Po‘olenalena Beach
March 8 in the United States ⋅ ⛅ 25 °C
Heute gönnten wir uns etwas Schlaf und standen erst um ca. 11 Uhr auf. Mit einem Frühstück auf unserem relativ engen Balkon starteten wir in den Tag.
Während ich den Footprint von gestern noch schrieb, recherchierte Nici etwas im Netz und fand einen Shop bei welchem wir relativ günstig zwei Bodyboards für die ganze Woche mieten können, da es ja in der Wohnung nichts derartiges hat.
Gemacht, getan und schon waren wir mit den beiden Bodyboards unterwegs zum Strand.
Dort angekommen stellten wir den defekten und irgendwie notdürftig reparierten Sonnenschirm auf, welchen es doch in der Wohnung hat, und richteten uns ein.
Die Jungs waren zu dieser Zeit bereits mit ihren Bodyboards am Miniwellen surfen.
Gemäss dem Typ, der uns die Bodyboards vermietet hat, sei es momentan nicht so wellig. Es soll aber in 2-3 Tagen besser werden.
Die Jungs hatten trotzdem Freude und plantschten ewig im Wasser rum.
So kamen wir auch wieder mal dazu einfach zu chillen, ein wenig zu lesen und die feinen Nüssli zu essen, die wir mitgenommen haben. 😁
Nach einer Weile (einer langen Weile) brauchten die Jungs eine Pause und kamen zurück. So hatten wir die Chance die Bretter auch mal auszuprobieren. Uns waren die Wellen aber zu klein, und der ganze Sand der aufgewirbelt wird und sich in jeder Ritze des Körpers festklebt, wenn man mit der Welle an Land gespült wird, war es uns nicht wert.
Also gingen wir zurück und holten Taucherbrille und Schnorchel. Als wir im Wasser waren, sahen wir als erstes eine grosse Meeresschildkröte, die direkt an uns vorbeischwamm. Leider waren wir noch nicht bereit um zu schnorcheln, sodass wir sie nur von oben gesehen haben.
Trotz Suche fanden wir sie dann aber nicht mehr.
Dafür viel uns was anderes auf als wir den Kopf unter Wasser hatten. Da waren Töne und Geräusche zu hören. Der erste Gedanke war, dass es sich um badende und spielende Kinder am Strand handle. Doch das passte nicht…
Es war Walgesang, den wir hörten. Je ruhiger man sich im Wasser bewegte und nicht atmete, desto besser konnte man die Wale hören wie sie gesungen haben. 😍
Eindrücklich und bewegend sowas live miterleben zu dürfen…
Wir gingen zurück an den Strand und erzählten es den Jungs. Diese meinten nur ganz trocken, dass sie die Wale gesehen hätten im Meer… 😳
Gian kam dann auch nochmals ins Wasser um sich den Gesang anzuhören und war völlig fasziniert von diesem Schauspiel.
Ich versuchte es mit dem Natel auzunehmen aber die Qualität ist eher bescheiden.
Als wir (Gian und Simi) langsam aus dem Wasser wollten rief uns Nici zu dass sie gleich neben uns (ca. 15 Meter) nochmals eine Schildkröte gesehen habe.
Wir sahen dann auch die Flossen die aus dem Wasser ragten. Allerdings sahen die anders aus als ich es kenne von den Meeresschildkröten (wir haben ja zwischenzeitlich bereits einige gesehen und wissen wie die Flossen aussehen 😁)
Gian sagte dann plötzlich: ‚Das esch en Haiflosse…!‘ Ich nahm ihn erst nicht ernst und verneinte seine Aussage. Jedoch wie länger ich auf die Flossen schaute, die immer wieder auftauchten, je eher musste ich Gian zustimmen.
Wir gingen dann aus dem Wasser und zu den Felsen hinüber um den Hai oder die Haie ev. zu sehen.
Doch sie verzogen sich schnell wieder, sodass wir, bis auf die berühmte Flosse, nichts zu sehen bekamen…
Wahrscheinlich wird es sich um einen oder zwei kleine Riffhaie gehandelt haben…
Es war also wieder ein spektakulärer Nachmittag, an dem uns die Natur wieder zeigte, was sie alles zu bieten hat… ☺️
Nach dem Sonnenuntergang versammelten sich dann noch viele Leute um ein paar Künstler, welche mit Fakeln jonglierten und ‚spielten, zu sehen‘. Wir sahen diesem Treiben dann auch noch ca. 15-20 Minuten zu, bevor wir dann nach Hause fuhren, eine Lasagne in den Ofen schoben und sanach assen, duschten und dann ins Bett gingen. Morgen heisst es wieder etwas früher aus dem Federn. Wir wollen die Road to Hana fahren und das ist ein Ganztagestrip…Read more














Traveler
🥰