• Villa de Leyva

    Mar 18–21 in Colombia ⋅ ☁️ 17 °C

    Wir fahren am Morgen eine Stunde mit dem Bus von Barichara nach San Gil und haben noch sechs Stunden Busfahrt (mit noch einem Umstieg) zum Zielort Villa de Leyva vor uns. Es kommt eine Stunde lang kein Bus für unsere Richtung herein, und dann erfahren wir, dass dies wegen einer Straßensperrung auch noch länger andauern könnte. Guter Rat ist teuer, das nächste Hotel schon gebucht und wir nehmen uns für die 160 km lange Strecke (und ca. vier Stunden Fahrt) ein Taxi. In Kolumbien ist der kleine 'gelbe' Kia oft gesehen, wir sind erst skeptisch, aber die Trolleys passen in den Kofferraum und Guillermo macht uns mit ca. 90 Euro einen fairen Preis. Bei guter spanischer Musik ist die Fahrt im Dauerregen angenehmer als gedacht, leider spricht der Fahrer kein Wort englisch und die Konversation ist dadurch schwierig. Er ist aber happy über die gutbezahlte Tour und wir sind happy, dass wir gegen 16 Uhr schon am Ziel sind. Villa de Leyva (im Jahr 1572 gegründet) ist eine sehr gut erhaltene Kolonialstadt, die wegen seiner relativen Nähe (ca. 150 km) zur Hauptstadt Bogotà, ein beliebtes Ausflugsziel ist. Die Stadt liegt auf 2.150 m Höhe und ist beeindruckend: mit groben Kopfsteinpflasterstraßen, weißen Häusern mit Holzbalkonen, dem größten zentralen Platz von ganz Kolumbien (120 m im Quadrat) und Bergen außen herum. Am nächsten Morgen scheint die Sonne, es ist auch wieder über 20 Grad warm, und wir machen mit der Stadtbesichtigung weiter.Read more