• Kissidougou - N‘zerekoré

    November 21, 2024 in Guinea ⋅ ☀️ 26 °C

    Gut gelaunt und ungeduscht starten wir nach einem reichhaltigen Frühstück in Richtung Dschungel.
    Auf dem Weg begegnen uns in fast allen Dörfern festlich gekleidete Menschen. Der örtliche Gouverneur oder vielleicht doch der Präsident organisiert eine Campagne, ein Festival mit Gratis-Getränken und -Speisen, um den Hiesigen Gutes zu tun oder sie zur Unterstützung zu bewegen. Viele tragen die Landesfahne mit sich. 🇬🇳
    In Macenta wollte Mahamoud eigentlich nur Geld tauschen, währenddessen sich die Gruppe verteilte. Doch leider ging dem ein oder anderen das penetrante Fotografieren und Fotografiertwerden zu weit. Wie Pistolen von Verkehrspolizisten richteten sich Kameraobjektive auf jeden interessant aussehenden Fußgänger oder Mopedfahrer. Daran störten sich offenbar (zurecht) einige Passanten und beschwerten sich bei der Polizei. Diese nahm die ganze Truppe mit aufs Revier, wo wir schmorten und unser Reiseleiter sich seiner und unserer Haut im Büro des örtlichen Kommandanten erwehren musste.
    Wieder auf freiem Fuß ging es zu einem Reservat, in welchem offenbar auch Waldelefanten anzutreffen wären - allerdings nicht auf dem Weg, den wir nutzten. Es war ein Spaziergang mit Klettereinlagen im Regenwald. Schön aber unspektakulär.
    Nach einer neuerlichen Nachtfahrt erreichten wir 20:30 das Hotel Le Prince. Die verschimmelten Zimmer wurden nach Reklamation auch mit Toilettenpapier, Handtuch und Bettdecke ausgestattet. Geht doch 🤪
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