Roadtrip durch Südafrika

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Silvester in Kapstadt, mit dem Auto entlang der Garden Route und Safari im Krüger Nationalpark. 😊
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  • Day0

    Welcome in South Africa

    December 28, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Nach einer vierstündigen Fahrt von Hannover nach Amsterdam, einer Übernachtung in Amsterdam (für nur 100€ konnten wir beide eine Nacht direkt am Flughafen übernachten, haben morgens Frühstück bekommen und dürfen die nächsten drei Wochen unser Auto in der Garage parken), einem fünfstündige Flug nach Kairo, einem achtstündigen Flug nach Johannesburg, 4 Stunden Wartezeit in Johannesburg und einem zweistündigen Flug nach Kapstadt, sind wir heute endlich an unserem Ziel angekommen. 🇿🇦🎉
    Im Anchor Bay Guest House wurden wir sehr herzlich empfangen und haben direkt eine Menge guter Tipps für die nächsten paar Tage in Kapstadt bekommen. Von dem Balkon des Guest Houses hat man außerdem eine tolle Aussicht auf die Stadt und das Meer 😍
    Nachdem wir unser Zimmer bezogen hatten, haben wir uns direkt aufgemacht, um die Stadt zu erkunden. Entlang der Strandpromenade (Beach Road) sind wir bis zum Lighthouse gegangen und habe dort bei einem leckeren Spanier Tapas gegessen. Den restlichen Abend haben wir auf unserem Balkon bei einem Glas Wein und einer Tasse Rooisbostee ausklingen lassen.
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  • Day0

    Cape town - Table mountain

    December 29, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 21 °C

    Eine der ersten Anlaufstellen für Touristen in Kapstadt ist der Tafelberg. 🇿🇦⛰Dieser ist beinahe von überall aus Kapstadt zu sehen und sieht wirklich beeindruckend aus.
    Auch wir sind heute nach einem leckeren Frühstück an der V&A Waterfront mit dem Sightseeingbus zum Tafelberg gefahren.
    Nach etwa einer Stunde Wartezeit in der prallen Sonne (ca. 30 Grad sind es im Moment in Kapstadt) konnten wir endlich in einen der beiden Seilbahnwagons einsteigen. Insgesamt ist in diesem Wagon Platz für 60 Leute, wobei nur schätzungsweise 30 Menschen mit uns zusammen de Tafelberg hinauffuhren.
    Oben angekommen wurden wir mit einem einzigartigen Ausblick auf Kapstadt, das Meer und die umliegenden Berge belohnt. Bewundernswert sind auch die vielen Pflanzen, die dort oben wachsen und die man von unten gar nicht unbedingt erwartet hätte. 🌵🌱
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  • Day1

    Helikopterflug über Kapstadt

    December 30, 2018 in South Africa ⋅ ☀️ 24 °C

    Besser als mit einem Helikopterflug über Kapstadt kann ein Tag eigentlich gar nicht starten oder? 🚁
    Wir hatten heute das Glück genau so in den Tag zu starten. Um zehn Uhr morgens hoben wir vom Boden ab und flogen entlang der Küste Kapstadts. Direkt zu Beginn hat die Pilotin uns auf zwei Wale aufmerksam gemacht, die von oben sehr gut im Meer zu sehen waren. Anschließend bot sich uns eine einzigartige Aussicht über das Meer, das wundervolle Kapstadt und die umliegenden Berge. In einem Helikopter zu fliegen ist wirklich gar nicht zu vergleichen mit dem Flug in einem Flugzeug, denn man nimmt die Luft um einen herum kaum wahr und gleitet im Prinzip ohne jegliches Ruckeln durch die Luft. Nach 20 min. Flug war das Erlebnis jedoch leider schon wieder zuende.
    Anschließend sind wir zum Frühstücken in die V&A Waterfront gegangen. In diesem topmodernen Hafenviertel gibt es neben vielen hübschen Restaurants und Shoppinggelegenheiten auch ein Foodcourt, in dem sehr moderne Stände zum Essen einladen.
    Den restlichen Tag haben wir damit verbracht eine Sightseeingtour im Citybus zu machen. Mit Kopfhörern ausgestattet fuhren wir durch Kapstadt und die umliegenden Regionen und wurden mit Informationen über Land und Leute versorgt.
    Einen Stop haben wir dabei beim Botanischen Garten Kirstenbosch gemacht. Dieser riesige Garten ist der siebtschönste botanische Garten der Welt. Obwohl in Kapstadt extremer Wassermangel herrscht, der für die Einheimischen und Besucher wie uns bestimmte Maßnahmen (wie nur 90 Sekunden langes Duschen) erfordert, ist der von Bächen durchzogene Garten noch immer grün.
    Eine kurze Eispause haben wir in Camps Bay eingelegt. Dieser außerhalb der Stadt gelegene Ort hat einen tollen weißen Strand und ist sowohl von Einheimischen, als auch von Touristen gut besucht.
    Den warmen Sommerabend haben wir in einem leckeren Restaurant in der Nähe unseres Guest Houses begonnen und auf unserem Balkon ausklingen lassen. 🌅
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  • Day2

    New Years Eve in Cape Town

    December 31, 2018 in South Africa ⋅ 🌙 21 °C

    Frohes neues Jahr 2019! 🎉
    Zum ersten Mal haben wir heute so richtig schön ausgeschlafen und einen entspannten Morgen auf unserem Balkon genossen 😊
    Anschließend haben wir die Long Street besucht. Hier gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Aber besonders sind auch die vielen kleinen Stände in den Straßen, an denen man tolle Souveniers und Handwerkskunst erstehen kann.
    Hier wimmelt es nur so vor Touristen.
    Von der Long Street aus haben wir mittags eine geführte Walkingtour zu dem islamischen Viertel Bo Kaap gemacht. In diesem, nahe dem Zentrum gelegenen Stadtviertel, wohnen nur muslimische Familien. Es gibt auch drei Moscheen. Die Gemeinschaft der hier lebenden Menschen soll beeindruckend sein, da alles miteinander geteilt wird und wirklich miteinander gelebt wird.
    Beeindruckend sind für uns Touristen vor allem die kräftigen bunten Farben der kleinen Häuser. Alle Farben des Regenbogens kann man hier finden und es verleiht der Gegend eine sehr fröhliche Atmosphäre.
    Anschließend sind wir zur Waterfront gefahren und haben dort eine Kanalrundfahrt gemacht. An dem künstlich angelegten Kanal, der hinter dem Hafen liegt, herrscht angenehme Ruhe und die teuren und schicken Apartments liegen hier. Diese Gegend ist nur für bestimmte Leute zu Fuß erreichbar und besonders berühmte Menschen zieht es hier her, da sie hier ihre Ruhe genießen können.
    Den Silvesterabend haben wir an der Waterfront verbracht. Es gab viele Auftritte von Straßenkünstler, Essenstände und ein Feuerwerk um 0 Uhr.
    Mit dem Start unseres Trips entlang der Garden Route starten wir heute in das Jahr 2019! 😊😍🇿🇦
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  • Day3

    Swellendam

    January 1, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 29 °C

    Goodbye Cape Town, hello Garden Route!
    Früh ging es für uns zu der Autovermietung Avis, bei der wir unseren Mietwagen für die nächsten 10 Tage abgeholt haben. Nach der ersten Erfahrung an den Linksverkehr hat Max uns heile bis nach Swellendam gefahren. Hier haben wir uns bei über 30 Grad an den Pool unseres Hotels gechillt und den ersten Tag des neuen Jahres genossen. 🌞
    Am Abend sind wir in das sehr empfehlenswerte Restaurant Koornlands gegangen, indem afrikanische Küche mit europäischem und asiatischem Einfluss serviert wird. Hier haben wir zum ersten Mal einheimische Gerichte probiert und waren sehr begeistert. Als neues Lieblingsfleisch hat Max den Springbock entdeckt, der meiner Meinung nach genauso schmeckt wie das Springbockgehege im Zoo riecht. Unsere Meinungen sind was das angeht also ziemlich unterschiedlich. 💁‍♀️
    Das Restaurant war dennoch der Knüller und eigentlich hat es sich allein deswegen schon gelohnt einen Halt in Swellendam zu machen.
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  • Day5

    Tsitsikamma Nationalpark

    January 3, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    Den heutigen Tag haben wir sehr sportlich verbracht.
    Tagsüber haben wir den Tsitsikamma Nationalpark besucht. Dieser am Meer gelegene Nationalpark ist Teil des Garden Routes Nationalparks und hat jede Menge schöner Wanderwege zu bieten.
    Zunächst haben wir den Mouth Trail gemacht, der uns entlang des Meeres bis zur Tsitsikamma Hängebrücke geführt hat.
    Dort angekommen haben wir den Lookout Trail gemacht. Dieser deutlich anstrengendere Wanderweg hat uns einen Berg hinauf bis zu einem Lookout über die Berge, die Küste und die Buchten des Tsitsikamma Nationalparks geführt.
    Sehr beeindruckend! 😊🏝🇿🇦
    Zurück am Hotel, welches ein Golf Club mit Ausblick aufs Meer ist, haben wir die Gelegenheit genutzt und uns am Golfspielen probiert.
    Gar nicht so leicht, aber nach anfänglichen Schwierigkeiten hat es doch sehr Spaß gemacht! 😊
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  • Day6

    Bloukrans Bridge - Bungy Jump

    January 4, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 25 °C

    One, Two, Three, Bungy!
    Nach einer vor Aufregung beinahe schlaflosen Nacht habe ich heute den Sprung von der Bloukrans Bridge gewagt.
    Die am Tsitsikamma Nationalpark gelegene Brücke ist 216 m hoch und bietet die Location für den höchsten Bungyjump der Welt.
    Eine Herausforderung, die ich mir nicht entgehen lassen konnte.
    Nachdem ich mit der richtigen Sicherheitsausrüstung ausgestattet wurde, ging es über eine Zipline zu der Plattform, von der gesprungen wird. Vor mir waren noch etwa 15 andere Menschen an der Reihe, sodass ich mich selbst von der Sicherheit des Sprunges überzeugen konnte. Mit dem Warten stieg jedoch auch die Nervosität.
    Als ich dann endlich an der Reihe war ging alles ganz schnell. Mir wurde die nötige Ausrüstung an den Füßen angelegt, mit dem Bungyseil verbunden und dann stand ich auch schon am Abgrund.
    Mein Herz pocherte und ich gebe zu der Gedanke, den Sprung nicht zu wagen, war da.
    Aber dann streckte ich auch schon meine Arme aus und mit einem kleinen Stoß von hinten viel ich vorne über. Es folgte der senkrechte Flug in Richtung Boden bis ich endlich das elastische Seil spürte, das mich festgehalten hat.
    Wirklich ein unglaubliches Erlebnis, das mit Worten kaum zu beschreiben ist! 🎉😊
    Wieder oben bekam ich das Grinsen übrigens erstmal nicht mehr aus dem Gesicht 😄
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  • Day6

    Plettenberg Bay - Robberg Nature Reserve

    January 4, 2019 in South Africa ⋅ ☀️ 23 °C

    Im Anschluss an den Adrenalinkick am Morgen sind wir weiter auf der Garden Route bis nach Plettenberg gefahren.
    Zum ersten Mal haben wir hier in Südafrika dann einen Nachmittag am Strand verbracht und sind auch in die erfrischenden Wellen gesprungen. 🌊
    Nach einer Nacht im Nothando Backpackers haben wir heute eine 5.5 km lange Wanderung im Robberg Nature Reserve gemacht. Auf der teilweise sehr anspruchsvollen Strecke bewunderten wir die tolle Landschaft und das klare Wasser des Meeres. Außerdem begegneten uns auf dem Weg weiße Dünen, Seehunde und Echsen.
    Insgesamt ein sehr gelungener Ausflug. ☀️
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  • Day7

    Wilderness

    January 5, 2019 in South Africa ⋅ ☁️ 19 °C

    Die vergangenen zwei Tage haben wir in Wilderness verbracht.😊
    Am Nachmittag des ersten Tages haben wir einen Spaziergang entlang des Meeres gemacht und im Anschluss den kleinen Ort erkundet. 😊 Am Abend waren wir dann in einem schicken Restaurant essen und haben ein Steak vom einheimischen Kudu probiert. Laut Max schmeckt dieser nach einem Mix zwischen Rind und Schwein und ist wirklich empfehlenswert. 🐂🐖
    Am zweiten Tag haben wir uns dann ein Kajak im örtlichen Kanuverleih ausgeliehen.
    Nach einigen Kilometern auf dem Fluss Touw, die uns im Kajak einige Nerven und eine Menge Muskelkraft gekostet haben, da wir nicht nur gegen den Storm, sondern auch gegen den Wind gepaddelt haben, erwartete uns noch eine 40 minütige Wanderung. Am Ende der Strecke empfing uns jedoch ein einzigartiger Wasserfall, in dessen kühlem Wasser man sich gut erfrischen konnte.
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  • Day10

    Mossel Bay

    January 8, 2019 in South Africa ⋅ ⛅ 20 °C

    Nun sind wir schon an unserem vorletztem Ziel an der Garden Route angekommen. Und für diesen Ort sind wir bei der Planung unserer Reise das größte Wagnis eingegangen. Denn neben teuren Hotels gibt es hier auch eine sehr günstige und extravagante Möglichkeit zum Übernachten. Dabei handelt es sich um einen alten Zug, der direkt am Strand steht und dessen Wagons zu Hostelzimmern umgebaut wurden. Von 16-Bett-Zimmer bis hin zu Luxuswagons ist alles dabei. Wir haben uns 2-Bett-Zimmer gebucht aus dessen Fenster wir auf den Strand und das Meer schauen müssen. Das war eigentlich auch das positive an dem Zimmer, denn ansonsten hat man wirklich sehr wenig Platz und für große Menschen (wie Max) sind die Betten leider wirklich nicht gebaut. Aber für den Preis von 25€ pro Nacht (für beide zusammen) kann man dennoch zufrieden sein. 🚊🚂
    Am Tag unserer Ankunft in Mossel Bay haben wir direkt morgens eine kurze Bootstour gemacht. Dabei sind wir mit einem Segelboot bis zu einer Insel gefahren, auf der über 3000 Robben leben. Der weiße Hai schaut immer Mal wieder hier vorbei um sich sein Mittagessen zu sichern und sorgt dadurch dafür, dass die Population auf der Insel nicht zu groß wird.
    Den Nachmittag haben wir an dem schönem Strand vor unserem Hostel verbracht und uns Mal wieder ein bisschen Sonne gegönnt 🌞😊
    Nach einer langen Nacht in unserem Wagon hatten wir heute ein Highlight vor uns.
    Bei einer dreistündigen Safari in einem Privaten Game Reserve (das jedoch sehr groß war, sodass es im Prinzip fast wie ein Nationalpark war) konnten wir zwei von den Big Five sehen. Und zwar die Nashörner und die Elefanten. Außerdem haben wir Zebras, Kudus, Steinböcke und einige andere Vierbeiner gesichtet. 🦒🦓🐘🦏Leider hat das Wetter nicht ganz so gut mitgespielt, sodass die Fotos etwas trist aussehen.
    Im Anschluss an die Safari haben wir noch eine einstündige Massage genossen, bei der die Masseure mit Bambusstöcken gearbeitet haben.
    Morgen geht es dann weiter nach Stellenbosch, unserem letzten Ziel bevor wir dann weiter zum Krüger Nationalpark fliegen werden. 😊
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