Disneyland Hongkong 🐭✨
February 25 in Hong Kong ⋅ ☁️ 21 °C
Unser erster Ausflug in Hongkong führte uns direkt ins Disneyland. Mit der Metro (oder eher mit drei) ging es vom Hotel aus in etwa einer Stunde zum Park. Als wir an der Station Central umstiegen waren wir sehr erstaunt - es tummelten sich hunderte von Menschen an der Station, die auf dem Weg zur Arbeit (oder wie wir zum Disneyland) waren und es war mucksmäuschen still. Das einzige, das man hören konnte, waren die Schritte - und selbst die waren leise.
Von der Haltestelle Sunny Bay aus mussten wir dann in die Disneyland Resort Line umsteigen - und der Zug war komplett in Disney Optik! Die Fenster waren im klassischen Mickey Mouse Look, im inneren waren (gar nicht mal sooooo) kleine Figuren, super süß jedenfalls. Die Fahrt ins Disneyland lag bei etwa 2,50 Euro - die Metro ist hier wirklich günstig.
Die Öffnungszeiten des Parks haben uns ehrlich ein wenig überrascht, die waren so gar nicht typisch für Disney. Los ging um es 10 Uhr, wobei manche Attraktionen auch erst ab 10.30 Uhr geöffnet hatten. Das große Feuerwerk war um 20.30 Uhr und ging bis ca. 21.00 Uhr. Auf dem Rückweg über die Main Street sind wir noch schnell in einen der Shops gehüpft um Robin ein Souvenir zu kaufen (für Angi gab es bereits am Morgen neue Disney Ohren, hihi) - als wir etwa 20 Minuten später wieder aus dem Shop kamen wurden schon keine Leute mehr hinein gelassen.
Die Wartezeiten an den großen Attraktionen waren wirklich jenseits von gut und böse - vor allem wenn man bedenkt, dass wir unter der Woche dort waren und die Public Holidays auch schon vorbei sind. Zwischen 2-3 Stunden über den Mittag für eine Achterbahn ist schon Crazy. Was übrigens auch Crazy ist: die Fahrzeit von der Achterbahn „Wandering Oaken‘s Sliding Sleighs“ wir standen 75 Minuten für ungelogen 30 Sekunden Fahrt an. Ein Kettenlift, zweimal im Kreis, das war’s. Nun, sei es drum. Dabei sein ist alles und - was für Robin zählt: Count ist Count! Einen weiteren haben wir auf ner kleinen Yellowstone Tour geholt, bei dem wir von Grizzlys gesprengt wurden, klingt jetzt allerdings wilder als es war.
Oh - und lustigste Story überhaupt: in Orlando mussten wir damals im Magic Kingdom aus der Winnie Pooh Attraktion evakuiert werden (klingt leider spannender als es war, letztendlich hatten wir ne lustige kleine Backstage Tour und uns wurden einige Eastereggs gezeigt) und in Hongkong ging die Bahn „kaputt“, kurz bevor wir hätten einsteigen können. Allerdings gab es ein Return Ticket für uns, so konnten wir die Attraktion dann doch noch fahren - das erste Mal ohne Unterbrechungen, Downtimes, Evakuierungen oder ähnliches. Alle guten Dinge sind wohl doch häufig drei.
Kulinarisch haben wir es uns mittags mit je einer Portion Udon Noodlez und abends mit fancy Iron Man Wagyu Burgern gutgehen lassen. Die Preise dafür waren für Essen im Freizeitpark wirklich fair und pro Menü gab es sogar ein Getränk gratis dazu.
Generell kann man sagen: es war ein schöner Tag, auch wenn die Leute zum Teil wirklich anstrengend waren. Man sollte meinen in einem Land, in dem die Leute im Alltag schon vor Corona medizinische Masken getragen haben, hält man sich an so etwas wie Mindestabstände zu fremden Menschen, aber dem ist nicht so. Außerdem haben uns ein paar der üblichen Disney Klassiker gefehlt (Big Thunder Mountain, Tower of Terror, Hyper Spacemountain und Mystic Manor waren leider geschlossen für die Reparatur). Nur für die Disney Magic sollte man eher nach Paris oder noch besser nach Orlando reisen - kombiniert mit einem Städtetrip allerdings dennoch eine gute Option auch das Disneyland Hongkong zu besuchen.Read more
























