Joined June 2022 Message
  • Day145

    Pokhara

    Yesterday in Nepal

    Die gestrige Busfahrt war ein bisschen spannend. Zuerst riss kurz nach Barathapur irgendwas an dem Bus und wir mussten in einen anderen umsteigen, dieser hatte dann ein bisschen später einen Reifenplatzer und der Reifen wurde kurz gewechselt, dann gings ohne Probleme weiter auf der teilweise ungeterten, extrem staubigen Straße mit vielen Schlaglöchern weiter und irgendwann kamen wir dann hier in Pokhara an. Kurz davor konnten wir zum ersten Mal die 8tausender am Horizont sehen - sie wirken überhaupt nicht so groß🤪
    Pokhara ist die zweitgrößte Stadt des Landes und wunderschön an einem See gelegen - der Ausblick erinnert uns an Salzburg 😍
    Hier gibt's viele kleine Restaurants und Cafés - touristisch perfekt erschlossen. Christoph hat sich auch gleich in ein Motorrad verknallt.
    Heute mussten wir nun die Eintrittskarte für den Annapurna Nationalpark holen und unser Visa verlängern. Wer hätte gedacht, dass das Prozedere 4 Stunden dauert🤯.
    Naja nun noch die letzten Sachen für die Wanderung holen, zusammenpacken und dann geht es morgen los mit der 20-Tage-Wanderung - we are so excited🤩🤩
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    Lukas Dürr

    Die Enfield habt’s gut verpackt ?

    Traveler

    Wir arbeiten noch an der Verpackung für den Flieger🤪

     
  • Day143

    Schule und letzte Tat hier

    January 27 in Nepal ⋅ ☀️ 25 °C

    Heute haben wir die Schule hier besucht. Hier war heute sowas wie Elternsprechtag. Jedes viertel Jahr bekommen die Eltern ein "Update" über den aktuellen Stand ihrer Schützlinge und können mit den Lehrern besprechen, woran noch gearbeitet werden sollte bis zu den Abschlussarbeiten.
    Fächer gibt es hier 9 und alle in Theorie und Praxis. Eins davon Moral, also wie man sich miteinander verhalten soll oder eine gesunde Lebensweise mit Ernährung und Bewegung.
    Schon cool, dass es diese Fächer hier als Standard gibt - davon dürfte sich unser Schulsystem etwas abschauen 👍

    Und die letzte Tat hier mit der Familie, war das Vorbereiten des Kartoffelfelds, bevor es morgen nun endlich Richtung Berge geht🤩🤩
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  • Day142

    Jungel

    January 26 in Nepal ⋅ ☀️ 27 °C

    Und manchmal läuft man fünf Stunden durch den Jungel um Nashörner zu finden und sie haben beschlossen ihr noch geheimen Rückzugsorte aufzusuchen.
    Und das ist auch ok. Wir sind ja in keinem Zoo und sie sollen noch ihre geheimen freien Orte haben.
    Dafür haben wir viele gepunktete Hirsche, Vögel mit blitzblauem Federkleid und Affen gesehen, sowie die Spuren eines Tigers.
    Und die vielen Geräusche genossen.
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  • Day141

    Momo's

    January 25 in Nepal ⋅ ⛅ 26 °C

    Kochsession die Zweite.
    Momo's sind thibetische Kärtner Nudeln🤤☺
    Zuerst knetet man den Teig, der nur aus Wasser, Salz und gesiebtem Mehl besteht, mindestens 10min. Der glatte homogene Teig darf dann eine halbe Stunde rasten.
    In der Zwischenzeit für die Soße Tomaten grob schneiden, in Öl bisschen Zwiebel, Knoblauchblätter(wie Bärlauch) anbraten und dann die Tomaten mit Gewürzen kochen um sie zum Schluss zerdrücken zu können - fertig.
    Für die Füllung der Momo's in unserem Fall Kartoffeln gekocht, geschält und zermatscht, Zwiebeln, Kohl, Korianderblätter und Knoblauchblätter fein geschnitten, sowie Karotten geraspelt. Das ganze mit etwas Öl und Currygewürz gut mischen.
    Nun geht es ans kleine Kügelchen rollen, diese so dünn wie möglich ausrollen und dann in der Form füllen und zusammenquetschen. Man kann es quch ohne Form machen und einfach seitlich zusammendrücken oder kleine Beutel Formen - wie es einem gefällt, Hauptsache die Füllung bleibt drinnen.
    Nun werden sie in einem Dampfkocher für ca 15min fertig zubereitet.

    Superlecker, einfach und braucht nur etwas Zeit.

    Das Internet spuckt alle möglichen Rezepte aus - vegetarisch, mit Fleisch, vegan - dann auch mit Mengenangaben, Anjana macht das alles schon nach Gefühl.☺
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  • Day139

    Sehr einfaches entschleunigtes Landleben

    January 23 in Nepal ⋅ ☀️ 26 °C

    Eine ganz anderes, für uns nur aus dem Geschichteunterricht bekanntes Leben.
    Die größten Unterschiede sind die Art der Wohnräume. Die Küche sowie das Badezimmer befinden sich außerhalb des Hauses, fließendes warmes Wasser gibt es nicht - dazu kocht man sich zuvor welches auf dem Feuer. Der Essbereich ist unter einem Vordach, wenn es kalt ist, zieht man sich halt was an, Heizung gibt es auch keine und alles ist zweckmäßig einfach.
    Für uns wie ein Erlebnis auf der Berghütte ohne Berge, schön in der Ruhe aufzuwachen und alles ist irgendwie weniger gestresst. In der Früh wird erstmal der Wasserbüffel versorgt und der Hund ausgeführt, bevor dann Tee und Dal Bhat - Reis mit Curry - als Frühstück gekocht wird. Danach geht jeder seinen Tagesaufgaben nach und abends wird nochmal gekocht - gestern gab's geriebene Karotten in Milch und Gewürzen gekocht mit Bratkartoffeln - hätten nicht gedacht, dass das so lecker ist.
    Viele haben uns nun schon gefragt, ob die Menschen in den asiatischen Ländern nun wirklich glücklicher sind, weil sie weniger haben. Wir haben nicht das Gefühl, dass sie unbedingt glücklicher sind, sie haben sich unserer Meinung mit ihrer Situartion zurechtgefunden, machen das Beste drauß und Leben einfach nicht in einer Welt, die einem jeden Tag erklärt, was man alles braucht um glücklich zu sein - was meist materielle Dinge sind.
    In der jüngeren Generation haben wir eher das Gefühl von Aussichtslosigkeit. Kein Job=kein Geld=keine Möglichkeit so zu leben wie Social Media es zeigt. Denn Zugriff auf Internet haben eigentlich so gut wie alle. Sie wollen das einfache Leben der Eltern und Großeltern nicht weiterführen - haben hier in ihrem Land aber weitaus weniger Möglichkeiten, das zu ändern.
    Was wir uns von ihnen auf jeden Fall mitnehmen, ist die herzliche und offen Art - ein Lächeln wird mit einem ebenso offenen Lächeln erwidert.
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  • Day138

    Projektbesuch

    January 22 in Nepal ⋅ ☀️ 24 °C

    Nachdem wir gestern auf der Suche nach warmen Klamotten für die bevorstehende Wanderung den ganzen Tag in Kathmandu herumgelaufen sind und die Shops durchforstet haben - man möchte meinen es gibt sowieso in jedem dritten das selbe also kann das nicht so schwierig sein etwas zu finden, aber Wanderschuhe in Größe 45 sind dann schon schwieriger- haben wir uns die anderen geplanten Sachen nicht mehr angeschaut und machen das vor unserer Abreise aus Nepal.
    Heute früh gings um halb sieben los mit dem Bus Richtung Chitwan. Ich hatte schon ein bisschen Sorge, dass das wieder so eine ähnliche Busfahrt wie in Indien und Sir Lanka wird, aber die Busfahrer sind fast gemütlich unterwegs. Auf den Straßen wäre alles andere auch richtig unbequem. Glücklicherweise, denn dann kann man von der Gegend auch etwas erkennen und diese ist einfach nur schön. Hohe Berge, die ganze Zeit an einem Fluss entlang durch eine breite Schlucht und zwischendurch ein paar Dörfern.
    Sehr nachdenklich hat mich gestimmt, wie die Menschen hier leben. Von Zelten aus Plastikplanen, Holz und Blechhütten bis hin zu kleineren und größeren Häusern ist alles dabei. Die Häuser sind gebaut, wie wenn sie in den Tropen leben würden, obwohl es hier wirklich kalt wird im Winter.

    Die letzten Kilometer haben wir einen Kleinbus genommen, die so klein sind, dass nicht mal ich aufrecht drinnen stehen kann und tuckern mehr durch die Gegend als sie fahren.😅
    Die kommende Woche werden wir hier bei einer Familie wohnen und mithelfen und mal sehen, wie das Schulwesen und die Farmarbeit hier so abläuft.
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  • Day136

    Durbar Platz

    January 20 in Nepal ⋅ ⛅ 19 °C

    Einer der drei Krönungsplätze und Regierungsorte in Kathmandu der Herrscher aus früherer Zeit. Hier haben sich im Laufe der Zeit für jede Gottheit ein Tempel oder zumindest ein Schrein angesammelt. Leider wurden bei dem Erdbeben 2015 viele davon beschädigt und manche sogar komplett zerstört und befinden sich gerade wieder im Aufbau.
    Wenn man auf dem Weg zum Platz durch die wuseligen Einkaufsstraßen halb geschoben wird, glaubt man nicht, dass sich dann doch wieder so ein großer freier Platz eröffnet.
    Als ersten fallen einem die Unmengen an Tauben auf - es soll Glück bringen, wenn man sie füttert und sie freuen sich darüber und wohnen gerne hier.
    Beim zweiten Blick ist man fast etwas überwältigt von der Vielzahl an unterschiedlichen Tempeln, jede einzelne ein handwerkliches Meisterwerk. So viele unfassbar filigrane Holzschnitzereien und jede davon in Handarbeit gemeiselt.
    Der Gaddhi Baithak wirkt fast etwas fehl am Platz mit seinem "modernen" europäischem Stil. Er wurde 1908 als Teil des Hanuman Dhoka erbaut um Staatsangehörige aus anderen Ländern herrschaftlich begrüßen zu können. Heute wird er nur mehr zu besonderen Anlässen entstaubt , ansonsten dient er als Museum.
    Ein etwas bedrückendes Gebäude ist der Kumari Chowk.(Bild 5) Hinter diesen sehr aufwendig gestalteten Mauern ist das zu Hause der lebenden Göttin der Stadt und dem Symbol von devi(weibliche Spiritualität). Die lebende Göttin wird im Alter von 2 bis vier Jahren aus einer angesehen Familie, nach 32 körperlichen Merkmalen und ihrem Geburtshoroskop auserwählt und lebt ab diesem Zeitpunkt von der Öffentlichkeit ausgeschlossen bis zu ihrer ersten Regelblutung in diesem "Palast". Erzieherinnen und mittlerweile Privatlehrer (früher bekamen sie keine schulische Bildung, da Göttinnen als allwissend angesehen wurden) begleiten sie in dieser Zeit und bereiten sie auf ihre Tätigkeiten vor. Bei diesen öffentlichen Auftritte ist sie eigentlich nur eine schweigende in schöne Gewänder auf einer goldenen Senfte herumgetragene Puppe. Ihre Füße dürfen den Boden nicht berühren, da dieser als unrein gilt und widersprochen werden darf ihr auch nicht. Sie darf mit niemandem außer ihrer Familie sprechen und hat keinerlei wirklichen Kontakt zum normalen Leben. Jeden Tag zeigt sie sich für ein paar Minuten der Öffentlichkeit an einem Fenster und ihr Blick war einfach nur traurig 😢.
    Mit dem Beginn ihre ersten Regelblutung wird sie dem Amt enthoben und bekommt Unterstützung um in ein normales Leben zu finden - wie das gehen soll, weiß ich nicht.
    Alles in allem eine sehr traurige Seite der nepalesischen Kultur.
    Am Heimweg haben wir Shree Ghah Chaitya Tempel besucht. Eine kleine Straße geht von der Shoppingmeile bei Schneidern und Juwelieren weg und man steht auf einem Platz, der viel ruhiger ist und gerade von der letzten Sonne angestrahlt wurde.
    Schöner Abschluss von 12 km durch die Stadt laufen🥰
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  • Day136

    Affentempel und Garden of Dreams

    January 20 in Nepal ⋅ ☀️ 13 °C

    Der Affentempel - hier haben sich sehr viele Affen angesiedelt - heißt eigentlich Swayambhunath, "von selbst aufgestiegen". Den Namen bekam er da, das Kathmandutal früher ein See gewesen sein soll und dieser Hügel, auf welchem der Tempel heute steht, herausragte. Er sticht auch heute noch heraus, auch bei nicht so klaren Sicht.
    Die ersten Besiedelungen auf dem Berg gehen in das Jahr 460n.Chr. zurück. Der Stupa wurde im 14. Jhd von bengalischen Eroberern auf der Suche nach Gold aufgebrochen und später wieder restauriert. Die Suche nach Gold wahrscheinlich deshalb, weil jeder dieser Stupas ein Grabdenkmal für einen verstorbenen Buddha ist - es gibt nicht nur eine sondern im Buddhismus versteht man darunter ein Wesen, welches aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht hat.
    Der Stupa des Affentempel symbolisiert mit seiner weißen Halkugel die Erde, darauf bilden der 13 stöckige Turm die 13 Stufen ins Nirwana, die Augen des Buddha schauen in alle vier Himmelsrichtugen, der Schnörkel unter den Augen steht für die Zahl eins und damit die Einheit, das dritte Auge soll die Allwissenheit Buddhas verdeutlichen. Im Osten steht das zentrale Symbol des tibetischen Buddhismus, der Donnerkeil bzw dorje. In seiner Form ändelt es einer Waffe aus der Zeit vor Christus und in ihm wird die unzerstörbare Kraft der Erleuchtung aus männlicher Sicht und wird immer zusammen mit einer Glocke, die die weibliche Seite darstellt, in allen möglichen Ritualen verwendet.
    Rundherum befinden sich noch viele kleine Tempel und Stupas für unterschiedliche Götter bzw. Begleiter Buddhas und die fünf Elemente Erde, Feuer, Wasser, Luft und Äther.

    Damit wir nicht gleich wieder einen Tempel sehen, haben wir einen kurzen Abstecher in den Garden of Dreams gemacht. Diesen ließ nicht Feldmarschall Kaiser Shamser in den 1920er Jahren gleich neben seinem Palast errichten. Das Geld dafür hatte er angeblich beim Spielen mit Kaurimuscheln gegen seinen Vater gewonnen. Vorlage waren viele Gärten aus England, die er auf seiner Reise zuvor besucht hatte.
    Mich hat der Garten ein bisschen an Schönbrunn oder den Mirabellgarten erinnert - nun weiß ich wieso, denn er wurde, nachdem man ihn sehr vernachlässigte, von 2001 bis 2007 von einem österreichischen Team restauriert.
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  • Day135

    Kathmandu

    January 19 in Nepal ⋅ ☀️ 15 °C

    Meine Finger sind Kaaaaaalt
    Also mir war es ja oft mal zu warm bisher und ich hätte mir etwas Abkühlung gewünscht, aber der Unterschied jetzt ist schon gemein. Von 28°C in colombo auf 15°C unter Tags und wenn die Sonne um halb fünf untergegangen ist 10°C 🥶🥶🥶...Christoph hat schon köstlich gelacht weil ich in Indien und Sri Lanka das wirklich öfters gesagt habe...."ein bisschen vermisse ich die Kälte schon" - jetzt darf ich mir das anhören🤣
    Aber wir haben schon Abhilfe gefunden
    Es gab erstmal Suppe und Teigtaschen🤤🥰
    Und tibetischen Tee - Buttertee mit Salz - schmeckt wie salzige warme Milch mit viel Butter - und ja ich weiß wie das schmeckt, da ich als Kind richtig viel Butter gegessen habe und liebend gerne heute noch rohen Teig esse. Und da ist fast immer Butter drin 🤪
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  • Day133

    Letzte Tage in Sri Lanka

    January 17 in Sri Lanka ⋅ 🌧 27 °C

    Schon wieder fast vorbei der Besuch von Sri Lanka - absolute Reiseempfehlung, wenn man gerne in wunderschönen Landschaft unterwegs ist und ein paar Strandtage auch mal schön sind🤩

    Wir holen meinen Geburtstag nach und gestern stand der Kochkurs am Programm.🥰
    Insgesamt haben wir in 4 Stunden 10 verschiedene Currys zubereitet.
    Als erstes mal frische Kokosnussmilch hergestellt, dazu gibt es eine eigene Raspel und unsere Köchin ist darin schon Meisterin da es zu jeder Mahlzeit Kokosnussmilch gibt.
    Das erste Auswaschen der Raspeln ergibt die cremige und die zweite Runde ergibt dann sehr wässrige Milch.
    Jedes einzelne Curry wird separat in einem Tontopf am Gasherd zubereitet. Zuvor Gemüse geschnippelt, alle Gewürze dazugegeben und dann je nachdem ob das Gemüse etwas länger zum Kochen braucht oder nicht zuerst mit der wässrigen Kokosnussmilch gekocht und dann erst die cremige dazugegeben.
    Alles in allem steht so ein Topf nicht länger als zehn Minuten am Herd, außer bei Fisch und Hühnchen, dass darf etwas länger köcheln.

    Spannend ist jedes Mal wieder bei diesem Gericht, dass es von den einzelnen Currys nicht unbedingt große Mengen gibt, da es aber so viele verschiedene sind, wird man eh nicht mit allen fertig. Und dafür hat man 10 verschiedene Gerichte am Teller - ich freu mich dass zu Hause auch mal nachzukochen, mal schauen, wie das dann schmeckt 🤪
    Was wir bei uns zu Hause nicht kochen werden können, sind Bananenblüten - die gar nicht nach Banane schmeckt, sowie Snake guard - ich würde es mit Zucchini vergleichen.
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    Traveler

    sieht köstlich aus🥰

    Traveler

    war es auch🤩😍🤤

    Traveler

    ich komm dann zum essen wenn ihr kocht😋

    Traveler

    Sehr gerne😁😘

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