• 🏠 The Oak Hotel

    Sep 16–18 in Canada ⋅ 🌙 13 °C

    Eigentlich hatten wir Nelson nur als Zwischenstopp eingeplant, damit die Fahrt nach Summerland nicht zu lang wurde. Doch die kleine Stadt gefiel uns so gut, dass wir am liebsten länger geblieben wären.

    Kurz vor unserer Ankunft meldete sich unser gebuchtes Hotel. Wegen Bauarbeiten könnte es laut werden und wir durften kostenlos stornieren. So landeten wir im frisch renovierten Oak Hotel direkt an der Baker Street. Ein guter Plan B, auch wenn wir aus unserem Zimmer direkt auf eine Wand schauten. In den historischen Häuserzeilen von Nelson stehen die Gebäude oft dicht nebeneinander.

    Unser Auto mussten wir in einem Parkhaus abstellen und die Gebühr per App bezahlen. Ich gab beim Kennzeichen ein O statt einer Null ein. Und das nach 10 Jahren Erfahrung beim KRV. Eine Busse riskieren, auf Kulanz hoffen? Wir bezahlten lieber ein zweites Mal.

    Die historische Baker Street war voller schöner alter Häuser aus der Zeit des Silberbooms. Dazwischen gab es viele kleine Geschäfte, Cafés und Restaurants. Es war lebendig und trotzdem gemütlich. Nicht umsonst wird Nelson auch „Heritage City“ genannt.

    Am nächsten Morgen wollten wir Nelson von oben sehen. Wir wanderten zum Pulpit Rock und weiter zum Flagpole. Sechs Kilometer und fast 650 Höhenmetern. Ziemlich steil bergauf und ein paar kleine Kraxeleinlagen waren auch dabei.

    Oben genossen wir die Aussicht über die Stadt, den Kootenay Lake und die Berge. Und es gab unsere Pizzareste vom Vorabend - ein feines Mittagessen mit Aussicht!

    Für den Abstieg nahmen wir den einfacheren Weg. Danach verbrachten wir den restlichen Nachmittag gemütlich am Sandstrand des Kootenay Lake.

    Aus einem Zwischenstopp wurden
    richtig schöne Tage.
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