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  • Day20

    Ko Libong

    January 21 in Thailand ⋅ ☀️ 31 °C

    Es war warm heute Nacht, konnten wir den Ventilator doch nicht laufen lassen, weil es sonst zu windig gewesen wäre, lies der Ventilator sich leider nicht auf eine kleinere Stufe regulieren. Dennoch schliefen wir ganz gut. Es war schön durch das Meeresrauschen und das „Schnattern“ eines kleinen Lurchis geweckt zu werden, der die Nacht in unserem Zimmer unter der hohen Decke verbracht hatte.
    Wir blieben noch etwas liegen, war der Blick aus dem Schlafzimmer nach draußen zwischen den weißen Vorhänge hindurch einfach zu schön. Gegen 9 Uhr fuhren wir mit unseren Rollern zu Habib zum Frühstücken. Wir bestellten uns ein leckeres Kokos-Shake, einen thailändischen Bananen-Pancake (Roti) sowie ein Fisch-Sandwich. Die Inhaberin gestand uns, dass wir die Ersten seien, die je ein Fisch-Sandwich bestellt haben. Es war aber sehr lecker, so dass wir es nicht bereuten. Da wir die Roller noch bis 14 Uhr behalten konnten, fuhren wir nochmal komplett über die Insel bis zum dritten Dorf Baan Maphrao, stiegen dort von den Rollern ab und liefen die Straße zu Fuß ab. Viel gab’s nicht zu sehen. In dem Laden, wo wir gerne einen Dugong-Magnet aus Holz gekauft hätten, war leider keiner. Nach ein paar Minuten warten, gaben wir auf und fuhren ohne Dugong-Kühlschrankmagnet ins nächste Dorf Ban Ba Tu Pu Pe zum einzigen Bank-Automaten, den es scheinbar auch noch nicht sehr lange auf der Insel gibt. Meine Mastercard Kreditkarte wollte er nicht, auf Chris Visacard gab er aber auch kein Geld aus. Der Mann vor uns hatte scheinbar auch kein Geld bekommen. Demnach schlussfolgerten wir, dass der Automat vermutlich leer sei. Gut, dass wir noch Bargeld hatten. Spätestens in Trang am Flughafen würden wir wahrscheinlich nochmal was holen können.
    Wir fuhren zurück in unser Dorf Lhang Kao und und gaben dort die beiden Roller ab, auch wenn wir erst 11.00 Uhr hatten.
    Dann liefen wir zur Unterkunft, machten dort ein kleines Päuschen und gingen gegen 12.00 Uhr zum übernächsten Nachbarn, dem Libong Beach Resort, und fragten nach, ob wir gegen 13 Uhr eine Massage bekommen könnten. Die hatten dort nämlich zwei Holzpavillons für Outdoor-Massagen mit Blick auf den Strand. Sie stimmten zu. Die 3/4 Stunde bis zur Massage gingen wir an den Strand. Ich legte mich direkt in den Schatten, war mir doch schon im Schatten viel zu heiß. Chris versuchte es zunächst in der Sonne, kam aber nach wenigen Minuten auch in den Schatten. Schade auf Ko Libong ist, dass der Strand leider nicht so schön ist bzw. der Einstieg ins Meer nicht möglich ist. Es gibt wieder sehr viele Steine hier, und durch die Gezeiten ist es nicht möglich hier zu Schwimmen. Selbst bei Flut ist das Wasser recht flach und meist kommt die Flut zu Zeiten, an denen man nicht mehr schwimmen geht.
    Um kurz vor 1 liefen wir zurück zu den Massage-Pavillions. Chris entschied sich für eine Rücken- und Nacken-Massage. Ich buchte wieder die klassische Thai-Massage. Chris war ganz zufrieden mit seiner Massage. Ich anfangs auch, aber zum Schluss hin wurde meine Thai ein bisschen rabiater und ruppiger als vorher. Im Großen und Ganzen taten die Massagen aber wieder ganz gut.
    Als wir fertig waren, legte ich mich wieder in den Schatten an den Strand und schrieb weiter Berichte. Chris lief mal den Strand entlang bis zu den Felsen, die den anderen Strand, an dem wir gestern Nachmittag waren, von unserem Strand trennen. Als er wieder kam, war er nass geschwitzt. Am späten Nachmittag gingen wir rüber ins Andalay Resort, tranken dort etwas und aßen eine Kleinigkeit. Dann gingen wir in unsere Unterkunft, schauten von unserem Balkon aus den letzten Sonnenuntergang, duschten und liefen dann zu Fishermen‘s Kitchen zum Abendessen. Nach dem Abendessen gingen wir nochmal zum Andalay Resort, um ein Abschiedscocktail auf den letzten Abend und unseren Urlaub in Thailand zu trinken.
    Zuhause angekommen, gingen wir ins Bett. Morgen Vormittag hatten wir noch genügend Zeit zum Packen, müssen wir unsere Rückreise erst gegen Mittag antreten. Gute Nacht Ko Libong!
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