• Casco viejo

    February 21 in Panama ⋅ ☁️ 30 °C

    Herrlich – 30°C am frühen Morgen und wir dachten uns: Ach, 4 Kilometer zu Fuß? Das ist doch quasi ein Spaziergang. 😅

    Also los, immer an der Küstenstraße entlang, gemütlich Richtung Casco Viejo. Rechts das Meer, links die glänzenden Hochhäuser von Panama City – ein bisschen wie Dubai auf Mittelamerikanisch, nur mit mehr Lebensgefühl und weniger Dresscode.

    Der Weg war überraschend entspannt. Die Promenade gehört den Fußgängern, kein Hupkonzert, kein Stress. Nur wir, die Sonne und die langsam steigende Erkenntnis, dass 30°C sich schneller wie 35°C anfühlen, als man „Sonnencreme“ sagen kann.

    Und dann: Casco Viejo.

    Diese alten kolonialen Häuser – liebevoll restauriert, mit Balkonen, Pastellfarben und diesem Hauch von Geschichte, der einem zuflüstert: Hier ist schon einiges passiert. Die Straßen sind gepflegt, sauber und irgendwie charmant gelassen.

    Es erinnert mich ein wenig an Cartagena de Indias – nur aufgeräumter und weniger hektisch. Keine aufdringlichen Verkäufer, kein Dauer-Anquatschen. Man kann in Ruhe schauen, stöbern, entdecken. Und wenn man doch etwas kauft, dann aus Lust – nicht aus Flucht.

    Die Restaurants und Bars? Eine Versuchung nach der anderen. Dachterrassen, kleine Innenhöfe, versteckte Plätze fern vom Straßenlärm. Man setzt sich „nur kurz“ – und zwei Stunden später bestellt man noch einen Drink.

    Casco Viejo? Jederzeit wieder.
    Aber das nächste Mal vielleicht mit einem kleinen Plan B: Taxi für den Rückweg. Nur aus sportlichen Gründen natürlich. 😉
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