• Helena Schön
  • Jan Moll
  • Esther Grubenmann
Current
  • Helena Schön
  • Jan Moll
  • Esther Grubenmann

Schatzsuche im Paradies

Quer überm grossen Teich auf der Suche nach dem Paradies um Neues zu entdecken und meine Freude zu finden Read more
  • Currently in
    🇬🇹 San Luis, Guatemala

    Busfahren wie lokals

    4 hours ago in Guatemala ⋅ 🌧 22 °C

    Irgendwie läufts ja doch nicht wie geplant. Und so sitze ich mit schmerzendem Ohr rund eine Woche nachm Tauchen nun endlich im Spital. Den Flug musste ich verstreichen lassen ohne Rückvergütung. Sei besser so fürs Trommelfell meint die TCS-Hotline. Stattdessen habe ich mir einen luxuriös ausschauenden Nachtbus bereits vor 2 Tagen reserviert und sehe jetzt, der Nachtbus wurde kurz vorher storniert. Keine weiteren Busse verfügbar heute und morgen um 09:00 fängt meine Spanisschule an 😱
    Also mit dem Unternehmen Kontakt aufgenommen, der meint, nur noch 2te Klasse verfügbar. Eigentlich hätte ich da zur Busstation rüberlaufen sollen und was vor Ort kaufen. Stattdessen stresse ich mitm TukTuk quer durch die Stadt zum Bezahlen und wieder zurück zur Busstation. Schon wieder auf Touristenvermittlung reingefallen, denn die haben keine eigenen Busse.

    Und so sitze ich zwischen den Lokals ganz hinten im Nachtbus nach Guatemala City und hoffe auf einen reibungslosen Anschluss in die nächste Stadt...und ein rechtzeitiges Erscheinen in der Sprachschule 🙄

    Immerhin die Fahrt mitm Collectivo gestern und heute war echt angenehm. Die kleinen lokalen Kleinbusse fahren Sonntags nur noch alle Stunde, dafür aber recht pünktlich und superschnell. Und kosten für 1h Fahrt rund 4.- und immer gleich viel, die zocken dich nicht ab. Nur die Kinderarbeit als Türöffner, Kassier und Gepäckverstauer finde ich etwas fragwürdig. Insbesondere da sie ja auch unter der Woche gefühlt den ganzen Tag im Bus sind. Aber der heutige Junge meint, er gehe schon zur Schule
    Read more

  • Töff fahren

    Today in Guatemala ⋅ ☁️ 27 °C

    So habe ich mir meine erste Fahrt in Guatemala ja nicht vorgestellt...
    Der Rückweg von der Dschungelwanderung, also die anstrengenden 13km Naturstrasse, sind nun nass und rutschig. Diese Strecke nehme ich ohne Gabrielle. Für sie habe ich einen Platz im Jeep vom TourGuide zweier Touristen erbettelt, da ist sie sicherer aufgehoben. Er meint aber, er fahre schnell, er setzt sie an der Hauptstrasse dann ab. Passt.
    Und ich mach mich gefasst auf eine Rutschpartie im Schlamm zusätzlich zu den groben Furchen im letzten Rest Asphalt, dem Schotter und dem steilen Gefälle auf dem kleinen Moped ohne richtige Bremsen.
    Also hinterm Auto hergefahren, hui der ist ja doch echt schnell unterwegs auf dieser Schlaglochpiste...ich aber auch. Und schon fühlt sichs wieder nach Töfffahren an. Nur noch für mich sorgen. Nur noch den Weg im Blick. Und ein kleines leichtes Moped mit nun etwas mehr Leistung zwischen den Schenkeln. Und irgendwoe rutschts gar nicht. Die Reifen sind besser als gedacht. Und mein Schotterfahren auch. Und so bretsche ich dem Jeep hinterher, überhol ihn noch und finde richtig Spass am Offroadfahren über diese Schlaglochpiste, dem Schotter in den Wasserfurchen und den steilen Passagen, die nun gar nicht mehr so schlimm erscheinen wie aufm Hinweg mit Gabrielle hintendrauf. Ich bin sogar schneller als der Jeep, hab noch Zeit ein paar Fotos zu knipsen bis sie nachkommen und vorbeirauschen... nur bis ich sie wieder überhole, grinsend, stehend auf meinem viel zu kleinen Moped 😀
    Read more

  • Dschungelwanderung

    Today in Guatemala ⋅ ☁️ 25 °C

    Heute gings zur kleineren Ruinenstadt Yaxha. Soll sehr verlassen sein, man fühle dich wie IndianaJones und es habe viele Tiere da.
    Also den Töff (oder so) vom Campingplatz gemietet und mit Gabrielle hinten drauf morgens losgetuckert.

    Und so warten wir kurz vor dem Reservat den Regen ab und machen anschliessend auf den Weg, quer durch den Dschungel, über rutschige Treppen und um die wenigen Ruinen. Schade, ich habe mir einiges mehr erhofft. Die Ruinen sind leider so im Vergleich zu gestern in Tikal sehr marginal. Beziehungsweise kaum eine davon ausgebuddelt. Denn unter jedem Hügel liegt eine weitere Ruine versteckt. Vielleicht hat IndianaJones doch eher ne Schaufel als Machete im Gepäck gehabt.
    Read more

  • Kokodrillos

    Yesterday in Guatemala ⋅ ☁️ 29 °C

    Schwimmen im Naturreservat, echt schön hier, gemütliche Truppe die Nadine hier in bei AlicesGuesthause kennt.
    Ein gemütlicher Nachmittag am See, schwimmen über den versunkenen Steg und kurz vor Sonnenuntergang vor Moskitos und Krokodilen flüchten, das besagt zumindest das Schild 😉Read more

  • Maya

    Yesterday in Guatemala ⋅ ☁️ 21 °C

    Früh morgens schon wach, zu früh sogar. Um 5Uhr fahre ich meine französischen Zimmernachbarn im Auto nach Tikal, der grossen Mayaruine. Echt witziges Pärchen, spontan, gewieft, erinnern mich stark an Andy und Helen 😀
    Und so spazieren wir früh morgens durch den leeren Dschungel, hören allerlei Vögel und ab und zu raschelt es im Dickicht. Laut ist es hier, aber dich mag die Brüllaffen lieber als Partytiger 😉

    Meine Guided Tour hab ich sausen lassen, wir stampfen ohne Hintergrundwissen über Felsen und Türme. Ich setz mich ab und zieh noch etwas mit einem weiteren bekannten Gesicht rund um die Tempelanlagen.
    Leider seh ich die Franzosen nur noch von weitem, wusste nicht dass sie bereits heute abreisen und ihre beiden kleinen Rucksäcke im Auto alles sind, was sie mit sich führen. Schade, hätte mich gern verabschiedet.

    Es wird langsam warm, der Nebel lichtet sich und die Sonne strahlt duch das Blätterdach. Der nächste Tempel will erklommen werden, und nochmals Stufen hoch und runter. Den letzten, höchsten, geb ich mir noch, danach ist Schluss für heute... das sagen mir auch die Massen von Touristen, die nun nach 10Uhr reinströmen. Ganz nett hier, massiv grösser als erwartet aber früh dran sein, lohnt sich sehr!
    Read more

  • Touri-Hotspot

    January 9 in Guatemala ⋅ ☀️ 23 °C

    Nach einer langen Busfahrt in das teurere Hotel ausserhalb vom Touristenzentrum, das klingt nach einem guten Plan.
    Nachts um halb 10 im Hotel angekommen die Ernüchterung: die Partystadt dröhnt über den See direkt durch meine Lamellenfenster und Moskitotüre, dazwischen ein paar Böller und wieder mehr Bass. Zum Glück wurden meine angepassten Ohrschützer 2 Tage vor den Ferien fertig, so kann ich wenigstens schlafen...
    Morgens dann angenehm ruhig (abgesehen von den Böllern) erst mal frühstücken und die Stadt anschauen, bevor alle Touristen auf die Strassen wandern. Dazu die Festlichkeiten begutachten und eigentlich hab ichs um 11Uhr schon gesehen und will nur noch Ruhe.
    Nach ewigem Hin und her mitm Arzt am Telefon wird umgeplant. Flug gestrichen, Ohren haben Vorrang. Und so buche ich mir für Sonntag einen Nachtbus nach Antigua, dasmal aber FirstClass!
    Und dazu wechsel ich nach langer Überlegung mein Hotel, denn hier komm ich nicht zur Ruhe. Was ein Glück, hat Nadine gestern vom Dschungelhostel am andern Ende des Sees erzählt, also aufm Weg zu den Ruinen... nur der Weg dahin ist mit ATM-Suche und Busfahrt etwas langwierig und meine Nerven liegen blank.
    Read more

  • Grenzübertritt

    January 8 in Belize ⋅ ☀️ 29 °C

    Leider ein mieses Geschäft, der Transport von Touristen. Nachdem ich nicht mit der übelst bewerteten Kleinbusgesellschaft fahren wollte, zahlte ich 1.5x so viel für eine andere Gesellschaft. Hat sich dann rausgestellt: sie vermitteln nur, und zwar an die erstere Transportfirma. Und so sitze ich nun doch in einem schäbigen Bus und habe 20$ für Nichts gezahlt. Nicht mal die Infos waren besser vorab.
    Und der Frust geht weiter. An der mexikanischen Grenze verlangen sie 55$ Visagebühren, welche ja beim Flugticket schon dabei waren. Dieses habe ich aber nicht mehr, scheiss Onlinechecking. Und so kehren die Touristen vor mir um, ich zahle (bar und ohne Quittung) und höre danach, die Touristen hinter mir haben so viel diskutiert, dass alle andern von unserem Bus ohne Zahlen durchgekommen sind. Mist 😖

    Und so gehts im nicht ganz so schlimmen Kleinbus quer durch Belize. Dieses Land, das ja eigentlich vor Jahren schon mein Ziel war und ich nun nicht mal ein Zwischenhalt mache...bis aufs miese Mittagessen. Bagel aus noch mehr Weissbrot 😞
    Anschliessend noch 2h rumsitzen, auf den nächsten Kleinbus warten. Der hat zwar weniger Klebeband im Bus drin, dafür ist die Klimaanlage so laut, dass ich trotz Noise-Canceling-Kopfhöhrer einen Tinitus befürchte. Sind ja nur rund 4-5h Fahrzeit.
    Mit jedem Halt werden die Sitznachbarn weniger und neu gemischt. Umso schwieriger, dann an der Grenze zu Guatemala alle zusammenzuhalten. Also Gepäck wieder runter, alle zu Fuss zur Grenze, ausstempeln, einstempeln, weiter an den Desinfektionsschleusen für Fahrzeuge vorbei, quer über den chaotischen Platz ins nächste Gebäude, da nochmals ein Stempel, ausm Gebäude raus an Fahrzeugkolonnen und Bauchläden vorbei. Oh oh, keine Touristen mehr zu sehen. Bin ich doch falsch? Einfach mal weitergehen, zwischen Lastwagen und Schrammbord durchschlängeln mit meinem Offroadkoffer...da vorne wird Gepäck aufgeladen! Es sind Touristen! Es sind meine Sitznachbarn 😀
    Was für ein Chaos!

    Weiter gehts durch Guatemala. Schöne kurvige Strassen, hügelig, da wünscht man sich glatt ein Motorrad. Bis mittendrin der Asphalt aufhört. Oder nur einseitig liegt. Oder die Löcher im Belag das ganze Motorrad verschlucken....dann doch lieber mitm Bus den Bergauf schleichen.

    Nach rund 14h im Kleinbus (anstatt 6h nach GoogleMaps) wirds Zeit für ne erfrischende Dusche und etwas zu Essen...also andersrum. Das Hotelrestaurant ist zu und so treffe ich die Franzosen ausm Bus wieder im Restaurant. Und morgen womöglich zum Kaffee. Dann seh ich, ob ich in meinem Zimmer hinter der Bar schlafen konnte oder doch auch lieber in den Djungel umziehe
    Read more

  • Föhrig Zeit

    January 7 in Mexico ⋅ 🌙 23 °C

    Liebes Reisetagebuch
    Heute war ein regnerischer Tag und ich hab nichts gemacht ausser mitm braungebrannten Campingnachbarn Patrick aus Kanada zu plaudern, mit ihm in die Stadt fahren zum einkaufen und weiterplaudern. Im Regen noch Zelt verschieben und in die Hängematte sitzen. Ein föhriger Tag also.
    Und es ist nicht mal schlimm, einen Tag verschenkt zu haben. Denn ich hab noch so viele Tage Ferien, in meinem Leben und überhaupt. Heute wird mir klar: es kommt wirklich auf den Moment drauf an, diesen zu geniessen, oder auch einfach nur sein lassen wies ist. Und es ist gut so.
    Read more

  • Zelt auspacken

    January 6 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Endlich kann ich mal einen weiteren grossen Teil vom Gepäck nutzen, das ich dank den Rollen nur halb mühsam seit 3 Wochen mitschleppe.
    Der Taxifahrer schaute schon fragend, was ich mit dem Rollkoffer im Trailer-Park will. Erst recht die beiden Besitzer als ich für ein Zeltplatz fragte. Da haben sie mir doch glatt die Preisliste der Cabañas-Hütten hingelegt 😅

    Und so verweile ich hier die nächsten Tage auf einem fast leeren Campingplatz, an einer ruhigen Bucht am Meer und geniesse es, ohne Zeitdruck noch 2-3 Tage bleiben zu können. Der touristische Teil kommt dann noch früh genug.

    Vielen Dank an Barbara, die dank ihrem Reiseblogg ride2seetheworld.de diesen Platz so gelobt hat, dass man hier einfach vorbeischauen muss.

    P.s. der Sturm zieht auf und so pack ich bei Sonnenuntergang mein Zelt und verschiebe weg vom Ufer und hoffe auf eine ruhigere Nacht als damals in Griechenland, als ich mit der Zeltwand kuschelte
    Read more

  • Lagune

    January 5 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Eine Nacht an der vielgelobten schönen Lagune von Bacalar. Durch meine Absage vom Tauchen bin ich nun schon Nachmittags hier und geniesse noch den Sonnenuntergang mitm Kajak auf dem See.
    Anschliessend ein hungrig langer Spaziergang in die Stadt. Die ist gar nicht mal so hübsch, eher durchschnittlich mexikanisch. Dank den vielen Empfehlungen von meiner Unterkunft finde ich ein gutes Restaurant abseits der Lagune mit fabelhaftem Essen und wunderbarer Unterhaltung. Denn am Tisch nebenan setzen sich zwei Schweizer und bitten mich dazu. Da stellt sich raus, wir haben die selbe Reise, nur umgekehrt 😀 Und so plaudern wir lange über gute Reiseziele, Busgesellschaften, Aktivitäten und philosophieren über die lokalen Gewohnheiten. Was für ein toller Abend mit Cornelia und Patrick.
    Read more

  • Motorradkauf

    January 5 in Mexico ⋅ ☀️ 28 °C

    "Ja klar, voll easy als Ausländer in Guatemala ein Motorrad zu kaufen"
    Und nun bin ich wenige Stunden vor der Grenze entfernt und hab immernoch kein Motorrad in Aussicht. Kein Reisender, der seins verkaufen will in Guatemala. Dafür eine Nachricht von der Irin, die hatte ihr 125er in Playa del Carmen stehen, war perfekt zum einlösen, Service machen während ich in Cozumel verweile. Dann hat sies im November jemand anderem verkauft... und ich weitergeschaut. Und nu n stehts wieder zum Verkauf und ich bin unsicher. Soll ich diese günstige Katze im Sack kaufen? Dann hätte ich was fahrbares aber nicht was ich erwartet habe.
    Und jetzt sitze ich schon im Bus weiter südlich, habs heute voll verpasst, meine Übernachtung sausen zu lassen und mich um ein Motorrad zu kümmern. Nun wirds echt mühsam, mitm Bus die nächsten Tage zum Flughafen im übernächsten Land, da 2-3 Tage Papierkram erledigen, danns Motorrad auslösen, Service machen und bis am Sonntag die 1200km runterfahren. Praktisch nicht machbar 😞
    Read more

  • Ceynottes

    January 4 in Mexico ⋅ ☀️ 23 °C

    So werden die Höhlen mit Wasser hier genannt. Ein riesiges verbundenes System aus Höhlen aller Form und Grösse, gefüllt seit einigen Jahrtausenden mit Süsswasser. Aber erst seit rund 50 Jahren durch Taucher erforscht.
    Die bekanntesten, dos ojos (zwei Augen) ist mein heutiger Tauchplatz.
    Begehung zu Fuss vor allen Touristen, dann langes Breefing zum Thema Höhlentauchen, anschliessend Ausrüsrung an und runtersteigen. Für den vielen Eintritt, den die Locals hier einkassieren, haben Sie immerhin gute Treppen gebaut.
    Neuer Tauchlehrer, neue Buddys. Ganz gemütliche Truppe und so tauchen wir zu viert der Leine entlang unter der steinernen Decke durch in Höhlen, umsäumt mit Stalaktiten, Säulen und Spiegelungen an der Wasseroberfläche.
    Verglichen mit meinem letzten Tauchgang im Meer ist jedoch alles karg, grau, kalt. Kein Leben, keine Farbe, nur nackter kalter Stein, dafür in jeglichen erdenklichen Formen.
    Das Tageslicht schimmert teilweise durch und streut verzauberte Lichtspiele an die Felsen im kristallklaren Wasser. Nur Fotos gibts keine, niemand hat ne GoPro dabei.
    Read more

  • Endlos Sonne, endlos Strand

    January 3 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Guter Tipp vom neuen Tauchlehrer, an diesem noch fast letztem frei zugänglichen Strand mit normalpreisiger Strandbar ohne Mindestkonsumation und dazu sogar ruchtig feinen Tacos, Fruchtsäfte und veganes Glace.
    Dazu endloser Strand zum ablaufen und zurückschwimmen. Nur im Wasser lebt nicht viel, vorallem nach Cozumels schönsten Riffen. Also Schnorchel wieder weg, einfach mal nur geniessen.
    Die Schattenplätze sind leider schon alle voll, als ich genug Sonne habe, hier reservieren sie die Tische und gehen dann schwimmen. Ich nicht, ich brutzel in der Sonne bis ichs nicht mehr aushalte und such dann nach der LiveBand im Hintergrund
    Read more

  • Dry Day

    January 3 in Mexico ⋅ ☀️ 26 °C

    Richtig froh war ich um die Nachricht von Richi, meinem nächsten Tauchleher, heute morgen. Die andern beiden haben abgesagt, er überlässts mir ob wir heute oder morgen in die Ceynotten gehen. Dankend hab ich auf morgen verschoben, denn ich bin völlig k.o. und hab Ohrenschmerzen. Kein gutes Zeichen nachm Tauchen.
    Also einmal Pause einlegen, touristenangebot durchschauen, ab den horrenden Eintrittspreise für private Strände staunen (35.- für in den RuinenPark mit Strand oder anderswo 75.- Mindestkonsumation) und dann doch bloss an den öffentlichen Strand runter. Nichts machen. Oder so.
    Ein klappriges Fahrrad gemietet und querfeldein. Äh nein, natürlich über offizielle Strassen, sie sehen nur nicht so aus. Dahinter dafür umso aufwändigere überdimensionierte Strassen noch bevor die neuen Villen in Planung sind. Also im Nirgendwo hats mehrspurige Strassen mit Radweg und Trottoir. Dann wieder Kreisel und noch mehr Strassen ins Nirgendwo. Als Verkehrsplanerin habe ich natürluch eine amüsante Fahrt mit vielen Fotostopps.
    Read more

  • Advanced

    January 2 in Mexico ⋅ ⛅ 20 °C

    Und weil ich noch mehr tauchen will, gibts nach wenig schlaf und hektischem packen heute nochmals 2 Tauchgänge vom Boot aus. Deepdive und Nitrox steht an, denn damit hab ich meinen zweiten Kurs Advanced nun auch in der Tasche 😁
    Nur sind wir alle drei nicht so fit und wach für nochmals einen strengen Tauchtag. Hilft nichts, die See ruft!
    Und es macht ja auch riesig Spass, dem Steilhang entlang zu tauchen, bis 30m tief zu erkunden und hinab in die riesige weite Leere zu blicken. Die Welt ist so viel grösser als Gedacht!
    Zurück zu meiner kleinen bekannten Welt, zurück ins sichere Riff, zurück zu meinem Lieblingsriff, den Palancar Caves 💙
    Read more

  • Die neue Suite

    January 2 in Mexico ⋅ ⛅ 21 °C

    Verwöhnt von der letzten Unterkunft war ich echt überfordert, etwas zahlbares und doch annehmliches zu finden. Für 50.-/Nacht gäbs den 10er-Massenschlag im Party-Hostel. Für 70.-/Nacht gäbs das abgelegene AirBnB-EinbettZimmer oder eben für 80.- das auf booking stark reduzierte Appartment-Hotel-Irgendwas, eher zentral, edle Fotos, neuerdings schlechte Bewertung. Es zerfalle alles, müffelt, schlechter Service... Denn die Mexikaner haben kein Wort für Unterhalt.
    Nur mit Self-Checking und wenig genutztes Hochhaus, da war ich echt nicht sicher, ob mich überhaupt so spät noch jemand erwartet.
    Glück ghabt. Der Concierge schlurft um die Ecke, andere Gäste gehen ein und aus. Er buxiert sogar mein Gepäck auf den Schultern nach oben (Lift defekt) und mich erwartet ein üppiges Zimmer mit vollausgestatteter Küche und kleinem Aussenpool. Hier lässts sich 3 Nächte leben. Mal schauen, ab wann die Nachbarn oben fertig Möbel gerückt haben.
    Read more

  • Fortbewegung

    January 2 in Mexico ⋅ ☁️ 25 °C

    Nicht ganz einfach in Mexiko. Wenn die freundlich grinsende Dame am Schalter meint, diese Fähre kriegst du noch, kann das der vorne am Absperrband ganz anders sehen. Und so verpass ich meine Fähre, muss die nächste nehmen. Und verpasse meinen Bus, muss den nächsten nemen. Nach 20min Schlangestehend den erstbesten genommen, nicht die bisherige Busgesellschaft. Der komme gleich... in der Zwischenzeit lerne ich Kanadier kennen, die fahren ans David Guetha Konzert nach Tulum. Wär ja schon was, wenn ich nicht so unglaublich müde wäre. Und so verstreicht die Zeit, der Bus habe Verspätung. Die Gute Busgesellschaft ausgebucht
    Der Letzte Bus ist voll. Also warten. Hoffen der kommt überhaupt. Viele Busse fahren ein, alle von der tollen roten ADO, keiner ist unser grüner Bus...Mit einer Stunde Verspätung dann doch mal ein grüner Bus. Tatsächlich unser! Und so stellen wir uns ans Ende der Schlange und schauen zu, wie fleissig Tickets im Bus gelöst werden. Der Bammel wächst. Und prompt: wir wollen einsteigen, da heisst es: Bus voll 😲...mir egal, ich muss heute nach Tulum! Im Gang hats noch Platz. Und so kommts, dass ich meinen Arsch platzsitze in einem Bus ohne Beschriftung, immerhin in die richtige Richtung, vollsgestopft bis zum Trittbrett. Immerhin ein kleiner Napp zwischen zwei Armlehnen ist möglich, etwas Reisetagebuch schreiben und insgeheim hoffen, das kuriose Self-Checkin-Appartment-Haus hat lange offen, denn es wird nach 21Uhr sein, bis ich mein neues Zimmer suchen muss.
    Read more

  • Tauchen tauchen tauchen

    January 1 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Als gäbs kein morgen, ziehen wir heute 3 Tauchgänge durch und starten erst um Mittag. Also 13Uhr am TikilaStrand navigieren üben, anschliessend ab aufs Boot, das bringt uns zum heutigen Wracktauchen und danach zum Nachttauchgang...nur wegen Feiertag und erst frisch wieder geöffnetem Hafen sind alle Schiffe ausgebucht. Wir landen auf einem privaten schnellen Boot... nur so rudimentär hab ichs dann doch nicht erwartet 🫣
    Alles geht irgendwie, Taucher halten zusammen. Und so gibts Resteessen aus jedermanns spontan eingepackten Snacks, den letzten Schlucken Trinkwasser und dem grössten Banjo ever: der Atlantik.
    Doch nichts trübt diese tollen Tauchgänge um das versunkene C53 und den bereits wild wachsenden Korallen daran. Fleissig schwimmenden Fischen und heimlich verkriechenden Hummern.
    Von denen sehen wir beim Nachttauchgang jede Menge, und Krabben, Krebse, Langusten und und und. Eine neue Welt, das bekannte Riff bei Nacht.
    Read more

  • Regentage

    December 29, 2025 in Mexico ⋅ ☁️ 25 °C

    Auch im Paradies regnets mal. Und so bleibt mir viel Zeit für meine morgigen Tauch-Ausflüge zu büffeln und die chillige Wohnung zu geniessen und dann doch mal noch ins bekannte Fisch-Bistro um die Ecke gehen. Was für lecker Burrito mit scharfen Sossen und dazu frischen Melonensaft. So nebenbei fällt mir auf: das ist meine erste mexikanische Mahlzeit seit 10 Tagen in Mexiko 🫣 denn der Kühlschrank "zu Hause" ist immer gut gefüllt mit Gemüse und Früchten, dazu brutzelt Stefano täglich was aufm Grill. Zu verlockend, sich da anzuschliessenRead more

  • Umweltsünden

    December 28, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 25 °C

    Die Schattenseite vom Paradies zeigt die Gewohnheiten der Menschen nur zu gut.
    Leben von Tag zu Tag, von der Hand in den Mund. Kümmern sich um sich selbst und ihre Liebsten. Da bleibt kein Platz für die Gemeinschaft und die Welt um sie rundum.
    Und so landet der Abfall auf der Strasse, in Säcken wird er abtransportiert, doch einzeln bleibts liegen. Mülltrennung unbekannt. Und was nicht in den Sack passt, werfen sie hinterm Haus über die Mauer in den Djungel. Auf der Waldstrasse zum Boulevard runter haben sie die Müllsäcke 2m hoch gestapelt, kein Durchkommen mehr. Die "Deponie" wurde wohl so geschlossen.
    Alles halb so wild, denn die Plastikstrohalme in meinem Drink, die vielen Plastiksäckli für jedes einzelne Früchtchen und all die angeschwemmten Flipflops sind Nichts gegen die beiden grossen Turbinen hier hinten im Urwald. Die verbrennen tagtäglich Lastwagenweise Öl zur Stromgewinnung, da seit 2016 die zusätzlichen Unterseekabel vom Festland her "in Planung" sind. Die mexikanische Regierung wills wohl selber bauen, hätten sie die Offerte der Japaner angenommen, wärs wohl schon fixfertig gebaut. Und so brennt die Stromversorgung der Insel täglich ein Loch in den Urwald, qualmt die Insel voll und passt ganz gut zum schwarzen Russ der vielen Kreuzfahrtschiffe an den drei Häfen.
    Ein Blick auf meinen Fussabdruck, ein Blick auf meine Möglichkeiten in Relation zur hiesigen Welt und dem Wissen, ich will doch mein Richtiges weiter anstreben. Auch wenns nicht viel bewirkt, mir selbst bringt es ein gutes Gefühl.
    Read more

  • Freies Tauchen

    December 27, 2025 in Mexico ⋅ 🌙 26 °C

    Nach dem Brevet ist vor dem Brevet und dazwischen gibts heute einen freien Tauchgang mit dem letztens kennengelernten Tauchlehrer Brian, seiner Wendy und der coolen Frau, deren Namen ich mir nie merken kann 🙄
    Also erstes mal alles alleine meistern, mit nem just aufm Weg kurz getesteten Jacket der Unterkunft und kurzerhand bestellten restlichen Ausrüstung. Nicht ganz vorbildlich strukturiert 😬
    Dafür war der Tauchgang ganz toll. Gemütlicher mit mehr Zeit um (fast) jedes Fischli anzuschauen, wenn uns die Strömung nicht so vorwärts schieben würde. Und gegen die Strömung wollen sie nicht tauchen, dabei wärs hier echt easy.
    Und so driften wir wieder am selben Riff wie letztmal vorbei, diesmal siehts wieder völlig anders aus und wir entdecken noch weitere Fischsorten, Seesterne, Quallen und die bekannten Rochen, Haie und machen etwas gar nahe Bekanntschaft mit einem Barracuda. Hand ausstrecken und die ganze Faust hätte da locker im Maul Platz gehabt bei den kleinen fiesen Zähnen. Da behalt ich meine Hände lieber bei mir.
    Ohne GoPro gehen schon paar Erinnerungen verloren, das Tauchen ist aber umso gemütlicher. Ganz oke, hab ich mir keine mehr gekauft und geb das Geld lieber für 2 Tauchgänge aus.
    Read more

  • Am Ende der Welt

    December 26, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Am südlichsten Punkt ist die Welt zu Ende. Zumindest die der Insel Cozumel. Denn hier hören die befestigten Strassen auf, das Funknetz fehlt, die Touristen zum Glück auch...
    Und so rollen wir zu dritt um 11Uhr beim Leuchtturm an, erklimmen die Stufen bis uns schwindlig wird, um anschliessend den Atem verschlagen zu kriegen bei dieser Aussicht über die Insel.
    Von hier oben sieht man die ganze Südküste, die Krokodillagune daneben, die Strasse und all die heranrollenden Touristen. Schluss mit Ruhe, die Touris sind nun auch aufgestanden.
    Also weiter an den Strand, nur hab ich da meinen Platten nicht bemerkt. Danke Sergio, du als Parkwächter hast das Auge dafür. Und so lass ich den Roller bei ihm stehen, er kennt sogar meinen Roller-Vermieter, soll wohl der Bruder seiner Cousine dessen Neffen sein. Oder sowas, mein Spanisch ist nicht so sattelfest.
    Und so gehts nun doch noch aufs Lagunenboot, Touristen rumführen und Krokodile anlocken. Aber immerhin auch noch wissenswertes über Mangroven erzählt bekommen.
    Die erstbeste Strandbeiz leider völlig überteuert, die zweite ebenso aber wenigstens werden wir beachtet / bedient. Und so bleibts bei einer spärlichen Guacamole mit Nachos...aber am Strand liegen kostet zum Glück nichts.

    In der Zwischenzeit wurde mein Hinterrad ausgetauscht und ich fahre per Anhalter zum Moped zurück (das Raten meiner Herkunft anhand des Akzentes hat der Ami mit algerischen Wurzeln doch recht gut hingekriegt :)
    Mit frischem Reifen gehts dann noch einmal rund um die Insel auf der Suche nach was essbarem aber alle Restaurants schliessen um 17Uhr und so fahren wir in der Dämmerung mit wackeligen 70km/h der Küste entlang, einfach nur noch nach Hause, was für ein langer Tag.
    Read more

  • Abecho

    December 25, 2025 in Mexico ⋅ ☀️ 27 °C

    Früeh uf, für zum Lüchtturm packt und denn doch zlang no dies und jenes gmacht und voll in Stress cho. Da unne märkis irgendwie recht gäch mit kaltschweiss und Härzraase...also zwungenermasse abecho.
    Gmüetlich no zur Tauchschuel gfahre, iikauft, ab an nächere Strand mit de anderne go chille. Eigentlich au es ganz schöns Läbe wenn mer mal abechunnt
    Read more