ☁️ 15 °C

    Gegen eins trafen wir dann in Stettin ein und fuhren ersteinmal buchstäblich an unserem Hotel vorbei. Die Parkplatzsituation gestaltete sich etwas schwierig und in die hoteleigene Tiefgarage die nur sehr schwer zu finden war, konnte man nur mit Chipkarte einfahren, die man natürlich erst beim checkin bekam.
    Also stellten wir uns auf den großen gebührenpflichtigen Parkplatz unter der Hochstraße, der ist preiswert bzw. ab heute 17 Uhr über das Wochenende sogar gebührenfrei und wird von einem Wachdienst bewacht. Da wir erst ab 15 Uhr ins Hotel konnten unternahmen wir gleich einen Stadtrundgang zur Hakenterasse, zum Rathaus, der Jakobinische und zum Pommerschen Herzogsschloss. Es gab auch reizvolle Türme, die man besteigen kann, allerdings war bei diesem trübem Wetter nicht mit einer lohnenden Aussicht zu rechnen. Also verschoben wir das zumindest erst einmal.
    Als es dann 15 Uhr war, checkten wir im Hotel ein, erfuhren, dass die Tiefgarage ausgebucht ist und unser Stellplatz unter der Brücke der bevorzugte Ausweichstellplatz ist. Dann war ersteinmal eine ausgiebige Mittagsruhe angesagt.
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  • Ausflug nach Misdroy

    April 19, 2025 in Poland ☁️ 10 °C

    Für heute hatte ich eine Ausfahrt auf die Insel Wollin geplante. Die Wahl fiel aus Misdroy. Dort kann man bei Regenwetter das Ozeanarium besuchen und bei schönem Wetter zum Bisongehege wandern. Als wir in Stettin losfahren nieselte es leicht und das blieb auch bis kurz vor Misdroy so. Die herrliche neue Autobahnstrecke war am frühen Morgen leer und es war eine blanke Freude gemütlich durch die Wälder Nordpolens zu rollen. Am letzten Stück der Autobahn wurde noch gebaut.
    In Misdroy fanden wir einen schönen kostenlosen Parkplatz an der Sporthalle, gut 100 m vorm gebührenpflichtigen Parkplatz am Eingang zum Nationalpark. Der Parkwächter dort wies ins dann darauf hin, dass neuerdings auch der Eintritt in den Nationalparks Geld kostet. Pro Person 10 Zloty, rund 3 Euro. Das war für uns eine gute Gelegenheit unser vorletztes polnisches Bargeld auszugeben. Die letzten 40 Zloty zahlten wir dann am Eintritt zum Wildgehege.
    Dort lagen tatsächlich ein paar Bisons in einem relativ kleinen Gehege herum. Außerdem waren ein Reh, ein Damhirsch und ein Rothirsch zu sehen sowie einige Seeadler, diese machten sich vor allem durch ihre lauten Rufe bemerkbar. Von den Wölfen oder Wildschweinen ließ sich niemand blicken.
    Statt direkt zum Auto zurückzugehen beschlossen wir, direkt durch den Wald zum Kaffeeberg zu wandern.Der Kaffeeberg ist eine Erhebung mir Aussicht direkt an der Steilküste der Ostsee. Von hier kann man auf einer langen, steile Treppenkonstruktion direkt hinunter zum Strand gelangen. Diesen wanderten wir zurück bis nach Misdroy. Bis hierher war es sehr schön, an der Promenade von Misdroy allerdings drängelten sich alle möglichen Ramschläden und Unmengen an Touristen. Inzwischen war man offensichtlich aufgewacht. Wir sahen zu das wir zurück zum Auto kamen, welches erstaunlich weit im Inneren der Stadt stand. Wir kamen noch an einer Kirche mit gewaltigem Andrang vorbei, freie Parkplätze waren Mangelware, entsprechend groß auch das Verkehrschaos.
    Und was uns dann auf der Heimfahrt am späten Vormittag auf der ehemals leeren Autobahn entgegenkam war auch nicht zu verachten. Wir fuhren mit Sop bei MC Donalds und an der Tankstelle zurück ins Hotel.
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  • Das Ganze noch mal mit Sonne?

    April 20, 2025 in Poland ☀️ 9 °C

    Heute ist nun schon wieder unser Abreisetag und die zum Hohn strahlt die Sonne zum Fenster herein. Da wir wir üblich wieder früh dran sind, drehten wir nach dem leckeren Frühstück noch eine Runde zu den nahegelegenen Highlights der Stadt, um sir nochmal im Sonnenschein abzulichten. Das herrliche zu so früher Stunde ist ja, das süßer ein paar Leuten mit ihren Hunden niemand unterwegs ist und niemand im Weg steht, herrlich!
    Das ganze dauerte eine knappe Stunde, dann ging es nochmal schnell unter die Dusche und dann kurz vor 9 ab in Richtung Heimaz
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  • Klister Chorin

    April 20, 2025 in Germany ☀️ 14 °C

    Kaum waren wir den Vororten von Stettin entkommen, dieses Mal ging die Fahrt direkt durch die Stadt und nicht außen herum wie bei der Anreise waren wir schon an der Grenze. Eine direkte Kontrolle fand nicht statt, aber man würde mit 10 km/h durch eine Kontrollstelle geleitet.
    Um die Fahrt nicht ganz so öde zu gestalten hatten wir auf ca einem Drittel der Strecke, am Kloster Chorin einen Zwischenstopp geplant. Auf dem Weg dahin leitete und die Google-Navigation eine Abkürzung durch den Wald, die Straße war zwar gepflastert, trotzdem würde ich die für Fahrzeuge mit normaler Bodenfreiheit eigentlich als nicht befahrbar bezeichnen. Stellenwrise taten wir uns mit halber Schrittgeschwindigkeit durch die heftigen Löcher und über die Buckel in der Straße.
    Am Kloster angekommen war der Parkplatz schon erstaunlich gut gefüllt. Naja, es ist hat Ostern und herrliches Wetter. vor dem Kloster war ein riesiger Ostermarkt aufgebaut. Schon für die Händler und alle, die etwas kaufen wollten. Wer eine schöne Gesamtansicht der Anlage fotografieren wollte, guckte leider in die Röhre.
    Wir sahen uns eine halbe Stunde lang um, dann flüchteten wir und drehten noch eine Runde um das Kloster herum, das wAr auch schön. Wir fanden auch eine herrliche Bank in der Sonne, hier vertrieben und allerdings ganz schnell die vielen Ameisen....
    Wieder über kleine Dorfstraßen ging es zurück zur Autobahn. Auf dieser vorbei an Berlin. Dann in Teupitz mussten wir wegen eines großen Staus schon wieder runter. Dann ging es, teils in Schrittgeschwindigkeit, durch die brandenburgischen Wälder bis nach Brand, gleich am Tropical Islands. Hier durften wir wieder auf die Autobahn, die uns dann endlich nach Hause brachte, wo wir Punkt 15 Uhr ziemlich erschöpft ankamen.
    Unterwegs hatten wir übrigens die Jack Reacher Story " Der Kojote" gehört, die Spannung ließ uns die Strapazen der Fahrt ganz gut ertragen.
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    Trip end
    April 20, 2025