• Honduras

    4. marts, Honduras ⋅ 🌙 27 °C

    Auf kürzestem Wege durch Honduras solls gehen. Denn die Sicherheit steht beim Reisen ganz weit oben. Und als alleinreisende Frau geht man schon weniger Risiken ein.
    Und so durchfahre ich Honduras lediglich auf der Schnellstrasse im Süden, dem kürzesten Weg durchs Land. Und dennoch ist es ein Land mit neuen Fahrzeugen, guten Strassen und viel Infrastruktur wie Strassenbeleuchtung, Kreiseln, modernen Gebäuden und sogar die Kinder tragen neue Schuhe und passende Kleidung. Hier wird nicht gespart. Zumindest in den Städten. Denn auf dem Land sind die Häuser immernoch aus Wellblech und der Gaul vor dem Karren gespannt.
    In der Tankstelle gibts zu Mittag den ersten frischen Schnittsalat seit langem, mit einer Getränkeauswahl europäischer Marken vom feinsten. Es scheint wohl doch anders zu sein als was man hört. Denn mein Mitschlüler aus dem Sprachschule war für ein Wochenede in Honduras. Begleitet von einem Freund aus dem hiesigen Militär. Ein höheres Tier und entsprechend gut umsorgt mit Privatchauffeur und dem nötigen Kleingeld fürs Mittagessen im Roof-Top-Restaurant. Nur dass man hierzulande mit dem abgedunkelten Fahrzeug in die Tiefgarage und mit dem Lift direkt ins Restaurant fährt. Auf der Strasse läuft man nicht herum, nicht mal tagsüber. Denn das Gefälle zwischen Arm und Reich ist immens. Und die Kriminalität entsprechend auch.
    Vor Jahren schon erlebten zwei andere Reisende, dass man als Tourist leider nicht so willkommen ist, denn alles was sie in dir sehen ist das Geld, dass sie in deinen Taschen vermuten und auf deine weisse Stirn gedruckt steht.
    Gründe genug, dieses Land nicht alleine zu erkunden. Aber mit meinen drei Miezekatzen aus Rumänien auf ihren 1200ern BMWs und KTMs passiere ich alle Polizeikontrollen ohne Zeit für ein mulmiges Gefühl und fliege an den suspekten Ecken der Strassen nur so vorbei.
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