🏠 Terra Nostra Guest Ranch
Aug 25–29 in Canada ⋅ ⛅ 26 °C
Da waren wir also: angekommen in Kleena Kleene und gefühlt am Ende der Welt. Zum Einkaufen fährt man von hier drei Stunden hin – und natürlich auch wieder zurück. Uns konnte das zum Glück egal sein. Auf der Ranch hatten wir Vollpension und wurden kulinarisch richtig verwöhnt.
Zum Frühstück und Nachtessen sassen alle Gäste zusammen am grossen Tisch. So kam man schnell ins Gespräch. Fast alle hatten dasselbe Problem wie wir: die ausgefallene Fähre zwischen Bella Coola und Vancouver Island. Dann die gute Nachricht: Ab 30. August wird sie wieder fahren und die anderen können ihre Reise wie geplant fortsetzen.
Die Ranch ist seit 13 Jahren in den Händen eines Schweizer Paars. Mit 19 Pferden, die sich frei auf dem riesigen Gelände bewegen, drei Hunden, Katzen und den Gästen gibt es viel zu tun. Unterstützt werden die beiden deshalb im Moment von acht Helfern.
Sprachlich fühlten wir uns fast wie zu Hause: 80 % Schweizerdeutsch, 20 % Hochdeutsch und 0 % Englisch.
Bei unserer Ankunft war es richtig heiss. Nach der Wanderung durch die Sanddünen gab es deshalb nur eines: ab in den See!
Am Mittwoch erkundeten wir den See mit dem Kanu. Auf der anderen Seite legten wir an einem kleinen Steg an und wanderten zu einem Aussichtspunkt. Auf der Hinfahrt war der See spiegelglatt. Auf dem Rückweg kam Wind auf und das Wasser wurde immer welliger. Wir wurden immer wieder Richtung Seemitte getrieben und das Zurückpaddeln wurde zu einem ziemlichen Kraftakt.
Am Donnerstag machten wir mit Christoph, dem Besitzer der Ranch, eine Offroad-Buggy-Tour. Und Offroad war wirklich Offroad! Es holperte ganz schön. Dabei entdeckten wir sogar frische Bärenspuren – nur der Bär selbst liess sich leider nicht blicken.
Am Nachmittag kippte das Wetter. Es wurde kühler und ein paar Regentropfen fielen. In unserem kleinen Blockhaus wurde es dafür umso gemütlicher.
Am Freitag wartete eine Premiere auf mich: Zum ersten Mal in meinem Leben wagte ich mich auf einen Pferderücken. Wenn nicht hier – wann dann? Eine Stunde ritten wir durch den Wald und dem See entlang. Zum Glück wusste mein Pferd genau, wo es langging und was zu tun war.
Die Welt war weit weg, das WLAN meistens auch und es fühlte sich genau richtig an.Read more







































Traveler
Das Glück der Erde liegt auf dem Rücken der Pferde
Traveler
Machsch dich aber guet uf em Pferd👍🏻