• Ruhe suchen

    7. februar, El salvador ⋅ ☁️ 22 °C

    Mehr Natur solls sein, raus aus der Stadt. Ich kann nicht mehr, ich dreh am Rad.
    Fast im Dunkeln gestern hier hochgefahren, ohne zu wissen ob sie offen haben, denn keiner reagiert auf Anrufe. Doch auf dem Vulkan zuvor erzählt der andere Guide von diesem See, ein Zeichen um herzukommen?
    Und so landen wir beim eindunkeln beim Restaurant und ja, camping ist möglich! 😀
    Und noch während ich mein Gepäck löse, wird uns schon die Menükarte fürs Abendessen gereicht und gekocht, während wir das Zelt aufstellen. Einfach perfekt.
    So scheint es hier: ruhig im Garten zelten, rundum schnattern die Enten und leise dudelt Musik ausm Restaurant. Ich wechsle zwischen Hängematte und Liegestuhl, zwischen kühlem Wind und heisser Sonne und versuche Ruhe zu finden. Gar nicht so einfach, wenn man weiss, ich muss nochmals in die Hauptsstadt weil mein Moped nicht sauber läuft...eventuell heute Nachmittag schon raus aus dem Paradies oder morgen ganz früh durch den Verkehr.

    Und so lasse ich mich von Pippa verleiten, doch noch am Sonntag abend in die Stadt zu fahren und bereue es zu tiefst. Ihre Definition von sauber und ruhig ist völlig anders. Und so lande ich im schmuddeligsten Hotel ever und durch die offenen Fenster dröhnt der Bass vom Konzert von Shakira, was noch nicht mal richtig angefangen hat und ich nur noch schlafen will. Scheisse, ich kann im Dunkeln nicht mehr zurückfahren auf den Campingplatz 😣
    Læs mere