• Christine und Christoph Hermanns
  • Christine und Christoph Hermanns

Balkanreise durch fünf Länder

Christine und Christoph tarafından 51 günlük bir macera Okumaya devam et
  • Voskopoja

    2 Haziran, Arnavutluk ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir fahren heute in das 1.200 m hoch gelegene historische Bergdorf Voskopoja mit seinen gerade mal 500 Einwohnern. Um 1750 waren es geschätzt an die 30.000, mehr als in Belgrad oder Athen. Die Stadt war eine Handelsmetropole der Aromunen, eines Volkes aus Nachkommen der romanisierten Bevölkerung des südlichen Balkans, die mit einer Art rumänischem Dialekt auch eine eigene Sprache haben. Voskopoja wurde Ende des 18. Jhdts. von den Osmanen fast komplett zerstört und von 24 orthodoxen Kirchen stehen heute nur noch eine Hand voll. Wir besichtigen zwei von innen und nach diesem 'Kulturausflug' fahren wir noch auf den Hausberg von Korça, von wo aus man 500 m über der Stadt stehend einen weiten Blick über das Land hat. Abends laufen wir nochmal durch die sympathische Innenstadt, die jeden Abend zum Leben erwacht und es macht richtig Spaß umherzuschlendern.Okumaya devam et

  • Lin am Ohridsee

    3 Haziran, Arnavutluk ⋅ ☁️ 23 °C

    Wir fahren heute zum Ohridsee, dem ältesten See Europas, der nur etwas kleiner als der Gardasee ist, auf 700 m Höhe liegt und von dem ein Drittel zu Albanien und zwei Drittel zu Nordmazedonien gehören. Wir starten den Tag in Podragec am Südufer und fahren dann weiter in das kleine Fischerdorf Lin, welches auf einer Halbinsel am Westufer liegt. Eine kleine Wanderung entlang des Seeufers und der Blick von einer Felszunge auf den riesigen See sind beeindruckend.Okumaya devam et

  • Elbasan

    4 Haziran, Arnavutluk ⋅ ⛅ 23 °C

    Wir machen zuerst noch einen Abstecher in die Berge, die gut ausgebaute Straße ist landschaftlich schön, das Wetter eher weniger, so dass wir wieder umdrehen und in eine trockenere und wärmere Ecke fahren. Unser Ziel ist Elbasan, die mit 65.000 Einwohnern viertgrößte Stadt Albaniens. Sie ist keine Schönheit, hat aber noch ein kleines Stück alte Stadtmauer mit Restaurants und kleinen Gassen dahinter und in der sonst eher 'normalen' Innenstadt ist am Abend sehr viel los. Es wird sich getroffen und gequatscht, die Kinder (die in Deutschland im Bett wären) spielen zusammen oder sind im Kinderwagen mit dabei. Es ist einfach ein anderes Lebensgefühl als bei uns. Alles sind entspannt und friedlich (es wird nur wenig Alkohol getrunken) und wir können in Ruhe umherlaufen und werden nie blöd angesprochen. So macht es einfach Spass.Okumaya devam et

  • Kruja

    5 Haziran, Arnavutluk ⋅ ☀️ 24 °C

    Unseren letzten ganzen Tag in Albanien verbringen wir in der Stadt Kruja, die nahe bei Tirana auf fast 600 m Meereshöhe an einem Gebirgshang liegt. Mit weiten Blicken, einer kleinen (aber sehr touristischen) Basarstraße mit alten Holzhäusern und den Resten einer Burganlage ist es ein sehr beliebtes Ausflugsziel. Christoph erwandert nachmittags noch den 1.150 rn hohen Hausberg mit einer kleinen Wallfahrtshöhle ('Temple of Sari Salltik') unterhalb des Gipfels. In einem Panoramarestaurant genießen wir abends den weiten Blick und die günstigen Preise.Okumaya devam et

  • Ohrid

    6–7 Haz, Kuzey Makedonya ⋅ ☀️ 24 °C

    Wir fahren mit dem Bus von Tirana nach Ohrid in Nordmazedonien, für Christine der bereiste Staat Nr. 55 , und für Christoph die Nr. 50 in der Welt. Wir schauen uns den direkt am gleichnamigen See gelegenen Ort in Ruhe an und es lohnt sich: eine nette Altstadt mit Basarstraße, eine lange Uferpromenade, orthodoxe Kirchen, Moscheen, ein altes Amphitheater und eine Burg. Dazu der Blick in die Berge und auf den blauen See, viele Badestellen, klares Wasser und das alles bei bestem Sommerwetter.Okumaya devam et

  • Skopje

    8 Haziran, Kuzey Makedonya ⋅ ☁️ 30 °C

    Wir sind in der Hauptstadt Skopje angekomnen, wo fast 550.000 der insgesamt 1,8 Mio Nordmazedonier leben. Die Stadt hat ein altes (sehr türkisch anmutendes) Basarviertel mit Moscheen, zahlreichen Gold- und Juwelierläden, aber auch weiteren Geschäften und netten Restaurants. In der Nähe des kanalisierten Flusses Vardar stehen viele der Bauten des umstrittenen Projektes 'Skopje 2014', mit dem die damalige Regierung ein neoklassizistisches bis neobarockes Stadtbild erschaffen wollte. Es entstanden fast 20 neue Verwaltungs- und Kultureinrichtungen, ein Triumphbogen und riesige Statuen im Stadtzentrum. Es wirkt auf uns wie ein leicht kitschiger Nachbau anderer europäischer Metropolen, daneben gibt es aber auch noch genug Ostblockarchitektur mit viel Beton. Die Plätze, Wege und Grünflächen in der Stadt wirken oft vernachlässigt, vieles ist marode und auch genug Müll liegt überall herum. Skopje ist für uns nicht unbedingt ein Ziel für eine Städtereise (obwohl die Preise günstig sind), aber auf der Durchreise ist der Stop auf jeden Fall okay.Okumaya devam et

  • Thessaloniki

    9–11 Haz, Yunanistan ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir sind in Griechenland und schauen uns Thessaloniki an, die zweitgrößte Stadt des Landes und das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum der Region Makedonien. Das moderne Zentrum wurde nach einem Brand (1917) schachbrettartig neu aufgebaut: mit langer Uferpromenade, Flaniermeilen, großen Verkehrsachsen und dichtbebauten Wohnblöcken. Neben einer lebendigen Kulturszene gibt es zahlreiche Cafés, Bars und Restaurants, dazwischen 'eingestreut' liegen römische Ruinen, byzantinische Kirchen und osmanische Bauwerke. Auf dem höchsten Punkt befindet sich Festung mit Stadtmauern und weitem Blick über die 'Thermaische Bucht'. Am Abend ist gefühlt die halbe Stadt auf den Beinen, vor allem sehr viele junge Leute sind zu sehen, und das südländische Flair in der Stadt macht Spaß.Okumaya devam et

  • Meteora - Klöster

    12–13 Haz, Yunanistan ⋅ 🌧 21 °C

    Wir fahren mit dem Mietwagen 250 km von Thessaloniki zu den 'Meteora - Klöstern' bei Kalambaka. Das Wort 'Meteora' bedeutet 'in der Luft schweben' und das tun die sechs orthodoxen Klöster aus dem 14. - 16. Jhdt, die auf die Spitzen steiler Sandsteinfelsen gebaut sind und scheinbar der Schwerkraft trotzen. Es gab früher sogar 24 Klöster, aber nur vier Mönchs- und zwei Nonnenklöster sind noch erhalten und aktiv. Die Bilder im Sonnenschein in dieser spektakulären Landschaft, aber auch mit Nebelschwaden nach Gewitter sind einfach ohne Worte und der pure Genuss.Okumaya devam et

  • Agia Triada Kloster und Leptokarya

    14 Haziran, Yunanistan ⋅ ☀️ 26 °C

    Heute ersteigen wir von Kalambaka aus das traumhaft auf einer imposanten Felsnadel gelegene 'Agia Triada' Kloster (der Dreifaltigkeit), im Gegensatz zu Roger Moore als '007' aber nicht über die senkrechte Felswand, sondern einen alten Eselsweg und zuletzt 140 in den Fels gehauene Stufen. Diese gibt es seit 100 Jahren, davor war der Zugang zum Kloster nur über eine 50 m hohe Seilwinde möglich. Der letzte Blick auf die einzigartigen Sandsteinfelsen und dann fahren wir 150 km bis Leptokarya an die Ägäis weiter.Okumaya devam et

  • Olymp - Nationalpark

    15 Haziran, Yunanistan ⋅ ☁️ 24 °C

    Das Bergmassiv 'Olymp' besteht aus mehreren Gipfeln und einer davon ist der 'Mystika', die mit 2.918 m höchste Erhebung des Landes. Nach der griechischen Mythologie haben dort oben Zeus und weitere 11 Götter gelebt und geherrscht. Heute 'herrscht' hier nur Wandertourismus und viele machen sich vom Parkplatz in 1.100 m Höhe auf den langen Weg zu einer Berghütte, um am nächsten Tag aufzusteigen. Wir begnügen uns mit einer tollen Wanderung durch die schöne 'Enipeas-Schlucht'.Okumaya devam et

  • Fourka

    16–17 Haz, Yunanistan ⋅ ☁️ 27 °C

    Wir fahren 200 km auf die Halbinsel Chalkidiki, und zwar zuerst auf den linken 'Finger' der insgesamt drei markanten Landzungen. Die Landschaft auf 'Kassandra' ist leicht hügelig und sehr grün mit Wald und Feldern. Die touristischen Orte sind eher kleiner, mit vielen Apartmentanlagen (und ohne große Hotels), die oft noch einen gewissen Charme des letzten Jahrtausends ausstrahlen. Es gibt aber auch einige moderne Beachbars und Restaurants. Das Meer ist absolut sauber und es macht immer wieder Spaß ins klare Wasser zu springen.Okumaya devam et

  • Sarti

    19 Haziran, Yunanistan ⋅ ☀️ 26 °C

    Wir fahren heute 100 km nach Sarti auf die Halbinsel Sithonia. Dieser Ort ist für uns etwas Besonderes, denn hier haben wir uns vor fast 19 Jahren im Urlaub kennengelernt und sind nun zum ersten Mal wieder hier. Das Hotel 'Pontos' existiert noch, im kleinen Ortszentrum hat sich auch nicht viel verändert (es sind nur mehr Touristen unterwegs), der Strand ist noch genauso schön wie damals (nur mit viel mehr Beachbars) und Sarti ist etwas weiter nach außen gewachsen. Wir fühlen uns direkt wohl in diesem Ort mit entspanntem Flair.Okumaya devam et

  • Strandtage auf Sithonia

    20–21 Haz, Yunanistan ⋅ ☀️ 26 °C

    Die Halbinsel Sithonia ist bergig und sehr grün und von der Ringstraße kann man immer mal zu herrlichen Stränden oder Badebuchten abbiegen (oder es geht zu Fuß herunter) und das überall wunderbar klare Wasser genießen aus dem man nicht mehr raus will. Auch unser Ort Sarti gefällt uns sehr gut, die meisten Gäste (und seit dem Wochenende ist es voll), sind Familien aus Serbien, Bulgarien, Rumänien und weiteren östlichen Staaten und die ganze Atmosphäre ist entspannt, nie laut oder grölig, und wir sind echt angetan mal nicht die 'üblichen' Westeuropäer zu sehen.Okumaya devam et

  • Arnea und Ouranoupoli

    22–23 Haz, Yunanistan ⋅ ☀️ 30 °C

    Wir verlassen Sithonia und schauen uns kurz den etwas nördlicher in den Chalkidiki - Bergen gelegenen Ort Arnea an, und fahren dann weiter nach Ouranoupoli, das Anfang des dritten 'Fingers' quasi das Tor zur autonomen Mönchsrepublik Athos ist. Eine Nummer kleiner als Sarti gibt es ein nettes Zentrum mit Restaurants und Geschäften und in der Nähe kann man an den Stränden gut Baden.Okumaya devam et

  • Mönchsrepublik Athos

    24 Haziran, Yunanistan ⋅ ☀️ 27 °C

    Nur drei Kilometer südlich von Ouranoupoli ist die Grenze zum 'Klosterreich' Athos, der autonomen Mönchsrepublik mit völkerrechtlichem Sonderstatus auf griechischem Staatsgebiet. Im 10. Jhdt. wurde hier das erste orthodoxe Kloster gegründet und im Laufe der Zeit entstanden insgesamt 20 auf der bergigen Halbinsel verteilt liegende Großklöster (ein serbisch- , ein bulgarisch-, ein russisch- und siebzehn griechisch - orthodoxe) und weitere zahlreiche Mönchssiedlungen und Einsiedeleien. Selbst in osmanischer Zeit blieb Athos orthodox und wurde (bis auf das Zahlen von hohen Steuern) weitgehend ungestört gelassen. Im 15. Jhdt waren es an die 40.000 Mönche, heute sind es noch gut 2.000, die nach strengen mittelalterlichen Regeln (und mit dem Julianischen Kalender) leben. Seit über 1.000 Jahren gilt das 'Abaton - Gesetz': Frauen ist der Zutritt strengstens verboten und selbst weibliche Nutztiere sind tabu (außer Katzen zur wohl nötigen Mäusejagd). Männer brauchen aber für den Zutritt auch eine schriftliche Genehmigung (Diamonitirion) der Klosterverwaltung, um mit einer Fähre von Ouranoupoli einreisen zu dürfen. Touristen wie wir fahren mit Booten in 500 m Abstand die Halbinsel entlang und können einige der imposanten Klöster nur aus der Ferne bewundern, was aber auch beeindruckend ist.Okumaya devam et

  • Alles hat ein Ende...

    25–26 Haz, Yunanistan ⋅ ⛅ 30 °C

    Wir fahren ein Stück südlich von Thessaloniki nachmittags in eine Strandbar am Epanomi - Beach, denn chillen ist am letzten Tag der Reise angesagt. Abends geht es noch in den Küstenort Pereia zum Sonnenuntergang am Meer. Heute ist nun der Rückflug nach Düsseldorf und ein wirklich spannendes und aufregendes Jahr geht zu Ende. Die Gesundheit ist das Wichtigste und hat super gepaßt (auch unsere über 80-jährigen Eltern haben tapfer durchgehalten und unseren Blog täglich verfolgt). Wir haben in allen Ländern keine Pleiten mit Flügen oder Autos gehabt, keine sonstigen unangenehmen Situationen erlebt und die Kreditkarten haben immer funktioniert, mehr geht bei diesem intensiven Reisen einfach nicht und wir können uns glücklich schätzen. Danke an alle, die unseren Blog gelesen und auch gerne kommentiert haben, es war uns ein Vergnügen. Das nächste 'Reisejahr' dauert aber erst einmal.Okumaya devam et

    Gezinin sonu
    26 Haziran 2026