Neue Reise, neues Glück
Dec 26–Jan 1, 2026 in Mexico ⋅ ☁️ 14 °C
Mit über zwei Stunden Verspätung ging es in Frankfurt los. Der Dlug war soweit in Ordnung. Hätte zwar eig einen Außenplatz, aber der war direkt belegt und die Person meinte, sie müsste da hocken, weil die ständig aufstehen muss - klasse.
Die ersten Tage verbringe ich in Mexiko City. Was für eine chaotische, volle und teilweise auch schmutzige Stadt. Wenn du kurz mal nicht aufpasst bist du in einem Viertel, indem du vielleicht nicht alleine herumlaufen solltest..
Den ersten Tag verbrachte ich hauptsächlich mit Orientierung und das Zentrum erkundschaften. Der Tag hat mich aber bereits sehr gestresst weil sooo viel los war.
Angeschaut wurde Kathedrale, Tempel und Kirchen, Constitution Plaza auf dem auch noch ein Kunsthandwerkmarkt war und ich direkt Likörtesting gemacht hab, die kostenlosen Museen „Museo de la Secretaría de Hacienda y Crédito Público“ und „National Museum of World Cultures“, Templo Mayor, Plaza Garibaldi und vermutlich noch paar Dinge, die ich nicht bewusst registriert hab.
Am nächsten Tag ging es in die schönen und farbenfrohen Vierel Roma und Hipódromo. Ziel war der Bosque de Chapultepec (ähnlich wie Central Park in NYC, nur größer) Da ging es dann ins Chapultepec Castle, da man einen guten Blick auf die Stadt hat und bin dann zurück in die Stadt, da ich mich mit einem Arbeitskollegen getroffen hat, der aus Mexiko City kommt.
Da Mexico City nach London die zweitgrößte Stadt mit den meisten Museen ist, musste ich auch in 1-2 gehen: Museo de Arte Popular und Post Museum.
Da hier Wrestling sehr begehrt ist und nicht fehlen darf, ging ich da natürlich hin. Ein sehr wildes Erlebnis.
Ansonsten kann man sagen, dass ich vielleicht nicht den besten Start hatte: Kreditkarte verloren/vergessen, beschimpft und ich glaube mit Nussschalen beworfen (zumindest glaube ich das). Deshalb gab es auch anfangs paar Zahlungsschwierigkeiten…
Aber hey, es kann nur besser werden :)Read more
Letzter Tag des Jahres
December 31, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 5 °C
Richtig früh ging es heute los. Der Wecker um 4.40 Uhr und Abholung um 5 Uhr. Es geht zu den Pyramiden in T
Doch nicht nur so zu den Pyramiden, sondern zuerst werden sie von oben angesehen und zwar mit dem Heißluftballon. Pünktlich zum Sonnenaufgang waren wir in der Luft. Es war zwar sehr sehr kalt, aber die Aussicht hat das wieder gut gemacht. Durch den Sonnenaufgang und dem Nebel hat sich die Szenerie alle paar Minuten geändert, deshalb wurden auch viele viele Fotos gemacht. :D
Die Landung hatte ich mich sehr wackelig vorgestellt, aber überhaupt nicht. Ganz sanft wurde auf dem Anhänger (!) gelandet und wir konnten aussteigen.
Zurück am Ausgangspunkt gab es ein kleines Frühstück. Neben Eier, Nachos, Wassermelone, Joghurt habe ich tatsächlich auch Kaktus probiert. Hat aber irgendwie nach Nichts geschmeckt. Kann man machen, muss man aber nicht. Zur Unterhaltung gab es noch mexikanische Musik und man konnte seinen Songwunsch an die Musiker geben.
Danach ging es direkt zu den Pyramiden, wo wir 3 Std. Zeit hatten herumzulaufen und sich alles anzuschauen. Es durfte sogar auf die Mondpyramide gestiegen werden. Es sah zwar nicht so steil aus, aber das war es. Daher verstehe ich nicht, dass sich manche Personen hoch und runter gequält haben, die bereits eine Gehilfe benötigen. Von oben hatte man einen tollen Blick über das gesamte Gelände. Zu empfehlen ist allerdings, bereits in der Früh zu den Pyramiden zu fahren, da es keinen Schatten gibt und die Sonne sehr herunterballert.
Ich habe auch zwei Personen kennengelernt und mit einer davon, Louise (USA/TN), habe ich mich zum Abendessen verabredet. Leider ist das am Silvestertag etwas schwierig ohne Reservierung. Entweder die Lokale haben generell geschlossen oder es ist alles reserviert. Wir haben dann tatsächlich ein Laden gefunden, in dem wir essen konnte, allerdings wurde meine EC-Karte nicht akzeptiert und Louise hat für mich ausgelegt.
Wir wollten dann noch etwas trinken, aber auch hier - die meisten Bars haben zu. Deshalb sind wir zu ihr noch ins Hostel gegangen, da war Karaoke-Abend und sie hatten ein Bar. Dann sind wir da noch hin bevor wir noch auf den Street-Rave der Stadt gegangen sind.
Etwas traurig, dass um 0 Uhr kein Feuerwerk gab, sondern so Art Lutschlangen von der Bühne geschossen wurden und das wars.
Aber ansonsten lässt sich sagen ein grandioser Abschlusstag für das Jahr 2025. :)Read more
Oaxaca & Umland
Jan 1–4 in Mexico ⋅ ☀️ 19 °C
Das Jahr hat nicht so gut gestartet wie gehofft. Ich hatte Probleme mit der Autovermietung, sodass es zuerst hieß "Wir haben kein Auto für Sie, das war nur eine Ansage" bis hin zu "die abgeschlossene Versicherung zählt bei uns nicht" - es war einfach fantastisch. Da das aber den Rahmen hier sprengen würde, gehe ich nicht weiter darauf ein. [Anmerkung: Seit Tag 1 bis Tag 7 hatte ich jetzt immer Probleme mit dem Reifendruck, sodass ich jeden Tag an der Tankstelle war, um es überprüfen zu lassen..]
Oaxaca gefällt mir viel besser als Mexico City, obwohl hier auch die 6 Mio. Menschen leben, aber die verteilen sich glaube ich ganz gut. Hatte auch keine Probleme mit dem Auto zu fahren, obwohl die Straßenverläufe teilweise sehr wild sind und manchmal wie ein "X" verlaufen.
Das Zentrum von Oaxaca ist sehr bunt und beherbergt viele Kirchen, die nicht alle angesehen wurden, da es für einen Tag viel zu viel wäre. Insgesamt blieb ich 2 Tage in der Stadt. Einmal Sightseeing durch die Stadt, inkl. Textilmuseum, Markt und Handwerksmarkt (Botanischer Garten hat am Wochenende zu..). Es gab auch einen kurzen Absprechen in den Friedhof, weil ich da immer dran vorbei musste und es war richtig interessant, die pompösen "Gebäude"/ Tempel zu sehen. ( Keine Ahnung, wie ich das sonst sagen soll).
An dem zweiten Tag fuhr ich nach Hierve el Agua - einem Schutzgebiet mit Wanderungen und durch die Jahrhunderte geformte Becken, in denen man schwimmen kann. Der Weg dorthin verlief über Stock und Stein und einer richtig schönen Passstraße. Für die Benutzung der Straße fielen 15$ Pesus an und Eintritt theoretisch 50$, aber iwie bin ich daran vorbei :D
Außerdem wurden auch die Ruinen und das Museum in Monte Albán angesehen. Ob ich noch weitere Pyramiden ansehen werden mal sehen, denn im Grunde unterscheiden sie sich nicht wirklich voneinander.Read more
Puerto Escondido
Jan 4–5 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C
Von Oaxaca nach Puerto Escondido sind es um die 3 Std. Fahrt - ohne Mautstraße. Leider endete die Straße an einem Fluss/Bach, den man mit Allrad und einem Transporter bestimmt überqueren konnte. Mir blieb leider nichts anderes übrig und auf die Mautstraße zu fahren...
Puerto Escondido ist in den letzten Jahren sehr touristisch geworden, das hat man auch an den Preisen im Ort gesehen und dass vieles ausgebucht war.
Ich habe mich dann doch dazu entschieden in ein Hostel zu gehen.. ob ich das allerdings noch einmal mache, sei hier mal dahingestellt. Es war so lala - und unter normalen Umständen hätte ich dort nicht gebucht. Aber in der Not...
Ich bin dann genau rechtzeitig in der Stadt angekommen, um direkt an den Strand Playa Bacocho zu kommen. um ca. 17 Uhr werden jeden Tag Schildkröten ins Meer begleitet. Leider gab es zwischen dem Mitarbeiter und mir ein Missverständnis, sodass ich am Ende nicht selbst dort dabei war, sondern lediglich ein Foto "bekam" - das war schade, aber immerhin habe ich zusehen können.
Am darauffolgenden Tag ging es richtig früh los und zwar an den Strand "Playa Principal" Von dort hatte ich eine Tour gebucht, um entlang der Küste zu fahren und dabei Delphine und Wahle zu sehen. Leider haben wir nur Delphine gesehen. (Bilder gibts keine, bzw. eig schon, aber auf der guten Kamera und da mein Kartenlesegerät den Geist aufgegeben hat, funktioniert die Übertragung gerade nicht)
An dem Tag ging es dann auch noch direkt weiter nach Mazunte ins Naturreservat. Problem war nur, dass es ultra warm an dem Tag war, sodass du nach den ersten Metern bereits einen roten Kopf hattest und der Schweiß runtergelaufen ist. Aber dafür war die Aussicht schön. :)Read more
Playa Bamba
Jan 5–6 in Mexico ⋅ 🌙 25 °C
Die Nacht verbrachte ich im Surf Camp Bamba. Ich hatte eine komplette Hütte für mich, was richtig cool war. Es liegt nur ein paar Gehminuten vom Strand entfernt und war der perfekte Zwischenstopp.
Grund dafür ist, dass ich die Strecken etwas unterschätzt habe, bzw. die Fahrbedinungen hier in Mexiko. So dauert es länger, um von A nach B zu kommen.
Die nächsten Tage waren als Fahr-Tage angedacht, um weiter in den Süden zu kommen. Im Camp habe ich aber - wie soll es anders sein - zwei Deutsche kennengelernt (Caro & Leo) mit denen ich zu Abend gegessen hab und uns über unsere Reise ausgetauscht. Da Caro bereits vor 10 Jahren schon einmal hier war, hat sie mir empfohlen bei meinem nächsten Reisestopp eine Nacht dranzuhängen, da es dort einen schönen Canyon gibt.
Die Nacht war für die mexikanischen Verhältnisse kalt - so habe ich auch mit Pulli geschlafen. Bevor ich am nächsten Tag los bin, wurde die Zeit noch etwas am Strand verbracht, bevor es losging.
Habe ich zudem einen Zwischenstopp an einem Leuchtturm eingelegt, der so gar nicht auf der Route war und ich dadurch über eine Stunde verloren hab? Vielleicht. Aber auf halber Strecke umdrehen wäre auch nicht sinnvoll gewesen.
Da es überwiegend Schotterstraßen waren und es ins Niemandsland ging, war ich nur froh, dass das Auto das mitgemacht hat und es (hoffentlich) zu keinen Schäden gekommen ist.Read more
San Cristóbal & Cañón del Sumidero
Jan 6–8 in Mexico ⋅ 🌙 12 °C
Wenn mir Caro nicht von San Cristóbal erzählt hätte, wäre ich direkt dran vorbeigefahren. Da es sich bei dem Ort um eine alte Kolonialstadt handelt, gibts hier bestimmt einiges zu sehen.
Von der Stadt selbst habe ich nur etwas gesehen, weil mein Fokus auf dem Cañón del Sumidero lag. Diesen habe ich mit einer Tour angesehen - gefühlt muss auch alles hier mit einer Tour gemacht werden, weil du es als "Normal-Touri" gar nicht verstehen würdest, wie was geplant ist. Teilweise ist es auch Geldmacherei. Ich weiß nicht, ob ich es hier schon irgendwo geschrieben habe, aber hier in Mexiko ist es so, dass Mexikaner weniger bis gar kein Eintritt für Museen oder Ähnliches zahlen. Bei ausländische Touristen, so wie ich, kann es schon vorkommen, dass es im Vergleich bis zu das Doppelte ist.
Bevor ich abgeholt wurde, habe ich mich gut mit dem Besitzer des Hotels unterhalten. Hat mir dann bisschen etwas über die Stadt, aber auch die religiöse Machtstreits zwischen Nord und Süd, aber auch die Korruption.
Zuerst wurde sich der Canyon von oben angesehen, bevor es dann mit dem Boot durch den Canyon ging. Direkt als wir losfuhren, wurde ein Stopp an der Schwimmenden Bar gemacht, wo sich jeder nochmal etwas zu Trinken oder einen Snack kaufen konnte. Auf der Fahrt haben wir auch eine Vielzahl an Tieren gesehen: Seevögel, Krokodile und auch Affen.
Es gab auch eine Art Grotte, die durch die ganzen Mineralien Pinkt erscheint.
Ich hab auf dem Boot zwei Australier kennengelernt, mit denen ich im Anschluss noch etwas getrunken hab, bevor es über den Stadtplatz zurück in die Innenstadt ging, wo ich mir den Hauptplatz noch angesehen hab, die Kathedrale und den Abend in einem Café/ Bar ausklingen hab lassen mit Burrito und Magaritha.Read more
Verkehrslage in Mexiko
Jan 8–9 in Mexico ⋅ 🌙 24 °C
Heute stand die erste längere Fahrt mit knapp 11 Stunden an. Und ich nutze dies, um ein Verkehrsupdate zu geben.
Autofahren in Mexiko ist W-I-L-D
Fangen wir mit dem offensichtlichen an: Die Straßen sind teilweise katastrophal, sodass man teilweise nicht schneller als 60/max. 70 km/h fahren kann. Es gibt Schlaglöcher, die teilweise bis zu 50 cm tief sind. Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt es zwar, aber es fährt jeder so wie er möchte. In Städten oder manchmal auch davor oder danach gibt es Speedbumbs, die mit der Zeit richtig nerven, weil du immer herunterbremst und diese auch nicht genormt sind, also wenn du Pech hast, sitzt zu auf.
Es gibt meistens 1 Hauptspur und die zweite wäre bei uns ein Standstreifen. Der wird aber genutzt um halb darauf zu fahren, dass schnellere Autos dich besser überholen können. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine gestrichelte Trennlinie gibt, durchgezogen oder doppelt durchgezogen - es wird einfach immer überholt. Und bei der Überholung ist auch der einzige Punkt, wo ein Blinker wirklich als Blinker genutzt wird, ansonsten wird nicht geblinkt.
Was genutzt wird sind die Warnblinklichter und zwar immer und überall. Wenn es im Weg ist - Warnblinker; wenn du langsamer wirst, z.B. Wengen Speedbumb - Warnblinker; wenn du anderen zu erkennen gibst, ich fahre jetzt langsamer - Warnblinker; wenn du in er Stadt bist und es ist stockender Verkehr - Warnblinker, wenn du nur kurz auf der Hauptstraße parkst - Warnblinker -> ergo: Immer
Du kannst dir alles an Licht ans Auto machen, alle Farben sind erlaubt, selbst blau und rot, die eher für Polizei reserviert sind. Diese können durchgehend leuchten oder blinken - ist egal. Oder man fährt komplett ohne - auch kein Stress.
Ich hab 4x Bahngleise gesehen, aber keinen Zug und keinen Bahnhof.
An den Straßenrändern liegt immer viel Müll, als wären es kleine Müllhalden und manchmal brennen die auch.
An Tieren läuft alles wild auf und über die Straße (sogar Kinder) Ich hatte: Ziegen, Schafe, Schlangen, Echsen, Esel, Rinder, Hunde, Hühner
Es gibt Mautstraßen, die unterschiedlich viel kosten, Grenzkontrollen mit Fahrzeugprüfung, um in einen anderen Staat zu fahren, Parkplätze sind alle privat betrieben und kosten ihren Teil. Baustellen sind ein ganz anderes Level ohne Struktur und Konzept und es kann sein, dass du wenige cm von einer Walze fährst und nehmen dir ein anderes Gerät.
Straßen können wie ein "x" verlaufen, sodass du kurz auf die komplett andere Fahrseite musst. Personen hinten auf der Ladefläche mitnehmen ist hier ein normale Fortbewegung.
Und gehupt wird eh ständig. Also kurzum: Richtig spaßig hier zu fahren. ;)
P.S.: Aber die Ausblicke sind toll, vor allem wenn es über Passstraßen geht.Read more
Lagune von Bacalar
Jan 9–10 in Mexico ⋅ ☀️ 23 °C
Bevor ich nach Bacalar gefahren bin, habe ich mich schon etwas über die Lagune der 7 Blautönen informiert. (Ich hab Effektiv 3 gesehen und mit etwas Anstrengung vielleicht 4)
Leider klappte eine Tour nicht, bzw. hat der Anbieter einfach nicht mehr zurückgeschrieben, als ich meinte, er hat doch auf der Webseite noch andere Angebote und nicht nur die teuren Segeltouren. :D
Habe dann beschlossen, dass ich zum Sonnenaufgang hinfahre, an den gefühlt einzigen Platz der nicht privatisiert ist oder man dafür extra Eintritt zahlen musste. Teilweise muss extra Eintritt gezahlt werden, obwohl man eigentlich nur in dem Restaurant essen möchte.
Das zeigt deutlich, dass in den letzten Jahren der Tourismus, speziell hier im Süden zugenommen hat. Man zahlt hier für alles.
Zum Sonnenaufgang hab Ichs auch fast geschafft (ich glaub es waren 5 min. später) Der Grund war eher, dass ich die Zeitverschiebung (-1 Std.) nicht auf dem Schirm hatte. Das Auto hatte noch die alte Zeit und das Handy hat sich bereits an dem Ort zuvor umgestellt. Daher war ich etwas verwirrt, was stimmt.
Nach dem Fotoshooting und Drohnenflug am Steg, blieb ich da auch erstmal Irgendwann hatte ich dann etwas Hunger, sodass ich mir ein kleines Café gesucht habe, die einen Matcha hatten und dazu eine Zimtschnecke.
Da in der Gegend die Mücken sehr schlimm sind und ich gefühlt 50 Stiche hab, bin ich zurück zur Lagune, um meine Stiche zu kühlen. Als es dann Zeit war wieder etwas zu essen, ging es zu Mr. Taco, um - na klar Tacos zu essen.Read more
Touristenhochburgen
Jan 10–11 in Mexico ⋅ ⛅ 27 °C
Von Bacalar ging es an der Küste entlang nach Cancún.
Es wurden nur ein paar ausgewählte Stopps gemacht, sonst kommt man einfach nicht weiter.
Der erste Stopp war an einer weiteren Lagune, die ich mir nur so einmal ansehen wollte. Leider waren die naheliegenden Pyramiden geschlossen und eine Tour über die Lagunen wollte ich nicht machen, da wir jetzt 60€ angelangt sind und ich an dem Tag gar nicht so viel Bargeld dabei hatte (man sollte nie mit viel Bargeld rumlaufen)
Habe dann ein älteres Ehepaar gefragt, wie viel es eigentlich kostet und wurde gefragt, ob ich bei ihnen mitfahren möchte. Als ich meinte, ich habe nicht so viel Bargeld dabei, hat der Mann kurzerhand meine Tour gezahlt und wollte nichts dafür. Es gibt sie also doch noch: Nette und freundliche Menschen.
Nach der Tour wollte ich nach Tulum, aber die Stadt hat mich so gestresst, dass ich nicht den Strand angeschaut habe und nichts in der Stadt, sondern nur einen Iced Kaffee mir geholt habe und ein Gebäckstück.
Auch auf der Fahrt zum nächsten Strand Playa Del Carmen, wurde bewusst, wie die Küstenstädte vom Tourismus leben. Nicht nur dass große Werbetafeln am Straßenrand stehen, sondern ein Luxus-Resort nach dem anderen im Blickfeld vorbeizieht.
Ähnlich ist auch Cancún - hier gibt es sogar eine eigene Hotel-Zone. Diese Zone erinnert eher an Las Vegas als an alles andere. Und das nicht nur wegen einem Luxus-Hotel neben den anderem, inkl. privaten Strandzugang, sondern auch wie viel an Verkehr und Menschen hier sind.
Ich habe mir dann den Sonnenaufgang am Dolphins Beach angesehen, und obwohl es 7:15 Uhr war, habe ich keinen Parkplatz bekommen.
Den Rest vom Tag habe ich in einem anderen Viertel verbracht und aus dieser Perspektive gefällt mir die Stadt gut - wirkt fast schon ruhig und entspannt (Könnte aber auch daran liegen, dass Sonntag war). :DRead more
Unterwegs in Yucatán
Jan 11–12 in Mexico ⋅ ☁️ 22 °C
Übernachtet habe ich in Valladolid, der drittgrößten Stadt Yucatáns und liegt zwischen Cancun und Merida.
Der Torismus hat die Stadt noch nicht komplett übernommen, aber man merkt, dass es immer mehr wird (schließlich hab ich da ja auch übernachtet ;))
Da ich an dem Tag von Cancun gekommen bin, hatte ich nicht allzu viel Zeit mir die Stadt anzusehen, aber da ich mal wieder in der Zeitzone gesprungen bin, habe ich eine weitere Stunde gewonnen.
Daher ging es nach der Ankunft in meinem AirBnB direkt in die Stadt.
Bin direkt auch gleich in eine Art "Feier" geraten, mit Tanz, Spiel, Musik und Drinks. Ansonsten wurden so die wichtigsten Stationen angesehen, wie die eigene Cenote Zaci mitten in der Stadt, den Parque Principal Francisco Cantón Rosado, die Kirche, Convento und die Stare "Calzada de los Frailes", die mir fast am besten gefallen hat: In der 600m langen Straße sind viele Cafés, Restaurants, Kunstgalerien oder Handwerksläden, die in prachtvollen Bauten untergekommen sind, die alle aus vergangenen Jahrhunderten Stammen.
Am nächsten Tag soll es nach Merida gehen, doch nicht ohne vorher noch Die Umgebung zu erkundschaften:
So ging es direkt in der Früh nach Chichén Itzá - die berühmteste und am besten restauriertest Maya-Stätte und gehört seit 2007 zu den neuen Sieben Weltwundern. Ich bin froh, dass ich um 8:30 Uhr bereits vor Ort war (Öffnung 8 Uhr), denn ich dachte zu dieser Zeit war bereits einiges los, doch als ich nach knapp 3 Std. die Stätte verlassen hab, war unfassbar viel los.
Weiter ging es nach Izamal oder auch "Gelbe Stadt" genannt, die ihren Namen durch die leuchtend gelben Gebäude aus der Kolonialzeit verdankt. Hier kann man sich auch die Stadt per Pferdekutsche ansehen - ich mein - warum nicht. Die Stadt ist bekannt für ihr immer noch genutztes Kloster aus dem 16 Jh. Cool finde ich auch, dass man mitten in der Stadt noch vereinzelt Maya-Tempel findet, die kostenlos angesehen werden können (man muss sie nur finden, z.B. ich hab lediglich 2 von 3 "gefunden") Und jetzt ist der Zeitpunkt gekommen: Es hat geregnet (zwar nur 10 min. aber das ist der erste Tag, an dem nicht durchgehend die Sonne geschienen hat)
Man hätte bereits jetzt schon nach Merida fahren können, aber nein, man kann doch auch einen kleinen Umweg in Kauf nehmen und dafür entlang der Küste fahren. So wurde durch die kleineren Orte gefahren - angefangen bei Dzilam de Bravo bis Progreso. Dabei bin ich an pinken Seen vorbeigefahren (wegen dem hohen Salzgehalt) und jetzt kommt es: freilebende Flamingos. Da musste ich schon 3x hinsehen, bis ich mir sicher war (trotz Brille), denn trotz Brille war ich etwas überrascht und habe nicht damit gerechnet.
Da zeigt sich wieder - es macht nichts, wenn man mal vom eigentlichen Weg abkommen, denn oft verbirgt sich doch etwas tolles - und ich mein: Meer und Sonnenuntergang war schon ein Bonus :)Read more
Mérida
Jan 12–14 in Mexico ⋅ 🌙 23 °C
Bevor ich mich Richtung Mexico City aufmache, legte ich noch einen letzten Stadt-Stopp in Mérida ein.
Am Abend gab es ganz typisch Street-Tacos. Mittlerweile weiß ich, dass die grünen Soßen schärfer als die roten sind.. wenn allerdings zwei grüne Soßen zur Auswahl stehen wird es schwierig und dann bleibt dir nur der Taste-Test und wenn du Glück hast, erwischt du gleich die Soße, die nicht so scharf ist.
In der Früh ging es dann als erstes in ein kleines, süßes Café, um da einen Matcha zu trinken und ausnahmsweise auch etwas zu frühstücken. Von da ging es ins Zentrum der Stadt und es wurden sich die Parks, Kirchen, kleinere Museen (alle kostenlos) angesehen.
Durch Zufall bin ich auch an einem Pokémon-Laden vorbei.. Da musste ich natürlich rein und mir ansehen, was die so haben.
Recht viel mehr gab es nicht in Laufnähe, daher war das eher ein entspannter Abschluss.
Im Hotel habe ich dann noch die letzten zwei Tage geplant. Fahrten, inkl. Zeiten geplant, ob Mautstraße gefahren wird oder nicht und die entsprechenden Hotels dazu gebuchtRead more
Fahren und nochmal fahren
Jan 14–15 in Mexico ⋅ ⛅ 24 °C
Dann machen wir uns mal auf den Weg Richtung Norden, um pünktlich am 16.1. in Mexiko City anzukommen.
Die Fahrt umfasst ca. 1.300 km (mit Mautstraßen) und 17h Fahrt.
(Ohne Mautstraße 1.500 km und 25h Fahrt)
Ich teile die Fahrt auf zwei Tage auf - normalerweise sollte ein Tag Puffer sein, aber no risk no fun.
Bevor es losgeht, dürfen die wesentlichen Dinge nicht fehlen: Eiskaffee und Kekse - sonst ist es kein richtiger Roadtrip. (Und meine einzige Mahlzeit an dem Tag)
Meine Fahrt ging über die Mautstraßen bis Villahermosa; über 600 km und 9 Std. Fahrt. Die Strecke war auch ganz schön, weil sie teilweise am Wasser entlang ging. Daher habe ich auch einen Leuchtturm gesehen und in der Stadt "del Carmen" sind die Ampeln mit Herzchen versehen, das ich zuerst gar nicht gecheckt hatte.
Was ich auch immer ganz schön find, wenn man die einzelnen Bundesstaaten/-regionen verlässt oder hineinfährt, wird man entweder begrüßt oder verabschiedet.
In Villahermosa, habe ich dann nichts mehr gemacht, obwohl ich gegen 18 Uhr angekommen bin. Irgendwie hat mir die Gegend, inder ich mein Hotel gebucht hatte, nicht ganz so ideal ausgesehen. Daher habe ich mir bei Uber-Eats Tacos bestellt. :DRead more
Abendteuer lässt grüßen
Jan 15–16 in Mexico ⋅ ☁️ 10 °C
Was für ein Tag und das zum Ende der Reise.
Der Tag bestand heute natürlich auch aus fahren, nur etwas länger: über 700 km und 11 1/2 Std. - ohne Mautstraße, weil diese insgesamt 1.073 $ gekostet hätte. Eigentlich kein Problem, aber fangen wir mal an...
Ich bin aufgewacht und es hat geregnet - ja, kaum zu glauben - und dann nicht so ein bisschen sondern richtig und das bedeutet hier: überschwemmte Straßen, noch chaotischere Fahrweise und Schlaglöcher, die man nicht mehr als solche identifizieren kann.
Das Wasser sammelt sich am Rand, darin schwimmt der Müll, Autos die im Graben liegen, Straßenmarkierungen (sollten welche vorhanden sein) nicht zu erkennen. Es war wundervoll. Dennoch gab den Eiskaffee, weil ich mein - es ist immer noch ein Roadtrip. :D
Auch die Ultra-Schlaglöcher und Schotterstraßen sind mittlerweile zur Gewohnheit geworden. Man fährt einfach bisschen Schlangenlinien.
Doch dann ging es los, dass mich das Navi auf eine sehr merkwürdige Straße abseits der Autobahn geleitet hat. Zuerst habe ich mir noch nichts gedacht, denn Schotterstraßen sind irgendwo normal. Doch dann kam ich irgendwann an einen Feldweg und hab die "Straße" erst gar nicht gesehen, sondern nur ein Schlammloch. Ich bin dann die andere Richtung gefahren - selbes Spiel. Ganz zurück wäre zwar möglich aber würde mich über 2 Std. kosten. Also zum Ausgangs-Feldweg, da es von da "nur" 300m auf die Autobahn sind und hab überlegt wie und was.
Kurzerhand bin ich los und habe versucht das Schlammloch zu umfahren den einen Allrad hatte ich nicht. Bin dann durch den Acker und gehofft nicht stecken zu bleiben. Was ich nicht bedacht habe - es folgten noch 3 weitere und jedes war etwas besonderes. Zurück geht nicht mehr, also einmal Konzentration und los...
..und siehe da, ich hab es geschafft. (Was ganz gut war, denn Zivilisation war auch nicht so vorhanden) Mit der puren Erleichterung ging es weiter und dachte mir, ich könnte nochmal zur Hälfte tanken, da man ja nicht weiß wie und was. An der Zapfsäule dachte ich mir noch, wie viel Glück ich doch hatte, dass meine EC-Karte insgesamt nur 2x nicht ging und *zack* die Meldung, dass die Karte nicht akzeptiert wurde. Dann musste das Bargeld her.
Ok, weiter gehts und stand im Stau, kein vor und kein zurück - Vollsperre über 1 Std. Da ich zu dem Zeitpunkt noch immer 4 Std. fahrt hatte (bereits nach 17 Uhr) wurde beschlossen Mautstraße zu fahren, denn die 2 1/2 Std. sind doch angenehmer, nur leider hatte ich kein Bargeld für die Maut. Also ATM suchen: 1. ging nicht, den 2. nicht gefunden und beim 3. hat es geklappt, dafür fast mit einem Polizisten angelegt.
Doch dann stand ich wieder im Stau - mehrere Male, aufgrund von dem vorherigen Stau, Unfällen oder Sonstiges. Letztlich war ich dann um knapp 23 Uhr im Hotel - yeah!Read more
Back to real life
January 17 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C
Nach 4.489 km, ca. 10 Tankfüllungen, 5x Reifendruck überprüfen, 12 Unterkünfte, +10 GB an Fotomaterial, 1 ausgelesenes Buch, 1 vollgeschriebenes Reisetagebuch und einigen Stichen, endet heute meine Reise.
Die letzte Nacht war nicht so entspannt, da ich öfter durch Juckreiz aufgewacht bin. Am Morgen habe ich das Ausmaß gesehen: Rote Flecke/Stiche an Armen, Händen, Gesicht und Genick. Das können nicht nur Stiche von Mücken sein, denn die wären am Vortag schon aufgetreten.
Ich bin dann recht früh los, weil ich das Auto noch waschen ließ. Ich habe keine Selbstreinigung-Station gefunden, so wie man das bei uns an Tankstellen kennt. Nach 1 1/2 h war das Auto fertig und ich konnte los.
Da ich jetzt noch etwas Zeit hatte, ging ich noch in ein Café, um mir da einen Matcha zu gönnen und etwas zu essen. Dort habe ich mein Buch zu ende gelesen, bevor ich mich aufmachte nach CD Mexico.
Ich dachte mir: Neuer Tag - neue Fahrt, daher gab ich den Straßen ohne Maut nochmal eine Chance und siehe da ich wurde belohnt. Die Straße war eine richtig schöne Passstraße und das Wetter hat auch gepasst, sodass das ein schöner Abschluss war (den anschließenden Stau, ignorieren wir mal)
Natürlich gab es bei der Autorückgabe Komplikationen - wie ich mir gedacht hatte. Es wurde mit Taschenlampen das Auto abgesucht, ob auch was gefunden wird und siehe da, es wurde etwas gefunden. Sie behalten dafür gleich etwas von der Kaution ein. Ich habe dann mit dem Verantwortlichen vor Ort (er konnte sogar englisch - wuhuu) gesprochen und ihm gesagt, dass ich gern einmal den generellen Vertrag hätte, denn dieser wurde mir bis gestern nicht zugeschickt. Buchungen bei dieser Autovermietung mache ich nicht mehr. Habe auch meine erste Rezession auf Google verfasst :D
Der Flug war recht entspannt - 9 Std. 40 Min. oder so. War richtig schnell.
Jetzt sitze ich in Frankfurt und warte auf meinen Anschlussflug nach MUC und ende diese Reise wie jede mit dem Motto/Erkenntnis:
Wenn du es erst gar nicht probierst/versuchst, weißt du nicht, ob es nicht doch funktioniert und sich daraus etwas tolles ergibt.
In diesem Sinne -
Cheers und auf baldRead more











































































































































































