• Touristenhochburgen

    Jan 10–11 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C

    Von Bacalar ging es an der Küste entlang nach Cancún.
    Es wurden nur ein paar ausgewählte Stopps gemacht, sonst kommt man einfach nicht weiter.

    Der erste Stopp war an einer weiteren Lagune, die ich mir nur so einmal ansehen wollte. Leider waren die naheliegenden Pyramiden geschlossen und eine Tour über die Lagunen wollte ich nicht machen, da wir jetzt 60€ angelangt sind und ich an dem Tag gar nicht so viel Bargeld dabei hatte (man sollte nie mit viel Bargeld rumlaufen)

    Habe dann ein älteres Ehepaar gefragt, wie viel es eigentlich kostet und wurde gefragt, ob ich bei ihnen mitfahren möchte. Als ich meinte, ich habe nicht so viel Bargeld dabei, hat der Mann kurzerhand meine Tour gezahlt und wollte nichts dafür. Es gibt sie also doch noch: Nette und freundliche Menschen.

    Nach der Tour wollte ich nach Tulum, aber die Stadt hat mich so gestresst, dass ich nicht den Strand angeschaut habe und nichts in der Stadt, sondern nur einen Iced Kaffee mir geholt habe und ein Gebäckstück.

    Auch auf der Fahrt zum nächsten Strand Playa Del Carmen, wurde bewusst, wie die Küstenstädte vom Tourismus leben. Nicht nur dass große Werbetafeln am Straßenrand stehen, sondern ein Luxus-Resort nach dem anderen im Blickfeld vorbeizieht.

    Ähnlich ist auch Cancún - hier gibt es sogar eine eigene Hotel-Zone. Diese Zone erinnert eher an Las Vegas als an alles andere. Und das nicht nur wegen einem Luxus-Hotel neben den anderem, inkl. privaten Strandzugang, sondern auch wie viel an Verkehr und Menschen hier sind.

    Ich habe mir dann den Sonnenaufgang am Dolphins Beach angesehen, und obwohl es 7:15 Uhr war, habe ich keinen Parkplatz bekommen.
    Den Rest vom Tag habe ich in einem anderen Viertel verbracht und aus dieser Perspektive gefällt mir die Stadt gut - wirkt fast schon ruhig und entspannt (Könnte aber auch daran liegen, dass Sonntag war). :D
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