• Rio Maria

    February 25 in Panama ⋅ ⛅ 27 °C

    Nach einem ausgiebigen, sehr leckeren Frühstück – Kaffee stark genug, um Berge zu versetzen – zog es uns Richtung Río María im Alto María. Schon die Fahrt dorthin war ein kleines Versprechen: sattes Grün, sanfte Hügel, frische Luft.

    Entlang des Flusses führte uns der Weg über wunderbar befestigte Pfade, die in einem angenehmen Auf und Ab durch die Landschaft . Mal ein kleiner Anstieg, mal ein gemütliches Stück bergab – genau genug, um sich sportlich zu fühlen, aber nicht genug, um das Frühstück zu bereuen.

    Keine Menschenseele weit und breit. Absolute Ruhe.
    Zumindest fast – denn wir hörten deutlich mehr Vögel, als wir tatsächlich sehen konnten. Es klang wie ein unsichtbares Konzert im Blätterdach. Jeder sang, keiner zeigte sich. Typisch Künstler.

    Der Wanderweg selbst: sauber, gepflegt, hervorragend ausgebaut. Man merkt hier einfach, dass Natur und Ordnung sich nicht ausschließen müssen. Überhaupt fällt in Panama immer wieder auf, wie sauber vieles ist – besonders in solchen Naturgebieten. Kein Müll, keine wilden Hinterlassenschaften. Sehr angenehm.

    Am Ende unserer Wanderung wartete das Highlight: der Wasserfall.
    Er stürzte kraftvoll in ein großes, einladendes Becken – glasklar, erfrischend, fast schon provokant schön. Natürlich mussten wir rein.

    Die geschätzte Wassertemperatur?
    Minus drei Zentimeter.

    Der erste Kontakt war… belebend. Sehr belebend. Aber nach den ersten Sekunden fühlte es sich herrlich frisch an – oder sagen wir: Man redet es sich schnell schön. 😄

    Ein traumhafter Ort, um die Natur zu genießen, den Kopf freizubekommen und sich daran zu erinnern, wie wenig es braucht, um glücklich zu sein: ein guter Weg, ein Wasserfall und ein bisschen Mut zum kalten Wasser. Pura vida.
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