Wir sind in der Hauptstadt Skopje angekomnen, wo fast 550.000 der insgesamt 1,8 Mio Nordmazedonier leben. Die Stadt hat ein altes (sehr türkisch anmutendes) Basarviertel mit Moscheen, zahlreichen Gold- und Juwelierläden, aber auch weiteren Geschäften und netten Restaurants. In der Nähe des kanalisierten Flusses Vardar stehen viele der Bauten des umstrittenen Projektes 'Skopje 2014', mit dem die damalige Regierung ein neoklassizistisches bis neobarockes Stadtbild erschaffen wollte. Es entstanden fast 20 neue Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, ein Triumphbogen und riesige Statuen im Stadtzentrum. Es wirkt auf uns wie ein leicht kitschiger Nachbau anderer europäischer Metropolen, daneben gibt es aber auch noch genug Ostblockarchitektur mit viel Beton. Die Plätze, Wege und Grünflächen in der Stadt wirken oft vernachlässigt, vieles ist marode und auch genug Müll liegt überall herum. Skopje ist für uns nicht unbedingt ein Ziel für eine Städtereise (obwohl die Preise günstig sind), aber auf der Durchreise ist der Stop auf jeden Fall okay.Read more