• Vorbereitungen

    August 1 in Germany ☁️ 27 °C

    Reisevorbereitung Island – Chaos gehört dazu

    Die Reise nach Island rückt immer näher. Wir fahren mit zwei Motorrädern und einem Auto – zumindest war das der Plan. Bevor es überhaupt losgehen konnte, musste erst einmal ein anderes Motorrad her. Also wurde eine BMW F800GS gekauft. Nach einigen Probefahrten lief eigentlich alles ganz gut, bis jemand einen Koffer kaputt gefahren hat. Zum Glück ließ sich der wieder richten. Ganz fertig ist die BMW aber trotzdem noch nicht: Eine Abdichtung muss erneuert werden und der Hinterreifen braucht ebenfalls noch Ersatz.

    Auch bei Kubi blieb es nicht ohne Überraschungen. Seine Maschine machte plötzlich seltsame Geräusche. Die Ursache war schnell gefunden: Statt der vorgesehenen 3,7 Liter waren nur noch 1,5 Liter Öl im Motor. Das hätte auch deutlich schlimmer ausgehen können.

    Martin setzt dem Ganzen noch die Krone auf. Vier Wochen vor Reisebeginn hat sein Auto noch nicht einmal eine richtige Probefahrt hinter sich. Optimismus gehört bei so einer Tour eben dazu.

    Als wären die Fahrzeuge nicht schon genug Arbeit, musste natürlich auch die komplette Ausrüstung angeschafft werden. In Island muss alles sturm- und wasserdicht sein. Außerdem wollen wir überwiegend in Hängematten schlafen. Dafür bauen wir ein Gestell ans Auto – zumindest ist das der Plan. Ganz problemlos läuft das allerdings noch nicht, und der Praxistest der Hängematten steht ebenfalls noch aus.

    Beim Einkaufen merkt man erst, wie teuer so eine Reise wirklich wird. Motorradbekleidung für mich – nach fünf Stunden waren rund 1.000 Euro weg. Beim nächsten Einkauf verschwanden direkt noch einmal etwa 400 Euro. Schlafsack, Campingstuhl fürs Motorrad, Isomatte, Schuhe und jede Menge Kleinkram summieren sich schneller als gedacht.

    Zwei Tage Shopping sind definitiv nichts für mich. Irgendwann will man einfach nur noch losfahren. Trotz aller Probleme steigt die Vorfreude jeden Tag. Wahrscheinlich gehören genau diese kleinen Pannen und der ganze Vorbereitungsstress am Ende genauso zur Reise wie Island selbst.
    Read more