• Kindia - Dalaba

    18. november 2024, Guinea ⋅ ☀️ 26 °C

    Eine Nacht unter dem Moskitonetz brachte ausreichend Schlaf in den Körper und das Frühstück ausreichend Energie. Auf geht es. Zuerst streiften wir durch den Markt von Kindia. Die Bereitschaft, sich fotografieren zu lassen, war weniger ausgeprägt als die Bereitschaft zu lächeln.
    Mahmoud kaufte Cola-Nüsse und erzählte von deren Bedeutung in Westafrika. Cola-Nüsse sind ein symbolisches Geschenk von hohem Wert, obgleich der materielle Wert eher gering ist. Eine Hand voll von vielleicht einem halben Duzend Nüssen kostet 5 Francs und kann genügen, Sympathie vorausgesetzt, vom Dorfchef ein Grundstück zugesprochen zu bekommen, auf dem man ein Haus bauen darf.
    In einer Schnitzerei erwarb ich für 20 € eine Schnitzerei „Frau hebt Frau.“
    Der Wasserfall des Tages war durchaus spektakulär und hatte eine Fallhöhe von vielleicht 50 Metern.
    Leider bekamen wir auch die Information, dass unser Gepäck noch nicht in Conakry angekommen ist. Damit tritt nun unter allen Umständen ein Versicherungsfall ein, wonach ich nach 24 Stunden Gepäckverspätung Notkäufe bis zu 500 € geltend machen kann.
    Am Bafing Stausee legten wir eine kurze Rast ein. Ich beobachtete frei laufende Rinder und wunderte mich erneut, dass es hier keine Leoparden gibt, während wir in Deutschland vor Wölfen nicht mehr sicher sind.
    Irgendwann streikte einer der drei Jeeps, weswegen alles auf zwei Fahrzeuge umgepackt werden musste. 2 Fahrer, 1 Reiseleiter, 8 Touristen samt Gepäck.
    Die Unterkunft überraschte dafür mit einem sehenswerten Pool.
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