• Kilauea 🌋

    March 4 in the United States ⋅ ☁️ 16 °C

    Heute hiess es weiter ziehen Richtung Südosten zu unserer coolen neuen Unterkunft in der Nähe von Volcano. Auf dem Weg dorthin kamen wir kurz nach der Abfahrt an einem Schild vorbei, das einen Farmers Market anpries.
    Kurzerhand den Blinker gestellt und dahin gefahren. Dieser Markt war im Gegensatz zum anderen, an dem wir waren vielfältiger und interessanter.
    Neben einer Schoggi-Apfelbanane gönnten wir uns bei 29 Grad im Schatten auch ein Wasser Glace, das aus Rohrzucker hergestellt wurde. Das war die beste Wasserglace, die ich je hatte…!
    Noch ein paar Malasadas (quasi Berliner jedoch ohne Füllung) für auf den Weg und weiter gings.
    Eigentlich wollten wir auf dem Weg den Green Sand Beach besuchen, doch da dieser noch mit je 1 Stunde hin- und zurückwandern verbunden war, wäre es zeitlich eng geworden.
    So haben wir uns für den Black Sand Beach entschieden, welcher direkt am Weg lag und ohne Wanderung erreichbar war. Was man an der Anzahl Menschen auch gemerkt hat… Der Sand war wirklich schwarz und 2 Meeresschildkröten machten es sich auch noch gemütlich dort…
    Noch zu Mittag gegessen, ihr dürft drei mal raten was….?! Genau, Sandwiches mit Salami, Scheibenkäse und Mayo oder Honeymustard…
    Laut der Kommunikation unserer Kids waren dies für den Moment die letzten Sadwiches die sie bereit sind zu essen. Leider gibt es aber nicht sehr viel Alternativen (ausser ganz sehr teuer auswärts essen zu gehen) dazu… 😕
    Naja, mal schauen was wir organisieren können… 😄 Das Toastbrot war übrigens mit Abstand das teuerste, das wir je gekauft haben. Damit wir überhaupt Sandwiches machen konnten mussten wir dieses auf dem Weg zur Black Sand Beach (wo es keine grösseren Einkaufsmöglichkeiten mehr gab) in einem kleinen Lädeli kaufen. Die Verkäuferin machte wohl das Geschäft ihres Lebens als sie 12 Dollar dafür verlangte 😳. Es war das letzte Pack Toastbrot, welches im Regal lag (nachher wussten wir auch warum) und wir dachten noch: Schwein gehabt!
    Nachdem wir dann aber unsere leckeren Sandwiches an der Beach gegessen hatten und einer der Jungs den Toastbrotbeutel umgedereht hatte. Sahen wir den grossen grünen Schimmelpilz der sich auf dem Brot weiter unten gebildet hatte 🤢…
    Tja immerhin etwa 8 Scheiben konnten wir essen. Das heisst 1,50 Dollar pro Scheibe Toast…!!
    Der Rest wanderte dann umgehend leider in den Müll…
    Wenn es nicht so weit zurück zu fahren gewesen wäre, hätten wir es zurückgebracht und reklamiert (Gian war ausser sich, der hätte wohl den ganzen Laden dort auseinander genommen… 😆)
    Aber ja, wir legen es als Lernlektion ab und werden beim nächsten Mal die Ware gründlich prüfen und den Preis vorab klären… 😄
    Unterwegs haben wir noch, rein aus Neugier, einen Ort mit dem schönen Namen Ocean View besucht, bei welchem die Strassen alle schön quadratisch parallel zueinander verlaufen. Die Strassen hatten auch alle klangvolle Namen wie Seabreeze, Coral oder Paradise Parkway. Was wir da jedoch gesehen haben, war nicht etwa ein Villenviertel, sondern ein Mix aus einfachen Häusern, die einfach so blut auf Lavagestein gebaut waren, privaten Autoschrottplätzen und Abfallhalden. Definitiv kein Ort, wo wir wohnen möchten!
    Vereinzelt hatte es auch mal ein schönes gepflegtes Haus mit schönem Umschwung,
    aber das war eher die Ausnahme.
    Schlussendlich sind wir dann bei unserem Ziel angekommen: dem Volcano Nationalpark!
    Beim Eingang haben wir gleich den Jahrespass gekauft. Unser Englisch war anscheinend so akzentfrei, dass uns der freundliche Ranger den Pass für US-Bürger verkaufen wollte. Den hätten wir nur zu gerne genommen, ist er doch 170 Dollar günstiger als derjenige für Ausländer… (herzlichen Dank lieber Präsident…!!!)
    Wir machten noch einige Stopps entlang des Crater Rim Drives und bestaunten den dampfenden Krater. Schon noch eindrücklich wenn man so neben einem aktiven Vulkan steht, der sich momentan aber sehr ruhig hält. Danach ging‘s in unsere Unterkunft: ein autarkes Kabäuschen mitten im Dschungel und einem umgebauten Schulbus als Kinderzimmer! Wie cool ist das denn!
    Da wir in Volcano ein Resti fanden mit vernünftigen Preisen, gönnten wir uns wieder ein Auswärtsessen.
    Danach nochmals kurz zum Krater, um zu schauen, ob wir irgendwas von der Lava sehen, es war aber zu neblig um wirklich etwas sehen zu können…
    Ein schwaches Leuchten war alles, was es zu sehen gab.
    Dann ging‘s ab in unsere Dschungelhütte in die Heja, wo wir von Vogelgezwitscher begleitet, in den Schlaf fallen…
    Zusatzinfo: Die Temperaturen haben sich übrigens den Tag über rapide verändert. Hatten wir am Morgen an der Westküste noch düppige 29 Grad mit Sonne, so sind es hier nun im Südosten auf 1000 Meter bei Nieselregen gerade mal noch 16 Grad…
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