• Reise zum Mittelpunkt Islands

    August 31 in Iceland ⛅ 5 °C

    Auf zum Mittelpunkt Islands – mit drei gestörten Typen. 😂

    Vom Askja ging es weiter Richtung Inselmitte, in die Nähe der Gletscher. 125 km standen auf dem Plan. „Schlimmer als gestern kann es ja nicht werden.“
    Tja… völlig falsch gedacht.

    Nach 8 Stunden kamen wir irgendwo im absoluten Nirgendwo an. Auf den ersten Blick sah es nach einer kleinen Oase aus. Aber der Wind und gefühlt alle 20 Minuten anderes Wetter machten daraus bisher unsere härteste Nacht.

    Also erstmal in den Gemeinschaftsraum, aufwärmen und ordentlich essen. Gegen 21 Uhr ging es dann ins Bett – natürlich Hängematte.

    Die Strecke selbst? Ein Ritt vor dem Herrn.

    Schon der Anfang mit mindestens einer Stunde Zuckersand im ersten und zweiten Gang hat Kubi und mich ordentlich fertiggemacht. Ich habe dabei insgesamt sechsmal im Sand gelegen. Kubi bestimmt auch mindestens genauso oft – aber er sagt natürlich nicht, wie oft. 😂

    Apropos Sand: Wir kennen inzwischen wirklich alle Sandsorten. Rot, braun, schwarz… fehlt eigentlich nur noch Sand mit Geschmack.

    Danach wurde es richtig wild. Die Off- Offroad-Strecke, auf der wir am Anfang überhaupt erst gelernt haben, Motorrad zu fahren, hat uns alles abverlangt: Lavafelder, spitzes Gestein, Spitzkehren und natürlich unser Lieblingssand.

    Aber am Ende waren wir verdammt stolz auf uns. Was wir mittlerweile mit den Motorrädern fahren, hätten wir uns am Anfang der Reise wohl selbst nicht zugetraut.

    Und die Landschaft? Einfach unglaublich. Ständig etwas anderes: Mondlandschaft, Berge und Gletscher.

    125 Kilometer. Acht Stunden. Unzählige Stürze.

    Island hat uns inzwischen gezeigt: Trocken bleiben wird völlig überschätzt. 🏍️💦🇮🇸
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